Die Deutsche Bahn hat die ersten beiden Aufträge für die Hauptbaumaßnahmen der 2. Stammstrecke München vergeben. Die Firmen Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Ed. Züblin AG, Max Bögl Stiftung & Co. KG und Bauer Spezialtiefbau GmbH haben in Bietergemeinschaften den Zuschlag erhalten und werden nun mit den Leistungen der Hauptbaumaßnahmen im Bereich „Oberirdisch West“ – von der Station Laim bis zur Donnersberger Brücke – und dem Hauptbahnhof inklusive der Tunnelstrecke von der Donners-berger Brücke bis zum Marienhof betraut. Die beiden Aufträge umfassen ein Gesamtvolumen von knapp 887 Mio. Euro.

DB-Gesamtprojektleiter der 2. Stammstrecke München Markus Kretschmer: „Ich freue mich, dass wir die ersten Leistungen der Hauptbaumaßnahme vergeben können. Mit der Bietergemeinschaft haben wir kompetente Partner für den Bau der 2. Stammstrecke gewinnen können. Somit können wir nun in die nächste Phase der Baumaßnahmen starten.“

Der erste vergebene Auftrag VE 10 (Federführung ZÜBLIN) umfasst unter anderem den Rückbau und Neubau von Gleisen und Weichen, den Neubau zweier Überwerfungsbauwerke, einer zweigleisigen, stählernen Stabbogenbrücke und einer Lärmschutzwandbrücke. Dazu kommt der Neubau von weiteren Lärmschutzwänden, Stützbauwerken und der Umweltverbundröhre in Laim. Auch die Erneuerung des Personenbahnhofes Laim sowie Elektroarbeiten an Niederspannungs- und Mittelspannungsanlagen, Kabeltiefbau-arbeiten und die Baufeldfreimachung für das Tunnelportal West gehören zu dem Paket.


Das zweite Baulos VE 30 (Federführung Wayss & Freytag) umfasst die neuen Bahnsteigröhren in bergmännischer Bauweise unter Druckluft und rund 40 m tiefen Zugangsbauwerke im bestehenden Münchner Hauptbahnhof sowie die beiden S-Bahn-Röhren mit rund 8,50 m Durchmesser bis zur Station Marienhof. Diese werden mit Schildmaschinen in Tübbingbauweise errichtet. Umfangreiche Spezialtiefbau- und Wasserhaltungsmaßnahmen gehören ebenso zum Gesamtpaket wie innerstädtische Rettungsschächte, die von der Oberfläche senkrecht zu den tiefliegenden S-Bahn-Röhren abgeteuft und ausgebaut werden.

Der Baubeginn ist in 2019 geplant. Vorab sind umfangreiche Leistungen für Planungen und Arbeitsvorbereitungen umzusetzen.

Projektfakten:

• Los VE 10: Bereich „Oberirdisch West“ von Laim bis zur Donnersberger Brücke.

• Los VE 30: Bereich Hauptbahnhof München mit Tunnelstrecke bis Marienhof.

• Volumen beträgt insgesamt knapp 887 Mio. Euro.

• Zuschlag geht an Bietergemeinschaften aus Wayss & Freytag (30%), ZÜBLIN (30%), Max Bögl (30%) und Bauer Spezialtiefbau (10%).

Über Firmengruppe Max Bögl

Mit rund 6.500 hoch qualifizierten Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 1,7 Mrd. Euro zählt Max Bögl zu den größten Bau-, Technologie- und Dienstleistungs-unternehmen der deutschen Bauindustrie. Seit der Gründung im Jahr 1929 ist die Firmengeschichte geprägt von Innovationskraft in Forschung und Technik.

An weltweit über 35 Standorten stehen den Kunden der Firmengruppe Fachspezialisten aus den Bereichen Hochbau, Infrastruktur und Energie beratend zur Seite – von der Planung und Ausführung bis zur Wartung. Maßgeschneiderte Einzelleistungen stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie qualitativ, bautechnisch und ökologisch hochwertige sowie nachhaltige Gesamtlösungen aus einer Hand. Basierend auf der langjährigen Erfahrung und Kompetenz im hochpräzisen Betonfertigteilbau positioniert sich Max Bögl zudem als wichtiger Impulsgeber in der Entwicklung zukunftsweisender Technologien, Produkte und Bauverfahren.

Das breite Leistungsspektrum und die hohe Wertschöpfungstiefe mit eigenem Stahlbau, eigenen Fertigteilwerken, modernstem Fuhr- und Gerätepark sowie eigenen Roh- und Baustoffen garantieren höchste Qualität von der ersten Konzeptidee bis zum fertigen Bauprodukt.

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