Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen der strukturierte Informationsaustausch zu Technologien sowie Entwicklungen in Industrie und Wissenschaft, Matchmaking- und Delegationsformate sowie der Austausch von Best Practices im Technologietransfer und bei der Internationalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen.
Prof. Ralf Huss, Geschäftsführer von BioM, erklärt: „Die internationale Vernetzung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Innovationen in der Biotechnologie. Mit der Erneuerung und Erweiterung des Memorandum of Understanding stärken wir die Zusammenarbeit zwischen dem Bayerischen Biotechnologie-Netzwerk und einem der dynamischsten Innovationsstandorte Japans. Unser gemeinsames Ziel ist es, Unternehmen und Start-ups auf beiden Seiten den Zugang zu Partnern, Märkten und Expertise zu erleichtern.“
Die Stadt Kawasaki, südlich von Tokio, ist Initiatorin und Trägerin des Innovationsstandorts KING SkyFront (Tonomachi). In der Keihin Industrial Zone gelegen, hat sich Kawasaki zu einer dynamischen Metropolregion entwickelt und fördert gezielt innovative Aktivitäten, insbesondere im Bereich der Biotechnologie. Mit KING SkyFront wurde ein Open-Innovation-Areal geschaffen, das globale Herausforderungen in den Lebens-, Umwelt- und Sozialwissenschaften adressiert und internationale Geschäftsmöglichkeiten eröffnet.
Norihiko Fukuda, Bürgermeister der Stadt Kawasaki betont: „Mit KING SkyFront schaffen wir ein Umfeld, das internationale Kooperationen in den Life Sciences aktiv fördert. Die Zusammenarbeit mit BioM stärkt die Verbindung zwischen Kawasaki und Bayern und eröffnet neue Chancen für Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf beiden Seiten.“
Das Kawasaki Institute of Industrial Promotion (KIIP) fungiert als zentrale Organisation zur Förderung der Industrie in Kawasaki. KIIP unterstützt lokale Unternehmen, fördert Start-ups, stärkt die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Wissenschaft und öffentlicher Hand und treibt die internationale Vernetzung voran. Am Standort KING SkyFront verantwortet KIIP zentrale Einrichtungen und betreibt unter anderem das Forschungszentrum iCONM / BioLabs, das mit Unterstützung der Stadt Kawasaki aufgebaut wurde. KIIP übernimmt eine aktive Rolle im Clusternetzwerk und in der internationalen Kooperation mit dem Ziel, Life-Science-Start-ups bei ihrer globalen Expansion zu unterstützen.
Takeshi Suzuki, Chairperson des KIIP, erklärt: „Die Erneuerung und Erweiterung des MoU mit BioM ist ein wichtiger Schritt, um den Austausch zwischen Kawasaki und Bayern weiter zu vertiefen. Wir möchten insbesondere Life-Science-Start-ups den Zugang zu internationalen Netzwerken erleichtern und ihre globale Entwicklung unterstützen.“
Dr. Hiroshi Atsumi, Director in iCONM with BioLabs, KIIP, ergänzt: „Durch die enge Zusammenarbeit zwischen KING SkyFront und dem Bayerischen Biotechnologie-Netzwerk schaffen wir konkrete Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte, Technologietransfer und unternehmerische Kooperationen im Bereich der Life Sciences.“
Die Partnerschaft zwischen BioM und der City of Kawasaki wurde erstmals im November 2017 unterzeichnet und in den Jahren 2020 sowie 2023 aktualisiert. Mit der erneuten Unterzeichnung wird das MoU um das Kawasaki Institute of Industrial Promotion (KIIP) erweitert. Für 2026 sind ein fortlaufender Austausch zwischen Kawasaki City, KIIP und BioM im Bereich Innovation und Life Sciences sowie weitere Delegations- und Matchmaking-Formate vorgesehen.
Zur Unterzeichnung reiste eine offizielle Delegation aus Kawasaki nach München, bestehend aus Takeshi Suzuki, Chairperson, KIIP, Ryutaro Kurusu, Manager, Planning & Public Relations Division, KIIP, Hiroshi Atsumi, Director in iCONM with BioLabs, KIIP, sowie Miho Kiyokawa, Operations Associate in iCONM with BioLabs, KIIP.
Mit dem erneuerten und erweiterten Memorandum of Understanding bekräftigen die Partner ihr gemeinsames Ziel, die internationale Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit, Biotechnologie und Life Sciences nachhaltig zu stärken und den wirtschaftlichen Austausch zwischen Kawasaki und Bayern weiter auszubauen.
Seit über 25 Jahren ist BioM im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums die Netzwerkorganisation für die Biotechnologiebranche in München und Bayern.
BioM unterstützt die bayerische Biotechnologie- und Pharmabranche mit einem umfangreichen Netzwerk bei der Anbahnung neuer Geschäftskontakte. Das Clustermanagement bietet Interessenten aus dem In- und Ausland einen zentralen Zugang und ein breites Spektrum an Informationen über die Branche.
Speziell für angehende Unternehmensgründer bietet BioM umfassende Beratung und spezielle Coaching-, Trainings- und Mentoring-Programme. Darüber bietet BioM mit seinem Inkubator MAxL (Munich Accelerator Life Sciences & Medicine) optimale Rahmenbedingungen für Pre-Seed-Projekte und Early-Stage-Start-ups aus dem Biotech- und Healthtech-Bereich.
BioM koordiniert zudem seit 2011 den Pre-Seed-Wettbewerb m4 Award im Bereich Biomedizin, der vom Bayerischen Wirtschaftsministerium alle zwei Jahre mit 2,5 Millionen Euro gefördert wird. Insgesamt hat BioM über 250 Start-ups unterstützt.
Darüber hinaus organisiert BioM ein breites Spektrum an Schulungen, Veranstaltungen und Netzwerktreffen.
Weitere Informationen unter: www.bio-m.org
BioM Biotech Cluster Development GmbH
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