- Lebensmittelgroßhändler Bidfood ergänzt Flotte um zwei 18-Tonner mit Multitemp-Aufbauten und ECOOLTEC-Transportkälteanlagen
- Faye Reeve, Einkaufsleiterin Bidcorp UK: „Verwendung natürlicher Kältemittel spart pro Lkw bis zu 25 Tonnen CO2-Äquivalent ein.“
- Natürliche Kältemittel sind nicht vom Phase-down der F-Gas-Verordnung betroffen und gewährleisten dauerhafte Betriebssicherheit von Kälteanlagen
Bidfood, ein Unternehmen von Bidcorp UK, setzt schon seit vielen Jahren elektrisch angetriebene Transportkälteanlagen ein. Nun hat der britische Lebensmittelgroßhändler die ersten zwei 18-Tonner mit Transportkälteanlagen von ECOOLTEC beschafft. Damit will er die Dekarbonisierung seiner Kühlfahrzeugflotte beschleunigen und den CO2-Fußabdruck der Transporte weiter verringern. Faye Reeve, Einkaufsleiterin Bidcorp UK, rechnet mit Einsparungen von bis zu 25 Tonnen CO2-Äquivalent pro Fahrzeug allein durch die Erstbefüllung mit natürlichen Kältemitteln.
„Bereits seit mehr als 15 Jahren rüsten wir unsere Kühlfahrzeuge mit elektrisch angetriebenen Transportkälteanlagen aus. Mit den ECOOLTEC-Maschinen gehen wir bei der Dekarbonisierung unserer Flotte noch einen Schritt weiter. ECOOLTEC verwendet ausschließlich natürliche Kältemittel, die praktisch kein Treibhauspotenzial besitzen. Das ist für uns bei Bidfood ein sehr überzeugendes Kaufargument, da wir die Dekarbonisierung unserer Flotte weiter vorantreiben und bei der Transformation hin zu einem CO2-neutralen temperaturgeführten Transport eine führende Rolle spielen wollen“, erklärt Faye Reeve, Einkaufsleiterin bei der Bidfood-Muttergesellschaft Bidcorp UK.
Die Flotte des britischen und landesweit aktiven Lebensmittelgroßhändlers umfasst insgesamt 1.350 Kühlfahrzeuge und nun auch zwei Scania P250 mit Multitemp-Aufbau von Gray & Adams und der ECOOLTEC-Transportkälteanlage TM182. Die 18-Tonner kommen im regionalen Verteilerverkehr zwischen dem Bidfood-Depot Nottingham und regionalen Kunden zum Einsatz, darunter Schulen, Krankenhäuser, Pflegeheime und Restaurants. Die Fahrzeuge haben sich laut der Einkaufsleiterin bereits seit mehreren Wochen im Alltagseinsatz bewährt. „Bislang funktionieren die Anlagen zuverlässig, das bestätigt auch unser Team im Depot Nottingham.“
Lange Lkw-Nutzungsphase erfordert Betriebssicherheit der Kälteanlage
Die beiden Lkw werden den CO2-Fußabdruck der Kühltransporte deutlich optimieren. „Wir rechnen damit, dass wir allein durch die Erstbefüllung mit natürlichen Kältemitteln anstelle von F-Gasen 19 bis 25 Tonnen CO2-Äquivalent vermeiden – je nachdem, mit welchem Wettbewerbsprodukt wir die ECOOLTEC-Anlagen vergleichen. Bei zwei Fahrzeugen beträgt die Gesamtersparnis also 38 bis 50 Tonnen CO2-Äquivalent“, sagt Faye Reeve.
Bidfood hält seine Kühlfahrzeuge rund zehn Jahre. „Wegen dieser langen Nutzungsphase legen wir großen Wert auf günstige Gesamtbetriebskosten. Dabei berücksichtigen wir zahlreiche Faktoren wie die Energieeffizienz der Anlage und den Wartungsaufwand. Auch die zuverlässige Versorgung mit Ersatzteilen ist wichtig“, erläutert die Einkaufsleiterin. Die Konsequenzen der verschärften F-Gas-Verordnung spielen laut Faye Reeve eine immer entscheidendere Rolle für die Kaufentscheidung. Diese beeinflussen den Preis sowie die Verfügbarkeit des Kältemittels und damit die dauerhafte Betriebssicherheit von Transportkälteanlagen in hohem Maße.
F-Gas-Verordnung begrenzt Verfügbarkeit von synthetischen Kältemitteln
Da F-Gase, insbesondere Fluorkohlenwasserstoffe (HFC), erheblich zu den Treibhausgasemissionen in Europa beitragen, hat das Europäische Parlament die sogenannte F-Gas-Verordnung (EU) 2024/573 erlassen, die zunächst die Verwendung synthetischer Kältemittel schrittweise einschränkt (Phase-down) und bis 2050 sogar ganz verbietet (Phase-out). Großbritannien wird voraussichtlich ähnliche Vorschriften einführen. So hat das britische Ministerium für Umwelt, Lebensmittel und ländliche Angelegenheiten (DEFRA) soeben einen Vorschlag vorgelegt, der einen Phase-down von F-Gasen bis zum Jahr 2030 um 89,7 Prozent und bis 2048 um 98,6 Prozent sowie einen Phase-out im Jahr 2050 vorsieht. Zugleich fallen F-Gase unter die Vorschriften der REACH-Verordnung (EG) 1907/2006, wonach PFAS beziehungsweise Ewigkeitschemikalien, zu denen auch synthetische Kältemittel gehören, von einem künftigen Verbot betroffen sein können, da sie auch die menschliche Gesundheit gefährden. Die REACH-Verordnung könnte sich ab 2026 auf die Verfügbarkeit von Kältemitteln auswirken.
Bereits der Phase-down durch die F-Gas-Verordnung gefährdet die Betriebssicherheit herkömmlicher Transportkühlsysteme, wenn im Servicefall keine Kältemittel zur Verfügung stehen. Im Gegensatz dazu gelten für natürliche Kältemittel wegen ihrer vernachlässigbaren Auswirkung auf das Klima keine Mengenbegrenzungen. Außerdem bieten sie gegenüber synthetischen Ausführungen einen wettbewerbsfähigen Preis.
ECOOLTEC-Technologie ermöglicht F-Gas-freie Lieferkette
ECOOLTEC hat eine revolutionäre Generation von Transportkältemaschinen für den Einsatz an Nutzfahrzeugen entwickelt. Die Kältemaschinen können elektrisch über den hauseigenen Hochleistungsgenerator am Lkw-Motor, eine Batterie oder einen separaten Stromerzeuger betrieben werden und kommen so ohne integrierten Dieselmotor aus. Der Antrieb der ECOOLTEC-Anlagen erzeugt anders als die weitverbreiteten Diesel-Kühlmaschinen keine lokalen Schadstoff- und CO2‑Emissionen im Batteriebetrieb und bis zu 98 Prozent weniger Schadstoffemissionen über den Generatorantrieb.
Der technologische Clou des Systems sind jedoch die besonders nachhaltigen Kältemittel. Statt der in der Transportkälte aktuell überwiegend verwendeten fluorierten Kältemittel (Fluorkohlenwasserstoffe) R452A und R410A mit GWP‑Werten von mehr als 2.000 setzt ECOOLTEC auf die natürlichen Kältemittel CO2 (R744) und Propen (R1270) mit vernachlässigbaren GWP‑Werten von 1 beziehungsweise 0. Darüber hinaus verfügen die Anlagen anders als herkömmliche Ausführungen über patentierte hermetische Kältemittelkreisläufe, die Leckagen in den anspruchsvollen Einsatzbedingungen besonders wirksam verhindern. Das wirkt sich zusätzlich positiv auf die Betriebskosten aus.
60 bis 80 Prozent weniger Energieverbrauch als herkömmliche Systeme
Zudem zeichnen sich Kohlenwasserstoffe durch eine hohe Energieeffizienz des Kälteprozesses aus, so dass die Multitemp-fähigen Kälteanlagen von ECOOLTEC bezogen auf Baugröße und Gewicht über eine enorme Kälteleistung verfügen, um zuverlässig höchsten Anforderungen an die Temperatursicherheit in der anspruchsvollen Lebensmitteldistribution gerecht zu werden. Die ECOOLTEC-Transportkälteanlage benötigt 60 Prozent weniger Kraftstoff und verursacht 80 Prozent weniger CO2‑Emissionen als ein vergleichbar leistungsfähiges System, das von einem Dieselmotor angetrieben wird.
Die ECOOLTEC Grosskopf GmbH ist ein europäischer Hersteller von zukunftsweisenden, umweltgerechten Transportkälteanlagen. Die Mission des Unternehmens ist es, den Kunden im temperaturgeführten Transport Kältemaschinen anzubieten, die besonders nachhaltig, effizient und zuverlässig arbeiten. Wesentliche Merkmale der ECOOLTEC-Technologie sind die Verwendung natürlicher Kältemittel mit geringsten Treibhausgaspotenzialen sowie der vollelektrische Generator- oder Batterieantrieb. Der Hauptsitz und Produktionsstandort der ECOOLTEC Grosskopf GmbH ist in Mülheim a. d. Ruhr (Nordrhein-Westfalen). Die Geschäftsführung verantworten CEO Henning Altebäumer und CTO Holger Dörre. Zu ECOOLTEC gehört außerdem die ECOOLTEC UK Ltd. mit Standort in Buckingham (Buckinghamshire) und dem Geschäftsführer John Winter.
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