Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management

Die Digitalisierung bietet große Chancen für das Gesundheitswesen – diese werden in der Praxis jedoch oft noch nicht konsequent genutzt.

Ein Grund dafür: Digitale Lösungen werden häufig eingeführt, ohne bestehende Prozesse im Vorfeld grundlegend zu hinterfragen – mit der Folge, dass ineffiziente Abläufe lediglich digital abgebildet werden.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass digitale Systeme in der Regel bereits bestimmte Abläufe, Eingabestrukturen und Reihenfolgen von Tätigkeiten vorgeben. Diese wirken faktisch als prozessprägende Elemente, unabhängig davon, ob der Gesamtprozess bereits vollständig konzipiert ist. Vor diesem Hintergrund ist es aus wichtig, die aktuell im System abgebildeten Abläufe zunächst transparent als Ist-Stand zu erfassen.

Wie Prozessorientierung im Gesundheitswesen wirksam gestaltet werden kann, zeigt ein Online-Vortrag des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft am 21. April 2026.

Der Vortrag „Mehr Zeit für Patienten, weniger Belastung für Mitarbeitende – Arbeitsbedingungen mit Workflow-Management und digitalen Werkzeugen verbessern“ stellt einen innovativen Ansatz vor, um Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten und die Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Anhand praxisnaher Beispiele wird erläutert, wie sich Abläufe mithilfe standardisierter Methoden transparent darstellen, analysieren und optimieren lassen, bevor digitale Lösungen implementiert werden. So lässt sich vermeiden, dass bestehende Ineffizienzen in digitale Systeme übertragen werden.

Ein digitales Workflow-Management ermöglicht datengestützte Einblicke in Prozessabläufe, macht Verbesserungspotenziale sichtbar und unterstützt eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Arbeitsabläufen. Gleichzeitig trägt es dazu bei, den Dokumentationsaufwand zu reduzieren, Abstimmungen an den Schnittstellen zu erleichtern und die Zusammenarbeit zu verbessern.

Referent des Vortrags ist Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.–Päd. Michael Greiling, Leiter des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG). Er bringt seine langjährige Erfahrung aus Forschung, Wissenschaft und Praxis ein. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Entwicklung und Anwendung digitaler Plattformen für das Gesundheitswesen.

Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte im Gesundheitswesen sowie an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, die die digitale Transformation aktiv gestalten möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich.

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Termin: 21. April 2026, 18:00–19:30 Uhr mit anschließender Diskussion

Zugangsdaten: https://apollon.zoom.us/j/61560479324

Meeting-ID: 615 6047 9324

Kenncode: 431250

IWiG gehört zu Deutschlands top Innovationschampions 2025 aus Forschung / Entwicklung / Wissenschaft, gemäß FOCUS-Business Bestenliste des Verlags Hubert Burda Media.

"Wir ermutigt Einrichtungen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden"

Über den Deutsche Gesellschaft für Workflow-Management im Gesundheitswesen (DGWMiG) e.V.

"Wir ermutigen Einrichtungen im Gesundheitswesen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden."

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Ansprechpartner:
Prof. Dr. Michael Greiling
Mitglied des Vorstands
Telefon: +49 (2504) 9337-110
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E-Mail: michael.greiling@dgwmig.de
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