Mit KI befassen sich die diesjährigen ZVO-Oberflächentage schwerpunktmäßig ab dem Mittag des 17. September. Die Session gibt einen praxisnahen Überblick, wie und wo sich KI für mehr Effizienz, Nachhaltigkeit, (Prozess-)Sicherheit und Qualität in der Oberflächentechnik einsetzen lässt.

Den Auftakt macht ein praxisnaher Erfahrungsberichts zum Einsatz von KI im Projektkontext inklusiver initialer Planungsphase, Auswahl geeigneter KI-Methoden sowie deren technische und organisatorische Umsetzung. Darüber hinaus werden typische Herausforderungen beleuchtet, darunter Datenqualität, Akzeptanz bei Mitarbeitenden sowie Integrationsaufwände in bestehende Systeme. 

Der folgende Vortrag zeigt praxisnah, wie KI gestützte Software Ausschuss bereits vor der Beschichtung vermeiden kann. Qualität wird nicht kontrolliert, sondern vorausgedacht: Potenziell kritische Situationen werden frühzeitig erkannt, Produktionskapazität wird gezielt für gute Teile genutzt und doppelte Kosten durch Ausschuss und Nacharbeit werden vermieden. Praxisnahe Beispiele zeigen, wie Prozessdaten als Frühwarnsystem genutzt werden können und wie sich KI als Assistenzsystem in bestehende Anlagen integrieren lässt.

Gleich zwei Vorträge befassen sich mit dem Thema KI und Wissenssicherung bzw. -vermittlung:

Der demografische Wandel trifft die Galvano- und Oberflächentechnik besonders hart. Erfahrene Fachkräfte gehen in den Ruhestand und mit ihnen droht wertvolles Prozesswissen zu verschwinden. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, qualifizierten Nachwuchs zu finden. Ein Vortrag führt Lösungsansätze auf, um mit Hilfe von KI Erfahrungswissen zu dokumentieren, zugänglich zu machen und in die tägliche Arbeit zu integrieren. 

Welche Rolle ChatGPT bei der Vermittlung von Grundlagenwissen – insbesondere bei der „Gen Tablet“ – spielen kann, zeigt ein weiterer Beitrag.Spätestens seit CORONA ist die virtuelle Welt zur realen geworden, die Kommunikation hat einen Quantensprung gemacht. Dem gilt es sich zu stellen. ChatGPT bietet hier die Chance, Altes mit Neuem zu verbinden. Zum Beispiel mit dem vorgestellten Konzept der
„Erlebnisräume“, bei dem sich die Teilnehmenden in Teams mithilfe von vorgegebenen „Prompts“ Grundlagenwissen erarbeiten. 

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