• Valerius Logistik plant das Laufleistungsplus durch Nachschneiden fest in den Lebenszyklus der Reifen ein und setzt dabei auf Reifen Albrecht, Zweigniederlassung von Gummi Berger, als Dienstleister
  • Gummi Berger kann seit Beschaffung der Bear-Cut das Reifennachprofilieren allen Flotten anbieten und das Geschäftsmodell skalieren
  • Die Nachfrage wächst laut Gummi-Berger-Geschäftsführer Peter Lüdorf stetig, der Return-on-Investment der Bear-Cut liegt im geplanten Zeitraum 

Reifen nachschneiden, Laufleistung verlängern und Kosten pro Kilometer senken: Gummi Berger hat das automatische Nachschneiden von Nutzfahrzeugreifen mit der Bear-Cut von Bear-Machines zu einem festen Bestandteil seines Flottengeschäfts entwickelt. An der Zweigniederlassung Reifen Albrecht, Werl, bündelt Gummi Berger die Dienstleistung für alle Kunden der Gruppe. Ein langjähriger Kunde ist Valerius Logistik. Das Unternehmen lässt dort jährlich mehr als 100 Reifen nachschneiden, und hat den Prozess fest in sein Reifenmanagement integriert.

„Früher haben wir Reifen mit vier Millimeter Restprofil entsorgt, heute lassen wir sie nachschneiden und holen beispielsweise an der Antriebsachse zusätzlich 40.000 Kilometer Laufleistung raus“, sagt Volker Valerius, Geschäftsführer von Valerius Logistik. Dafür hält das Transportunternehmen aus Sundern-Hachen (Nordrhein-Westfalen) aber keine eigenen Werkstattkapazitäten vor, sondern arbeitet seit langem mit Reifen Albrecht aus Werl zusammen. Reifen Albrecht ist eine Zweigniederlassung der Gummi Berger Hans Berger GmbH & Co. KG, und innerhalb der Unternehmensgruppe das Kompetenzzentrum für das Nachprofilieren von Bus-, Lkw- und Trailer-Reifen.

Vor knapp zwei Jahren hat sich der Reifenservicedienstleister entschieden, die Bear-Cut von Bear-Machines zu beschaffen. „Das Nachschneiden von Reifen ist eine Dienstleistung, die wir gut verkaufen können und nach der bei den Flotten eine große Nachfrage besteht. Damit können sie die Einsatzdauer ihrer Reifen verlängern und ihre Reifenkosten reduzieren“, begründet Peter Lüdorf, einer der Geschäftsführer der Gummi Berger Gruppe, die Entscheidung. Bis zur Einführung der Bear-Cut mussten die Mitarbeiter Reifen mit den herkömmlichen Handgeräten kraft- und zeitaufwändig manuell nachschneiden, so dass das Unternehmen das wirtschaftliche Potenzial der Tätigkeit nicht vollständig nutzen konnte.

Maschinelles Nachprofilieren erlaubt Reifen Albrecht das Geschäft auszuweiten

Die Geschäftsentwicklung gibt ihm nun Recht. „Der Einsatz der Bear-Cut hat unseren Prozess spürbar verbessert. Das maschinelle Nachprofilieren reduziert den Kraft- und Zeitaufwand deutlich – vor allem beim Bearbeiten von Traktionsreifen, da hier eine Vielzahl kleiner Schnitte erforderlich ist und die Handarbeit an ihre Grenzen stößt“, berichtet Peter Lüdorf. Die Geschäftsentwicklung ist laut dem Geschäftsführer positiv. „Wir verzeichnen seit der Inbetriebnahme der Bear-Cut ein stetiges Wachstum und liegen im laufenden Jahr über dem Niveau des Vorjahres“, erläutert er.

Auch das Feedback der Kunden fällt sehr gut aus. „Sie loben vor allem die Qualität der Arbeit und die Gleichmäßigkeit des Schnittbilds. Das ist mit Handgeräten kaum reproduzierbar. Der nachprofilierte Reifen sieht aus wie neu, bestätigte uns ein Kunde“, erzählt Lukas Pferdekämper, Gebietsvertriebsleiter Sauerland bei Gummi Berger.

Flotten senken mit dem Nachprofilieren die Betriebskosten

Laut Lukas Pferdekämper zählen für Transportunternehmen vor allem Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit. „Wir schneiden ausschließlich entsprechend gekennzeichnete Reifen und nach Herstellervorgaben nach. Die Bear-Cut gewährleistet zudem eine gleichbleibende Schnitttiefe über das gesamte Reifenprofil und verkürzt die Durchlaufzeit eines Reifens erheblich. Die Laufleistung verlängert sich deutlich, bevor die Karkasse in die Runderneuerung oder die Verwertung geht. Speditionen senken damit die Reifenkosten pro Kilometer und leisten zugleich einen Beitrag zur Ressourcenschonung. Auch das zählt für immer mehr Kunden“, so Lukas Pferdekämper.

Das bestätigt das Beispiel Valerius Logistik. „Mit der Qualität der maschinell nachprofilierten Reifen sind wir sehr zufrieden. Das Preis-Leistungsverhältnis ist angemessen und wir wollen unsere Geschäftstätigkeit auch möglichst nachhaltig erbringen. Durch das Nachschneiden verlängern wir die Einsatzdauer der Reifen und nutzen sie länger“, sagt Volker Valerius.

Reifennachschneiden senkt Reifenkosten von Flotten

Valerius Logistik ist ein klassisches mittelständisches Transportunternehmen mit 20 Zugmaschinen und 35 Aufliegern. Das Nachschneiden ist dort kein Einzelauftrag, sondern fest im Reifenlebenszyklus und der Betriebskostenrechnung eingebettet. Pro Jahr lässt Valerius Logistik bei Reifen Albrecht knapp 50 Antriebsachs- und rund 60 Aufliegerreifen nachprofilieren. Reifen Albrecht holt die demontierten Pneus bei Valerius Logistik ab und schneidet sie am Standort Werl nach, bevor der Reifendienstleister sie wieder zurückbringt.

Dieses Modell können wir allen anderen Flotten in unserem Vertriebsgebiet anbieten, sagt Reifenexperte Pferdekämper. Über die neun Filialen von Gummi Berger besteht die Möglichkeit, die Leistung im Haus-zu-Haus-Transfer auch Kunden anderer Standorte anzubieten. So kann jede Filiale die Dienstleistung anbieten. „Perspektivisch wollen wir die Bear-Cut zusätzlich mobil einsetzen. Dann ist eine Bearbeitung direkt beim Kunden möglich. Das ist ein Angebot für Flottenbetreiber mit eigenem Betriebshof und Werkstatt“, so Firmenchef Lüdorf.

Maschinelles Nachprofilieren wird Teil des Reifenmanagements

Denn die Nachfrage der Flotten nimmt stetig zu. „Das Nachschneiden etabliert sich bei vielen unserer Kunden weg vom Einzelauftrag und hin zu einem festen Bestandteil des Reifenmanagements“, berichtet er. Dadurch baut Reifen Albrecht das interne Aufkommen gezielt aus und skaliert sein Geschäftsmodell. „Es geht dabei nicht nur um die Zahl der nachprofilierten Reifen. Die Bear-Cut ist für uns ein Türöffner im Flottengeschäft. Sie bringt uns bei Transportunternehmen ins Gespräch und bindet sie über den gesamten Reifenlebenszyklus an uns. Daran gemessen entwickelt sich der Return-on-Investment im geplanten Rahmen“, sagt Peter Lüdorf. „Viele Spediteure vernachlässigen das Reifenmanagement. Dabei lohnt es sich finanziell, die Reifen genau im Auge zu behalten“, bestätigt Volker Valerius.

Über die Bear-Machines GmbH

Bear-Machines ist ein Hersteller von Maschinen für das automatische, präzise, schnelle und komfortable Nachprofilieren von Lkw-, Trailer- und Busreifen. Das Start-up ist Teil des maakwi Campus für Energie & Umwelt in Heek (Nordrhein-Westfalen). Mit der Bear-Cut trägt Bear-Machines dazu bei, wertvolle Rohstoffe zu sparen.* Zudem ermöglicht Bear-Machines mit seiner Technologie allen Flottenbetreibern, die Laufleistung der Reifen um bis zu 25 Prozent zu steigern, den Kraftstoffverbrauch der Zugmaschine zu optimieren und so die Kosten des Fahrzeugbetriebs und den CO2-Fußabdruck deutlich zu senken.* Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Bear-Cut mit dem Bundespreis 2024 für herausragende innovatorische Leistungen im Handwerk ausgezeichnet. Darüber hinaus hat Bear-Machines den Innovationspreis Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten, ist Gewinner des Innovationspreis Münsterland und des Green Vector Award 2024. Die Leser des Fachmagazins Truck & Trailer Welt haben Bear-Machines zum Start-up Champ 2025 gewählt. Zudem ist Bear-Machines der Gewinner des Eco Performance Awards 2025 in der Kategorie „Innovation“ und des Europäischen Transport Preis für Nachhaltigkeit in der Kategorie „Reifen und Reifen-Peripherie“. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert Bear-Machines aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. www.bear-machines.de

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Bear-Machines GmbH
Gleisweg 12
48619 Heek
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https://www.bear-machines.de/

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Marketing und Presse
E-Mail: presse@bear-machines.de
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