Die Ausstattung mit Rauchwarnmeldern in deutschen Mehrfamilienhäusern ist nahezu abgeschlossen: 97 Prozent der Wohnungen verfügen bereits über die gesetzlich vorgeschriebenen Geräte. Das zeigt der aktuelle Rauchwarnmelder-Report 2026, den das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von Ei Electronics realisiert hat. Wachstum entsteht zukünftig vor allem im laufenden Betrieb – bei Inspektion, Störungsbehebung und turnusmäßigem Austausch.

Sicherheitsrisiken im laufenden Betrieb

Laut Report werden in deutschen Mehrfamilienhäusern 14 Prozent der Rauchwarnmelder überhaupt nicht geprüft – mit gravierenden Folgen für die Sicherheit der Bewohner. Darüber hinaus liegt die Störungsquote bei 16 Prozent und bei einem Viertel dieser Melder dauert die Behebung des betreffenden Defekts vier Wochen oder länger. Das liegt häufig an den langen Vorlaufzeiten der betreuenden Serviceunternehmen.

Chance für Schornsteinfeger

Schornsteinfeger werden bei Vor-Ort-Inspektionen nur von 6 Prozent, bei Ferninspektionen sogar nur von 1 Prozent der befragten Haushalte als verantwortlicher Dienstleister genannt. Dabei ist das Schornsteinfegerhandwerk aufgrund seiner Vertrauensstellung als Sicherheitsexperte und dem regelmäßigen Gebäudezugang ideal für dieses Geschäftsfeld aufgestellt. Schornsteinfeger können sich bei Wohnungseigentümern und Hausverwaltungen als Ausführungspartner zur Inspektion und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern positionieren.

Trotz zunehmender Ferninspektion werden derzeit noch 73 Prozent aller Rauchwarnmelder vor Ort geprüft. Gerade ihre starke Präsenz vor Ort spielt Schornsteinfegern hier in die Karten, da sie bereits regelmäßig Zugang zu den Gebäuden haben.

Verantwortung liegt bei den Eigentümern

Prof. Dr. Florian Ebrecht, Geschäftsführer der meravis Immobiliengruppe und Professor für Immobilienmanagement an der IU Internationalen Hochschule, verweist auf die rechtliche Dimension: „Wenn Prüf- und Instandhaltungsprozesse von Rauchwarnmeldern nicht sauber organisiert werden, steigen die Haftungsrisiken auch mit Blick auf die Verkehrssicherungspflicht.“ Für Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen und private Vermieter wird die Wahl eines verlässlichen Vor-Ort-Partners damit zunehmend zur Frage der Rechtssicherheit.

Fazit

Bei der Inspektion und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern besteht erheblicher Nachholbedarf. Schornsteinfeger können sich hier als ideale Ansprechpartner positionieren und neue Geschäftsfelder erschließen.

Über die Ei Electronics KG

Ei Electronics ist europäischer Marktführer für Rauchwarnmelder in Wohngebäuden. Als Hersteller qualitativ hochwertiger Brandschutz-Lösungen verfügt das in Shannon (Irland) ansässige, inhabergeführte Unternehmen über 60 Jahre Erfahrung. Sämtliche Warnmelder werden vor Ort von eigenen Expertenteams entwickelt und hergestellt. Zu den besonderen Kompetenzen zählen die Bereiche Ferninspektion, Barrierefreiheit und Funkvernetzung.

Die Produktion erfolgt nach strengsten internationalen Standards. Die hohe Qualität der Produkte wird durch unabhängige Prüfinstitute und regelmäßige Spitzenplatzierungen in Verbrauchertests bestätigt. So kürte die Stiftung Warentest bereits viermal in Folge Rauchwarnmelder von Ei Electronics zum Testsieger*. Seit 2014 ist Ei Electronics in Deutschland als eigenständige Gesellschaft mit Sitz in Düsseldorf vertreten. Ein großes Zentrallager sichert kurze Lieferzeiten für den deutschsprachigen Markt.

*Stiftung Warentest 1/2021, 1/2018, 1/2016 und 1/2013

Weitere Informationen: www.eielectronics.de.

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