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	<title>Firma FIZ Karlsruhe - Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, Autor bei</title>
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	<description>Forschung und Entwicklung, Intralogistik, Logistik, Luft- / Raumfahrt, Maschinenbau, Medizintechnik, Mikrotechnik</description>
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	<title>Firma FIZ Karlsruhe - Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, Autor bei</title>
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		<title>Digitale Aufarbeitung rechter Gewalt: Start des „Themenportals Rechte Gewalt“</title>
		<link>https://www.industriebox.de/2024/12/16/digitale-aufarbeitung-rechter-gewalt-start-des-themenportals-rechte-gewalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma FIZ Karlsruhe - Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 11:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rechte Gewalt ist kein neues Phänomen. Sie zieht sich durch die Geschichte Deutschlands, sowohl in der Bundesrepublik als auch, weniger bekannt, in der DDR. Ereignisse wie der NSU-Komplex, das Oktoberfestattentat oder die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen sind fest im kollektiven Gedächtnis verankert. Sie stehen für Hunderte, wenn nicht Tausende Vorfälle, die seit dem Ende des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.industriebox.de/2024/12/16/digitale-aufarbeitung-rechter-gewalt-start-des-themenportals-rechte-gewalt/" data-wpel-link="internal">Digitale Aufarbeitung rechter Gewalt: Start des „Themenportals Rechte Gewalt“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.industriebox.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Rechte Gewalt ist kein neues Phänomen. Sie zieht sich durch die Geschichte Deutschlands, sowohl in der Bundesrepublik als auch, weniger bekannt, in der DDR. Ereignisse wie der NSU-Komplex, das Oktoberfestattentat oder die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen sind fest im kollektiven Gedächtnis verankert. Sie stehen für Hunderte, wenn nicht Tausende Vorfälle, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Menschenleben forderten, Traumata hinterließen und tiefe gesellschaftliche Wunden schlugen – und dennoch oft in Vergessenheit geraten sind. Viele dieser Fälle sind nur unzureichend dokumentiert oder der breiten Öffentlichkeit unbekannt.</b></p>
<p>Um diese dunklen Kapitel der deutschen Geschichte ins Bewusstsein zu rücken, entsteht nun das Themenportal „Rechte Gewalt“. Diese neue Plattform schafft einen zentralen digitalen Ort, um das Wissen über rechtsextreme und rechtsterroristische Gewalt zu bündeln, zu bewahren und zugänglich zu machen. Zum 1.1.2025 beginnt FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur – gemeinsam mit dem Bundesarchiv und dem Landesarchiv Baden-Württemberg die Arbeit an diesem bedeutenden Projekt.</p>
<p>Förderung einer inklusiven Erinnerungskultur</p>
<p>Das „Themenportal Rechte Gewalt“ entsteht als Teil des Archivportals-D in der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB). Mit diesem Vorhaben wird ein wichtiger Beitrag zur gesellschaftlichen Aufarbeitung und zum Erinnern geleistet; „Um die Ursachen rechter Gewalt zu verstehen und langfristig eine inklusivere Erinnerungskultur zu fördern, ist es unerlässlich, historische und zeitgenössische Quellen digital verfügbar zu machen“, erklärt Matthias Razum, Bereichsleiter e-Research von FIZ Karlsruhe. </p>
<p>Die Einrichtung des Themenportals findet ihre Grundlage im 2021 geschlossenen Koalitionsvertrag der Bundesregierung. Darin heißt es: „Wir treiben auch innerhalb der Bundesregierung die weitere Aufarbeitung des NSU-Komplexes energisch voran und bringen ein Archiv zu Rechtsterrorismus in Zusammenarbeit mit betroffenen Bundesländern auf den Weg.“ </p>
<p>Ziele und Herausforderungen des Themenportals </p>
<p>Das Projekt adressiert die multiperspektivische Erschließung rechter Gewalt – von rechtsextremen Gruppierungen und ihren Taten bis hin zu den Betroffenen und Opfern. Es wird, zunächst für einige ausgewählte Ereignisse, Archivalien staatlicher Stellen und zivilgesellschaftlicher Organisationen bündeln, eine Übersicht über vorhandene Quellenbieten, Zugänge für Forschung und Bildung schaffen und die Digitalisierung relevanter Dokumente vorantreiben. </p>
<p>Zu den besonderen Herausforderungen des Projekts gehört die Definitionsfrage: Der Begriff „rechte Gewalt“ wird in Deutschland erst seit den 1990er Jahren bewusst verwendet, was die historische Einordnung und Kategorisierung von Quellen erschwert. Zudem erfordert das Thema eine äußerst sorgfältige Betrachtung, da es politisch und gesellschaftlich stark diskutiert wird. </p>
<p>Technische Umsetzung und Förderung </p>
<p>FIZ Karlsruhe wird die technische Realisierung des Themenportals verantworten. Geplant sind: </p>
<ul class="bbcode_list">
<li>ein Nachweis von ca. 800 Vorfällen rechter Gewalt, interaktiv aufbereitet mittels Zeitstrahl und Karten,</li>
<li>die Einbindung von digitalisierten Archiv- und Metadaten zu diesen Vorfällen sowie</li>
<li>die Anpassung des „Einfachen Erschließungs- und Zugriffssystems“ (EEZU), um kleinen Archiven die Bereitstellung relevanter Inhalte zu ermöglichen.</li>
</ul>
<p>Das Bundesarchiv übernimmt die Projektleitung und steuert die inhaltliche Konzeption des Themenportals. Das Landesarchiv Baden-Württemberg trägt mit seiner Expertise zur redaktionellen und systematischen Erschließung sowie zur Integration der zivilgesellschaftlichen Archive bei, unter anderem mit seiner Dokumentationsstelle Rechtsextremismus.</p>
<p>Die Entwicklung des Portals wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert. Diese Förderung ermöglicht die Realisierung eines Prototyps bis Frühjahr 2026 mit vertieften Informationen zu drei bis vier Vorfällen rechter Gewalt. Geplant ist ein späterer Ausbau der Inhalte und Funktionalitäten. Insgesamt wurde ein mehrjähriger Projektzeitraum angesetzt, der perspektivisch eine dauerhafte Integration in die bestehenden Infrastrukturen der Deutschen Digitalen Bibliothek vorsieht. </p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die FIZ Karlsruhe &#8211; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur GmbH</div>
<p>FIZ Karlsruhe &ndash; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur ist eine der f&uuml;hrenden  Adressen  f&uuml;r  wissenschaftliche  Information  und Dienstleistung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Unsere Kernaufgaben sind die professionelle Versorgung von Wissenschaft und Wirtschaft mit Forschungs-  und Patentinformation sowie die Entwicklung von innovativen Informationsinfrastrukturen, z. B. mit den Schwerpunkten  Forschungsdatenmanagement, Wissensgraphen und digitale Plattformen. Dazu betreiben wir eigene Forschung, kooperieren mit renommierten Universit&auml;ten und Forschungsgesellschaften und sind international und interdisziplin&auml;r vernetzt. FIZ Karlsruhe ist eine GmbH mit gemeinn&uuml;tzigem Charakter und eine der gr&ouml;&szlig;ten au&szlig;eruniversit&auml;ren Einrichtungen ihrer Art.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>FIZ Karlsruhe &#8211; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur GmbH<br />
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1<br />
76344 Eggenstein-Leopoldshafen<br />
Telefon: +49 (7247) 808-0<br />
<a href="http://www.fiz-karlsruhe.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.fiz-karlsruhe.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Babett Bolle<br />
Leitung Kommunikation<br />
Telefon: +49 (7247) 808-513<br />
E-Mail: &#066;&#097;&#098;&#101;&#116;&#116;&#046;&#066;&#111;&#108;&#108;&#101;&#064;&#102;&#105;&#122;&#045;&#107;&#097;&#114;&#108;&#115;&#114;&#117;&#104;&#101;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Franziska Schneider-Willenbacher<br />
Wissenschaftskommunikation<br />
Telefon: 07247/808 525<br />
E-Mail: &#102;&#114;&#097;&#110;&#122;&#105;&#115;&#107;&#097;&#046;&#115;&#099;&#104;&#110;&#101;&#105;&#100;&#101;&#114;&#045;&#119;&#105;&#108;&#108;&#101;&#110;&#098;&#097;&#099;&#104;&#101;&#114;&#064;&#102;&#105;&#122;&#045;&#107;&#097;&#114;&#108;&#115;&#114;&#117;&#104;&#101;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/fiz-karlsruhe/Digitale-Aufarbeitung-rechter-Gewalt-Start-des-Themenportals-Rechte-Gewalt/boxid/1229025" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der FIZ Karlsruhe &#8211; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/fiz-karlsruhe" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories der FIZ Karlsruhe &#8211; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---6/1229025.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Christian Bär wird neuer Chefredakteur von zbMATH Open</title>
		<link>https://www.industriebox.de/2023/12/14/christian-baer-wird-neuer-chefredakteur-von-zbmath-open/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma FIZ Karlsruhe - Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 10:12:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Chistian Bär]]></category>
		<category><![CDATA[FIZ Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Leibniz-Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
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		<category><![CDATA[zbmath]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> — Die Herausgeber und Partner von zbMATH Open (ehemals „Zentralblatt für Mathematik“), FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, die Heidelberger Akademie der Wissenschaften und die European Mathematical Society haben Professor Dr. Christian Bär zum neuen Chefredakteur ernannt. In Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit globaler Analysis, Differentialgeometrie und Anwendungen in der mathematischen Physik. Von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"> — Die Herausgeber und Partner von zbMATH Open <i>(ehemals „Zentralblatt für Mathematik“)</i><i>,</i> FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, die Heidelberger Akademie der Wissenschaften und die European Mathematical Society haben Professor Dr. Christian Bär zum neuen Chefredakteur ernannt. In Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit globaler Analysis, Differentialgeometrie und Anwendungen in der mathematischen Physik. Von 2011 bis 2012 war er Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.</p>
<p>Bär tritt die Nachfolge von Professor Dr. Klaus Hulek an, der seit 2016 wesentlich dazu beigetragen hat, zbMATH zu einem weltweit führenden Informations-Service für die mathematische Forschung auszubauen und bis Anfang 2021 in eine Open-Access-Plattform zu überführen. Seitdem lassen sich viele der zbMATH-Daten für Forschungszwecke und zur Verknüpfung mit anderen, nicht-kommerziellen Diensten frei nutzen.</p>
<p>„Professor Bär verfügt durch seine langjährige und erfolgreiche wissenschaftliche Karriere sowie sein Engagement in zahlreichen Projekten über ein exzellentes internationales Netzwerk. Diese enge Verbindung in die Community wird helfen, zbMATH Open weiter auf die Bedarfe der Mathematiker auszurichten“, so Professor Dr. Jan Philip Solovej, Präsident der European Mathematical Society.</p>
<p>Sabine Brünger-Weilandt, Geschäftsführerin und Direktorin von FIZ Karlsruhe, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir mit Professor Bär wiederum einen renommierten Mathematiker als Chefredakteur für unser Flaggschiff zbMATH Open gewinnen konnten.  Mit seinem künftigen Engagement verbinden wir die Zuversicht, neue Forschungsräume und Innovationspotenziale für die Informationsversorgung der mathematischen Community und der benachbarten Wissenschaften zu erschließen und nutzbar zu machen.“</p>
<p>Professor Dr. Christian Bär freut sich auf die neue Aufgabe: „Sie ist ebenso spannend wie herausfordernd. Denn es gilt, neue Ideen zur Erschließung und Nutzung mathematischer Informationen aufzugreifen und umzusetzen – beispielsweise für die Formelsuche oder die Erkennung mathematischer Entitäten und Konzepte für Empfehlungsdienste und Assistenzsysteme in zbMATH Open. Dabei werden die jüngsten Fortschritte im Bereich der KI, insbesondere der großen Sprachmodelle, eine bedeutende Rolle spielen.“</p>
<p> </p>
<p>zbMATH Open ist ein internationaler Open-Access-Informationsservice für die Mathematik mit vernetzten Informationen zu mathematischen Themen, Autoren, Publikationen, Referenzen und Software. Durch Verlinkungen, nicht nur zu Wissenschaftsverlagen, sondern auch zu frei zugänglichen Repositorien wie arXiv oder EuDML, wird ein direkter Zugriff auf Volltexte bereitgestellt. zbMATH Open ist hervorgegangen aus der Datenbank zbMATH, basierend auf dem »Zentralblatt für Mathematik«, mit ihrem lückenlosen Nachweis der mathematischen Forschungsliteratur seit 1886. In den Jahren 2020/2021 erfolgte mit finanzieller Unterstützung von Bund und Ländern die Transformation in eine Open-Access-Plattform. Die weltweite Nutzung ging seither steil nach oben.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auf der <a href="https://www.fiz-karlsruhe.de/de/produkte-und-dienstleistungen/zbmath-open" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Website von FIZ Karlsruhe</a>.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die FIZ Karlsruhe &#8211; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur GmbH</div>
<p>FIZ Karlsruhe &ndash; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur ist eine der f&uuml;hrenden  Adressen  f&uuml;r  wissenschaftliche  Information  und Dienstleistung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Unsere Kernaufgaben sind die professionelle Versorgung von Wissenschaft und Wirtschaft mit Forschungs-  und Patentinformation sowie die Entwicklung von innovativen Informationsinfrastrukturen, z. B. mit den Schwerpunkten  Forschungsdatenmanagement, Wissensgraphen und digitale Plattformen. Dazu betreiben wir eigene Forschung, kooperieren mit renommierten Universit&auml;ten und Forschungsgesellschaften und sind international und interdisziplin&auml;r vernetzt. FIZ Karlsruhe ist eine GmbH mit gemeinn&uuml;tzigem Charakter und eine der gr&ouml;&szlig;ten au&szlig;eruniversit&auml;ren Einrichtungen ihrer Art.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>FIZ Karlsruhe &#8211; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur GmbH<br />
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1<br />
76344 Eggenstein-Leopoldshafen<br />
Telefon: +49 (7247) 808-0<br />
<a href="http://www.fiz-karlsruhe.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.fiz-karlsruhe.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Babett Bolle<br />
Kommunikation<br />
Telefon: +49 (7247) 808-513<br />
E-Mail: &#066;&#097;&#098;&#101;&#116;&#116;&#046;&#066;&#111;&#108;&#108;&#101;&#064;&#102;&#105;&#122;&#045;&#107;&#097;&#114;&#108;&#115;&#114;&#117;&#104;&#101;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/fiz-karlsruhe/Christian-Baer-wird-neuer-Chefredakteur-von-zbMATH-Open/boxid/1184447" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der FIZ Karlsruhe &#8211; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/fiz-karlsruhe" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories der FIZ Karlsruhe &#8211; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---6/1184447.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.industriebox.de/2023/12/14/christian-baer-wird-neuer-chefredakteur-von-zbmath-open/" data-wpel-link="internal">Christian Bär wird neuer Chefredakteur von zbMATH Open</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.industriebox.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DFG-Projekt entwickelt ersten Wissensgraphen für Patentinformationen</title>
		<link>https://www.industriebox.de/2022/11/30/dfg-projekt-entwickelt-ersten-wissensgraphen-fuer-patentinformationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma FIZ Karlsruhe - Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 10:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[DFG-Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[informationsinfrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Linked Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[patente]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensgraphen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Patentwissen wird bislang vor allem im industriellen und wirtschaftlichen Kontext genutzt. Der Zugang zu diesem Wissen aber bleibt sowohl Forschenden in der Wissenschaft als auch der Gesellschaft im Allgemeinen verwehrt. Damit bleibt auch ein Großteil der Chancen aus der Verwertung von Patentinformationen zu neuem Wissen ungenutzt. Die Folgen sind Verluste an Innovation, an Qualität und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.industriebox.de/2022/11/30/dfg-projekt-entwickelt-ersten-wissensgraphen-fuer-patentinformationen/" data-wpel-link="internal">DFG-Projekt entwickelt ersten Wissensgraphen für Patentinformationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.industriebox.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Patentwissen wird bislang vor allem im industriellen und wirtschaftlichen Kontext genutzt. Der Zugang zu diesem Wissen aber bleibt sowohl Forschenden in der Wissenschaft als auch der Gesellschaft im Allgemeinen verwehrt. Damit bleibt auch ein Großteil der Chancen aus der Verwertung von Patentinformationen zu neuem Wissen ungenutzt. Die Folgen sind Verluste an Innovation, an Qualität und an Impulsen für den Technologietransfer. Dies bedeutet Einbußen bei der internationalen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit.</p>
<p>Zur Untersuchung des Bedarfs für Patentwissen und dessen Nutzungspotenzialen im Rahmen der Forschung hat FIZ Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) in Greifswald eine Bedarfsanalyse in Form von Online-Befragungen an mehreren Leibniz-Instituten durchgeführt, deren Ergebnisse die Notwendigkeit der Nutzung von Patentwissen in der Forschung erhärtet haben. Darauf aufbauend soll jetzt mit dem Projekt „Patents4Science“, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), in den nächsten drei Jahren Neues entstehen: ein patentzentrischer Wissensgraph auf Basis von Linked Open Data sowie eine moderne Informationsinfrastruktur zur Vernetzung von Patentwissen mit wissenschaftlicher Literatur und weiteren fachspezifischen Informationen – auch dies ist ein Novum. Der Patentwissensgraph (Patent Knowledge Graph) greift dabei auf domänenspezifisches Wissen aus den beteiligten Fachbereichen der Plasmatechnologie, der additiven Fertigung und der Batteriematerialien zurück, um relevante Informationen in Patenten mit wichtigen Wissens- und Informationsquellen für die jeweiligen Domänen zu verknüpfen. Dadurch sollen Forschende in die Lage versetzt werden, einfach auf essenzielle Informationen in Patenten zuzugreifen und sie in ihrer Forschung zu verwerten. Dazu zählen u. a. die Beschreibung technischer Verfahren und Apparaturen, die Eigenschaften von Materialien und pharmazeutischen Wirkstoffen sowie Details spezieller biomedizinischer Prozesse. Im Rahmen ihrer Arbeit erhalten die Forschenden damit über dedizierte semantische Informationsservices Zugang zu neuen, anderswo nicht oder kaum veröffentlichten Lösungsansätzen, Experimenten oder technischen Spezifikationen.</p>
<p>Ein Anwendungsbeispiel aus dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) zeigt eindrucksvoll, wie bedeutsam ein einfacher Zugang zu Patentinformationen für zielgerichtete Forschung und technologische Innovation ist: Am INP wird im Rahmen der gesellschaftlich außerordentlich bedeutsamen Forschung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie an Lösungen für eine plasmagestützte Desinfektion der Raumluft gearbeitet. Bei dieser höchst aktuellen Herausforderung konnte auf frühere Arbeiten zur Erforschung der Wirksamkeit von Plasmageneratoren zur Raumluftreinigung und dem Abbau von Viruslasten zurückgegriffen werden, die in den vergangenen Jahren in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen und Patenten veröffentlicht wurden. Diese Recherche und Verknüpfung von Informationen und Daten erforderte einen erheblichen manuellen Aufwand. Der jetzt im Projekt Patents4Science verfolgte Wissensgraph-basierte Ansatz wird es zukünftig ermöglichen, diesen Prozess mittels künstlicher Intelligenz und Technologien des Semantic Web immens zu beschleunigen. Dazu werden etwa Suchanfragen der Form „Welche Plasmageneratoren können zur Dekontamination von Raumluft eingesetzt werden und erzeugen ein physikalisches Plasma, welches SARS-CoV-2 Viruslast reduziert?“ automatisch verarbeitet und können schließlich in Form von aufbereiteten Suchergebnissen beantwortet werden. Dies ermöglicht nicht nur eine Beschleunigung von Forschungs- und Entwicklungsprozessen, sondern bewirkt auch eine enorme Einsparung finanzieller Ressourcen und einen direkten wirtschaftlichen und intellektuellen Wettbewerbsvorteil.</p>
<p>Projektpartner von FIZ Karlsruhe sind neben dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. auch das Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT in Bremen sowie das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken. Im IWT geht es um die Nutzung von Patentwissen für die Erforschung völlig neuartiger Materialkombinationen bei der additiven Fertigung. So werden in den laserbasierten 3D-Druckverfahren Partikel mit speziellen physikalischen Eigenschaften wie z. B. Dauermagnete mit hoher Feldstärke mit eigens im Institut hergestellten legierten Partikeln zusammen verwendet. Für diese Verfahren haben Patentinformationen einen enormen Wert. Das sich rasant entwickelnde Gebiet neuartiger Batteriematerialien, Energiespeichermedien oder auch Verfahren zu deren Recycling stellt sowohl Forschungseinrichtungen als auch Industrieunternehmen vor das Problem, sich in einer oftmals an Synonymen reichen Informationsflut orientieren zu müssen. Vor diesem Hintergrund ist es für das INM sehr wichtig, möglichst frühzeitig eigene Forschungen gegenüber der Patentlage abgrenzen zu können. Damit lassen sich Doppelforschungen sowie das Risiko, bereits geschützte Patentansprüche zu tangieren, vermeiden. INM erwartet, mit Hilfe des zu entwickelnden automatisierten Informations- und Recherchetools eine Vereinfachung und Beschleunigung eigener Recherchen im definierten Forschungsumfeld zu erzielen. In diesem Kontext sollen sich frühzeitig neue Aspekte erschließen, die zu einem zeitlichen Vorteil bei der Erforschung neuer Forschungsfelder führen.</p>
<p>Die im Projekt entwickelte Infrastruktur soll anhand ausgewählter Anwendungsfälle der Projektpartner evaluiert werden. Dabei geht es primär um die Nutzung von Patentwissen für einen effizienten Technologietransfer in die Forschung zu Plasmen, 3D-Druck und zu neuen Batteriematerialien für Energiespeicher der nächsten Generation. Weitere Informationen finden Sie auf der <a href="https://www.fiz-karlsruhe.de/de/forschung/patents4science-aufbau-einer-informationsinfrastruktur-zur-nutzung-von-patentwissen-der" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Website von FIZ Karlsruhe</a> sowie unter <a href="http://www.patents4science.org" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.patents4science.org</a></p>
<p><b>Fachliche Ansprechpartner</b></p>
<p><b>FIZ Karlsruhe:<br />
</b>Dr. Hidir Aras, Patent &amp; Scientific Information<br />
<a href="mailto:hidir.aras@fiz-karlsruhe.de" class="bbcode_email">hidir.aras@fiz-karlsruhe.de</a></p>
<p><b>Leibniz-INP:<br />
</b>Dr. Markus Becker, Plasmamodellierung und Data Science<br />
<a href="mailto:markus.becker@inp-greifswald.de" class="bbcode_email">markus.becker@inp-greifswald.de</a></p>
<p><b>Leibniz-IWT:<br />
</b>Dr.-Ing. Norbert Riefler, Verfahrenstechnik<br />
<a href="mailto:riefler@iwt.uni-bremen.de" class="bbcode_email">riefler@iwt.uni-bremen.de</a></p>
<p><b>Leibniz-INM:<br />
</b>Dr. Carsten Becker-Willinger, InnovationsZentrum INM<br />
<a href="mailto:carsten.becker-willinger@leibniz-inm.de" class="bbcode_email">carsten.becker-willinger@leibniz-inm.de</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die FIZ Karlsruhe &#8211; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur GmbH</div>
<p>FIZ Karlsruhe &ndash; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur ist eine der f&uuml;hrenden  Adressen  f&uuml;r  wissenschaftliche  Information  und Dienstleistung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Unsere Kernaufgaben sind die professionelle Versorgung von Wissenschaft und Wirtschaft mit Forschungs-  und Patentinformation sowie die Entwicklung von innovativen Informationsinfrastrukturen, z. B. mit den Schwerpunkten  Forschungsdatenmanagement, Wissensgraphen und digitale Plattformen. Dazu betreiben wir eigene Forschung, kooperieren mit renommierten Universit&auml;ten und Forschungsgesellschaften und sind international und interdisziplin&auml;r vernetzt. FIZ Karlsruhe ist eine GmbH mit gemeinn&uuml;tzigem Charakter und eine der gr&ouml;&szlig;ten au&szlig;eruniversit&auml;ren Einrichtungen ihrer Art.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>FIZ Karlsruhe &#8211; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur GmbH<br />
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1<br />
76344 Eggenstein-Leopoldshafen<br />
Telefon: +49 (7247) 808-0<br />
<a href="http://www.fiz-karlsruhe.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.fiz-karlsruhe.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Babett Bolle<br />
PR und Presse<br />
Telefon: +49 (7247) 808-555<br />
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</div>
<div class="pb-contact-item">Uwe Friedrich<br />
Wissenschaftskommunikation<br />
Telefon: +49 (7247) 808-555<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/fiz-karlsruhe/DFG-Projekt-entwickelt-ersten-Wissensgraphen-fuer-Patentinformationen/boxid/1137839" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der FIZ Karlsruhe &#8211; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/fiz-karlsruhe" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der FIZ Karlsruhe &#8211; Leibniz-Institut f&uuml;r Informationsinfrastruktur GmbH</a>
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