Seit Sommer 2016 entstehen im Nordosten des Münchner  Messegeländes in Riem zwei neue Messehallen sowie ein Konferenzbereich. Im Juni 2017 wurde Richtfest gefeiert. Pünktlich zur IFAT 2018 werden die Hallen nun planmäßig in Betrieb genommen.

Das Vorhaben ist gigantisch und steht nun kurz vor dem Abschluss: Schon seit den 1990er Jahren ist OBERMEYER in einer Planungsgemeinschaft mit Jesse Hofmayr Werner im Auftrag der Messe München maßgeblich an der gesamten Planung des Areals beteiligt. Die jüngst fertig gestellten Messehallen C5 und C6 im Nordosten des Geländes komplettieren den vierten und letzten Bauabschnitt. Die Messe München hat somit insgesamt 18 Hallen, die sie ihren Ausstellern für den Messeauftritt anbieten kann.

Gigantische Ausmaße
Das Großprojekt umfasst ein Gesamtbudget von 105 Mio. Euro. Die Baustelle zählte mit zehn Kränen und rund 250 Rohbauern zeitweise zu den größten Baustellen Münchens. Die Dächer der neuen Hallen spannen über jeweils 63 m. Pro Halle stehen 10.000 m² Ausstellungsfläche bereit.
OBERMEYER oblag neben der Gebäude- und Tragwerksplanung auch die Planung der Versorgungs- und Entsorgungsanlagen, der Zugangswege sowie die der Technischen Ausrüstung inklusive Kommunikations-, Medien- und Sicherheitstechnik. Auch kaufmännische und organisatorische Aufgaben, Ausschreibung, Vergabe, Terminplanung, Objektüberwachung und Kostenanalysen zählten zu den Verantwortungsbereichen.


Mehr als Kopien
Auch wenn die beiden Hallen auf den ersten Blick den bisherigen Messehallen ähneln, machten veränderte Rahmenbedingungen eine identische Kopie unmöglich.
Neue Vorschriften erforderten Änderungen und Anpassungen in der Planung: Neue Brandschutz- und Fluchtwegevorschriften sowie Änderungen in der Bauordnung galt es umzusetzen. Dazu kamen vom Bauherren gewünschte Änderungen. Hierzu zählen unter anderem ein neues Konferenzzentrum im Nordosten sowie neben der Möglichkeit der Vollverdunklung beider Hallen insbesondere die mobilen Trennwände für die Halle C6. Sie ist die einzige Halle der Messe München, die durch einmalig große Trennwände individuell unterteilbar ist. Damit lassen sich Räume und Services nach Bedarf kombinieren. Die Wände sind mehrschichtig aufgebaut und damit optimal schallgedämpft, was eine präzise akustische Raumgliederung möglich macht.

Herausforderungen gemeistert
Auch während der Bauzeit gab es Herausforderungen: Der Messebetrieb in den umliegenden Hallen musste zu jeder Zeit gewährleistet bleiben. Zudem verkürzte sich die Bauzeit aufgrund einer Terminbeschränkung zwischen zwei Leitmessen um drei Monate. Aber auch das gelang: Vom 14. bis 18. Mai 2018, pünktlich zur IFAT 2018, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall und Rohstoffwirtschaft, werden die Hallen wie geplant erstmals für den Messebetrieb genutzt. Die offizielle Inbetriebnahme erfolgt im Herbst dieses Jahres. Dann nämlich werden auch die Verbindungsbauwerke und das Kongresszentrum komplett fertig gestellt sein.

 

Über Unternehmensgruppe OBERMEYER

Die Unternehmensgruppe OBERMEYER ist ein weltweit tätiges Unternehmen und bietet qualifizierte Fachplanung und integrierte Gesamtplanung mit fachübergreifendem Know-how. In den Geschäftsfeldern Gebäude, Verkehr sowie Energie und Umwelt werden Planungs- und Beratungsleistungen in nahezu allen Fachbereichen des Bauwesens erbracht. Die Projektsteuerung sowie die Objektüberwachung und -betreuung runden das Leistungsspektrum ab.

Das Unternehmen wurde 1958 gegründet. Heute sind in der Unternehmensgruppe weltweit mehr als 1.400 Mitarbeiter beschäftigt.

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