Die Corona-Pandemie entwickelt sich so dynamisch, wie von Fachleuten vorausgesagt. Auch im Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH steigen die Infektionszahlen. In der Belegschaft der WEMAG ist aktuell keine Infektion und kein Verdachtsfall mit dem Corona-Virus (Sars-Cov2-Virus) bekannt. „Gerade für uns als Betreiber kritischer Infrastruktur haben die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden höchste Priorität. Denn sie versorgen die Menschen im Netzgebiet mit Energie“, sagt Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand der WEMAG.

„Stand heute können wir unseren Kunden und Kundinnen versichern, dass der Betrieb zur Aufrechterhaltung der Stromversorgung sichergestellt ist. Auch in der Telekommunikation halten wir die Versorgung mit Internet und Telefon aufrecht. Zu diesem Zweck haben wir sehr rechtzeitig umfassende vorsorgliche Maßnahmen ergriffen und organisieren uns in einem Krisenstab, der am 16. März seine Arbeit aufgenommen hat“, berichtet Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG.

Zusammen haben wir Maßnahmen festgelegt, die ab sofort verbindlich gelten:


  • Es gibt neue Schichtpläne für eine Organisation im Parallelbetrieb, so dass das wichtigste Personal keinen Kontakt zueinander hat. Es geht vor allem darum, Infektionsketten zu unterbinden und Mitarbeitende bestmöglich zu schützen.
  • Mehr als die Hälfte der Belegschaft arbeitet bereits heute mobil, also von zu Hause aus.
  • Besprechungen werden per WebEx, Telefonkonferenz oder FaceTime durchgeführt.
  • Alle Veranstaltungen und alle Dienstreisen, die nicht zwingend notwendig sind, wurden abgesagt und externe Kontakte auf ein Minimum beschränkt.
  • Seit Montag, 16. März ist unser Kundencenter am Standort Obotritenring für den Besucherverkehr geschlossen. Der Kundenservice ist weiterhin von Montag bis Freitag unter 0385.755-2755 sowie per Mail unter service@wemag.com Unser Online-Kundenportal unter www.wemag.com steht den Kunden ebenfalls zur Verfügung.
  • Alle Informationsveranstaltungen mit den Bürgerinnen und Bürgern zum Breitbandausbau wurden bis einschließlich 30. April abgesagt.
  • An allen unseren Standorten finden unsere Mitarbeitenden Spender mit Desinfektionsmitteln für eine optimale Handhygiene. Wie bisher sind alle Mitarbeitenden dazu an, die allgemeinen Hygienerichtlinien zu beachten, wie die Husten- und Schnupfenetikette, Händewaschen, Einhalten des sozialen Abstands (ca. 2 Meter).

Die WEMAG ist seit 30 Jahren in der Region verwurzelt. Seither versorgt das Unternehmen seine Kunden sicher und zuverlässig mit Energie. „Wir sind für Sie da, beobachten und bewerten die Lage kontinuierlich sehr genau und stimmen uns eng mit den zuständigen Behörden ab. Wir danken allen Mitarbeitenden, die täglich dafür kämpfen, sei es im Homeoffice oder direkt vor Ort, unseren Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Auch wenn wir räumlich möglichst nicht mehr zusammenkommen, bleiben wir zusammen“, so die WEMAG-Vorstände Baumgart und Murche.

 

Über die WEMAG AG

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Öko-Energieversorger mit regionalen Wurzeln und Stromnetzbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Zusammen mit der WEMAG Netz GmbH ist sie für ca. 15.000 Kilometer Stromleitungen verantwortlich, vom Hausanschluss bis zur Überlandleitung.

Das Energieunternehmen liefert seinen Privat- und Gewerbekunden neben Strom, Erdgas und Netzdienstleistungen auch die Planung und den Bau von Photovoltaik- und Speicheranlagen, Elektromobilität, Internet, Telefon sowie Digital- und HD-Fernsehen aus einer Hand.

Die 1997 gegründete Telekommunikationsgesellschaft WEMACOM betreibt in Westmecklenburg ein umfangreiches Telekommunikationsnetz und baut mit Partnern Glasfasernetze für Privat- und Geschäftskunden in der Region.

Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln der WEMAG AG. Die WEMAG AG leistet erhebliche Investitionen in erneuerbare Energien, berät zu Fragen der Energieeffizienz und bietet die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG. Die WEMAG AG befindet sich seit Januar 2010 im Mehrheitsbesitz der Kommunen ihres Versorgungsgebietes.

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