Mit der Smart Charging Solution stellt dSPACE Automobilherstellern und Anbietern von Ladesäulen jetzt eine Komplettlösung für die Entwicklung und den Test von Technologien für das intelligente Laden zur Verfügung. Die Lösung berücksichtigt internationale Standards, garantiert Interoperabilität und unterstützt Entwickler von Onboard-Ladern, Ladesäulen und künftig auch von induktiven Ladesystemen mit einem umfassenden Angebot an Testmöglichkeiten und dynamischen Modellen.

Zentrale Anforderungen bei der Entwicklung der Smart Charging Solution waren die einfache Integrierbarkeit in bestehende Testsysteme und die je nach Kundenanforderungen flexibel nutzbare Testtiefe. Dabei sind umfangreiche Manipulationen sowohl auf elektrischer als auch auf Protokollebene möglich. Die Lösung von dSPACE besteht aus einem Software-Teil, der ein offenes Modell enthält, und einem speziellen Hardware-Modul für ISO15118. Dieses gewährleistet die Adaption an die Powerline-Kommunikation. Eine umfangreiche Protokollierung aller Kommunikationsereignisse erlaubt dabei die manuelle oder automatisierbare Überprüfung des beabsichtigten Verhaltens und der Einhaltung der Protokollspezifikation sowie die Fehlerdiagnose. Somit wird auch die Durchführung von Conformance-Tests nach Norm unterstützt.

Lösung zum Testen von Onboard-Ladern, Ladesäulen und Kommunikationsmodulen


Typische Anwendungsfälle sind der Test von Onboard-Ladern und Ladesäulen sowie der Test der Kommunikationsmodule nach unterschiedlichen Ladestandards sowie die Fehlersimulation während der Kommunikation. Mit Hilfe der dSPACE Smart Charging Solution lassen sich so zum Beispiel unterschiedlichste Ladestationen im Labor darstellen und die fehlerfreie Funktionalität des Steuergerätes absichern.

Für den Test der Ladesäulen wird es im Umkehrschluss möglich sein, auf gleiche Weise die Kompatibilität zwischen der entwickelten Ladesäule und einer Vielzahl von simulierten Fahrzeugen zu testen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich der Entwicklung von Onboard-Ladern. Steht bei der Entwicklung eines Fahrzeugladereglers noch keine Software oder Hardware für die Ladekommunikation zur Verfügung, können die Fahrzeugsteuergeräte beziehungsweise deren Kommunikations-Controller zum Test in Fahrzeugprototypen durch die dSPACE Lösung substituiert werden.

Mit der ASM Toolsuite eine schlüsselfertige Testumgebung

In Kombination mit ASM, der dSPACE Toolsuite für die Simulation von Motoren, Fahrdynamiken, elektrischen Komponenten und der Verkehrsumgebung, wird die Smart Charging Solution zur schlüsselfertigen Anwendung für den Test batteriebetriebener Elektrofahrzeuge, einschließlich der echtzeitfähigen Simulation der Hochvoltbatterie. Das Modell beinhaltet auch eine Emulation der Ladestation, bei der die Ladespannung von der Fahrzeugstromaufnahme abhängt, die vom zu testenden Ladesteuergerät im Fahrzeug vorgegeben wird. Wenn kein Ladesteuergerät verfügbar ist, bietet ASM die Simulation eines Steuergeräts an, das einen „Constant Current Constant Voltage“ (CCCV)-Ladevorgang anwendet. Die Demomodelle sind so vorbereitet, dass alle für die Kommunikation mit den Steuergeräten erforderlichen Signale zur Verfügung stehen. Damit ist es möglich, die Regelalgorithmen und die Schnittstellen zwischen allen Geräten nach Standards wie CHAdeMO, ISO 15118 und GB/T 20234.2 zu testen.

Über die dSPACE digital signal processing and control engineering GmbH

dSPACE entwickelt und vertreibt integrierte Hardware- und Software-Werkzeuge für die Entwicklung und den Test von Steuergeräten. Als Komplettanbieter ist dSPACE ein gefragter Partner und Lösungsanbieter in vielen aktuellen Entwicklungsbereichen der Automobilindustrie, von der Elektromobilität über die automobile Vernetzung bis hin zum autonomen Fahren. Zum Kundenstamm gehören daher auch nahezu alle namhaften Automobilhersteller und -zulieferer. Darüber hinaus werden dSPACE Systeme auch in der Luft- und Raumfahrt sowie in anderen Industriebereichen erfolgreich eingesetzt. Mit mehr als 1.800 Mitarbeitern weltweit ist dSPACE am Stammsitz in Paderborn, mit drei Projektzentren in Deutschland sowie durch Landesgesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan, China und Kroatien vertreten.

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