Eine aktuelle Untersuchung zu Digitalisierung in Deutschland zeigt deutliche Rückstände im weltweiten Vergleich in vielen Bereichen, wie in der Anwendung von Automatisierungssystemen, Zugriff auf Echtzeitdaten und Echtzeitkonfiguration der automatisierten Kommissionierung.

Unter dem Buzzwort Industrie 4.0 läuft derzeit die 4. industriellen Revolution. Im Mittelpunkt steht die Digitalisierung in verschiedenen Bereichen der Fertigung.

Die Digitalisierung bringt große Herausforderungen bei der Umsetzung und hohe Komplexität in die Unternehmen. Sie erfordert die strategische Integration mehrerer Technologien und eine Umstrukturierung der Wertschöpfungskette, Geschäftsmodelle und Produkte.

Für die deutsche Fertigungsindustrie führt die digitale Transformation in der Regel zu einer Neugestaltung der internen Prozesse für autonomes Arbeiten und Automatisierung der Prozesse.

Am Institut für Logistik und Produktion der TH-Köln wurde im 1. Quartal 2020 eine repräsentative empirische Studie mit 174 Teilnehmern zum Stand der Digitalisierung der deutschen Fertigungsindustrie durchgeführt. Die Ergebnisse wurden mit einer ähnlichen weltweiten Studie von APQC im 4. Quartal 2019 verglichen.

An der weltweiten Studie von APQC haben insgesamt 625 Unternehmen teilgenommen, von denen 41,4% aus Europa und 29,4% aus Nordamerika und Kanada stammen. Eine Gegenüberstellung zeigt: Die Ergebnisse der beiden Studien zeigen in vielen Bereichen ähnliche Ergebnisse zum Stand der Digitalisierung in der Fertigungsindustrie.

Unterschiede (Rückstand von Deutschland) sind in folgenden Bereichen unübersehbar:

  • die Anwendung von Automatisierungssysteme ist weltweit höher
  • Der Zugriff auf Echtzeitdaten ist auf globaler Eben fortgeschrittener
  • Die Echtzeitkonfiguration der automatisierten Kommissionierung ist global höher und
  • Die Nutzung von RFID-Chips & Barcodes ist höher.

Allgemein lässt sich der Entschluss ziehen, dass die Unternehmen der APQC-Studie in Bezug auf die Digitalisierung weiter fortgeschritten sind.

Den tabellarischen Vergleich finden Sie unter folgendem Link als pdf-Datei:

https://www.six-sigma-deutschland.de/…

Die Gegenüberstellung der Auswertungsergebnisse der beiden Studien zeigt den unterschiedlichen Entwicklungsstand in Deutschland zur weltweiten Betrachtung.

Die komplette Studie finden Sie auf www.six-sigma-deutschland.de zum Download.

Die Unternehmen der APQC-Studie sind im Digitalisierungsprozess weiter fortgeschritten ist.

Über die Six Sigma Deutschland GmbH

Die Six Sigma Deutschland GmbH gehört zu den führenden Unternehmen für Six Sigma-Trainings in Deutschland. Der Spezialist für die Optimierung von Prozessen in allen Bereichen des Unternehmens führt Beratungsprojekte mit Methoden des Six Sigma, Lean und Supply Chain Management durch. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Produktion der FH Köln verknüpft Six Sigma Deutschland GmbH Wissenschaft und praktische Erfahrungen aus vielen Projekten, um nutzenstiftende Beratungsansätze für Kunden zu entwickeln. Als besondere Kompetenz werten Kunden die ausgeprägte Umsetzungsstärke der Berater. Die IDS Scheer AG ist der führende Anbieter von Lösungen für Geschäftsprozessmanagement (BPM) in Unternehmen und Behörden. Die 1984 gegründete Firma betreut weltweit mehr als 6.000 Kunden.

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