Die Teilnehmer des Freiburger Energieeffizienznetzwerks haben durch umgesetzte Maßnahmen bislang eine nachhaltige jährliche CO2 Einsparung von 1.144 Tonnen erreicht und damit die ursprüngliche Zielsetzung einer jährlichen Einsparung von 750 Tonnen CO2 weit übertroffen.

Ende 2016 ergriffen vor dem Hintergrund des Klimawandels und in Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung die städtischen Tochtergesellschaften Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF), badenova AG & Co KG, Freiburger Stadtbau GmbH (inkl. nahestehende Unternehmen) (FSB), Freiburger Verkehrs AG (VAG), Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co KG (FWTM) sowie der städtische Eigenbetrieb Theater Freiburg und die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau die Initiative: Sie schlossen sich zu einem Energieeffizienznetzwerk zusammen. Ziel des Netzwerks war und ist die gemeinsame und transparente Senkung von CO2 Emissionen.

Dies geschah u.a. durch die folgenden Maßnahmen: Einsatz E-Busse und Einbau Schwungradspeicher bei der VAG, Nutzung industrieller Abwärme der Firma Cerdia durch die FWTM, Umstellung auf LED Beleuchtung in zahlreichen Filialen der Sparkasse und innerhalb des Theaters Freiburg, energetische Sanierungsmaßnahmen der Gebäudehülle bei Objekten der FSB, Neubau eines energieoptimierten Rechenzentraums bei der badenova, Anschaffung Streetscooter und elektrische Kehrmaschinen bei der ASF.


„Für die ASF ist Ressourcen- und Klimaschutz ein ständiger Begleiter. Durch das Netzwerk konnten nicht nur positive Effekte für das Klima erreicht werden, sondern auch die branchenübergreifende Zusammenarbeit vertieft und gemeinsam Potentiale gehoben werden“, so Michael Broglin Geschäftsführer der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH.

Der Gemeinderat der Stadt Freiburg hat im April 2017 und Dezember 2019 beschlossen, die Initiative der Unternehmen zu würdigen und die Arbeit des Netzwerks aus dem Klimaschutzfonds der Stadt Freiburg zu bezuschussen.

Nun geht das erfolgreiche Netzwerk für mindestens zwei weitere Jahre in die Verlängerung. Es verfolgt das Ziel, durch die Umsetzung zusätzlicher Effizienzmaßnahmen bis Ende 2021, die jährlichen Einsparungen auf 2.000 Tonnen CO2 zu steigern.

„Mit der hohen Expertise unserer Klimaschutzberater versuchen wir innerhalb des Netzwerks die Effizienz- und Einsparpotenziale bestmöglich gemeinsam zu heben. Unser gemeinsamer Wille ist es, den ambitionierten Klimaschutzzielen unserer Stadt Stück für Stück näher zu kommen“, so Dr. Thorsten Radensleben, Vorstandsvorsitzender der badenova.

Die Stadt Freiburg hat, anders als in zahlreichen anderen Städten, bewusst auf die Einstellung eines Klimanotstandes verzichtet. Die Klimaschutzziele der Green City sind deshalb aber keineswegs geringer. Ganz im Gegenteil: Die Stadt hat viel mehr im Jahr 2019 ein höchst anspruchsvolles „Klima- und Artenschutzmanifest“ mit sehr konkreten Klimaschutzmaßnahmen und entsprechenden Zielvorgaben präsentiert.

Oberbürgermeister Martin Horn freut sich vor diesem Hintergrund sehr über das bisher Erreichte und die erfolgreiche Arbeit innerhalb des Effizienznetzwerks: „Ich bin sehr froh, dass es einen solchen Zusammenschluss von Unternehmen in Freiburg gibt. Das Netzwerk kann eine bedeutende Ideenschmiede für wirkungsvolle und beispielgebende Klimaschutzmaßnahmen und eine wichtige Unterstützung der Unternehmen bei der Zielerreichung im Rahmen des Klima- und Artenschutzmanifestes sein “. Außerdem äußert sich die Geschäftsführerin der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co KG, Hanna Böhme: „Wir stellen uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung und nehmen Klimaschutz ernst. Wir wollen gemeinsam als Netzwerk weiterhin unseren Beitrag leisten, um zusätzliche Einsparpotenziale zu finden und zu nutzen. Dass die Stadt Freiburg und der Gemeinderat unser Engagement wahrnehmen und mit einer Fortsetzung der Förderung honorieren, freut uns sehr.“

Die Freiburger Netzwerksteilnehmer werden organisatorisch begleitet vom Unternehmen „Lernende Energieeffizienz-Netzwerke“ (LEEN leen.de). Die fachliche Beratung und Begleitung geschieht durch die Experten der badenova aus der Abteilung Klimaschutz und Effizienzberatung. Die LEEN GmbH ist ein Joint-Venture der IREES GmbH und der Fraunhofer Gesellschaft e.V. Es entwickelt und vertreibt ein Managementsystem als Handwerkszeug für lernende Energie-Effizienz-Netzwerke.

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