Bei einer Spedition, die vor allem Stahlprodukte fährt, steht Nutzlast im Vordergrund – sollte man meinen. Doch Arne Siebel von der Spedition Siebel aus Kreuztal erklärt: „Stahl gibt’s in allen Formen und Längen, und wir fahren auch oft Trapezbleche, die in 14,7 Meter Länge aus dem Werk kommen. Auch Rundstahl oder Träger sind oft zu lang für einen Standardtrailer, bei dem müssten dann die Türen offenbleiben.“ Das ist allerdings verboten, zudem könnte die Ladung nass werden – schlecht bei Stahlprodukten, die schnell Flugrost ansetzen können.

Daher hat Siebel bei Fliegl einen dreiachsigen SDS 390 RoadRunner X-tra Long in der neuen Coil-Ausführung bestellt. Mit einer Innenlänge von 15.030 Millimeter nimmt der extralange Sattel sicher und trocken auch besonders lange Bauteile auf. Zudem bietet er mehr Platz für Coils, die in der 8.040 mm langen Coilmulde lagern.

Mit 75 ziehenden und 90 gezogenen Einheiten gehört Siebel zu den großen Stahltransporteuren, die wissen, worauf es ankommt. Zum Beispiel auf eine optimale Ladungssicherung. Daher ist der extralange Coil-Sattel mit diversen LaSi-Möglichkeiten ausgestattet: Load-Lock-Profile zur leichten Spanngurteinhängung, steckbare Zurradapter auf jeder Coilstütze, zudem sind 9 Paar Zurrösen mit je 5 t Tragkraft im Bereich der Coilmulde eingelassen. Ein Crash-Blocker aus Stahl am Boden der Stirnwand schützt den Fahrer im Falle eines Unfalls. Um die Beladung mit extralangen Stahlgütern zu erleichtern, verbaut Fliegl seinen hochfesten Non-Elastic-Dachholm (Roof non-elastic), der praktisch nicht durchhängt, auch wenn alle Rungen auf der vollen Ladebreite geöffnet sind.


Großen Wert legte Siebel zudem auf eine optimale Versiegelung des 30 mm starken Ladebodens. „Wenn Spritzwasser auf den Boden oder in die Coilmulde gelangt, wird der Trailer im Werk gar nicht beladen. Daher muss alles absolut trocken sein“, berichtet Arne Siebel. Dazu trägt auch die robuste Plane mit eingeschweißten Horizontal- und Vertikalgurten bei, die von Verschlüssen aus Edelstahl gespannt wird. Die Hecktüren schließen mit je zwei innenliegenden Drehstangenverschlüssen, die mit dem patentierten I-Lock-System betätigt werden.

Schon seit zehn Jahren rüstet die Spedition alle Trailer mit leichten Felgen aus, und natürlich rollt auch der neue X-tra Long auf schicken und leichten Alcoa Dura-Bright-Alufelgen nach Kreuztal. „Alufelgen sind Standard bei uns, vor allem wegen der Gewichtsoptimierung“, sagt Siebel. Da passt es gut, dass der extralange Coil-Sattel in Leichtbauweise gefertigt ist und nur 6360 kg auf die Waage bringt.

Ab der ersten Fahrt wird der neue Trailer sinnvoll eingesetzt: Im Rundlauf befördert Siebel 14,7 Meter lange Trapezbleche zum Kunden, auf dem Rückweg werden Coils geladen.

Das Wichtigste auf einen Blick
– 15.030 mm Innenlänge
– 8.040 mm lange Coilmulde, diverse LaSi-Optionen
– 6360 kg Leergewicht

 

Über die Fliegl Fahrzeugbau GmbH

Bereits bei der Herstellung von Anhängern und Aufliegern für Bau, Spedition und Logistik achtet Fliegl auf Nachhaltigkeit. So wird an einem zentralen Standort konstruiert, produziert und montiert; CO2 verursachende Zwischenwerksverkehre über weite Distanzen entfallen. Für sein modernes Trailerwerk in Thüringen weist Fliegl eine positive Energiebilanz aus – die Stromproduktion liegt über dem eigenen Verbrauch. Fliegl betreibt ein Blockheizkraftwerk und hat großflächige Photovoltaikanlagen installiert; geheizt wird mit Hackschnitzeln und Abfallholz.

Die Lackierung der Fahrzeuge erfolgt in einer hocheffizienten, ressourcenschonenden Anlage, energieintensive Einbrennvorgänge sind nicht nötig. Um den Energieverbrauch weiter zu drosseln, hat Fliegl in Puls-Schweißmaschinen und in Fiber Laseranlagen investiert und die Hallenbeleuchtung komplett auf LED umgestellt. Das neue Hochregallager speist aufgewandte Energie wieder in den Kreislauf ein. Beim Einkauf von Fahrzeugkomponenten achtet Fliegl auf die Abnahme von Full Truck Loads, so dass Anlieferungen immer unter optimaler Auslastung erfolgen.

Fliegls Fahrzeugkonzepten liegt eine nachhaltige Produktphilosophie zugrunde. Leichtbau besitzt einen hohen Stellenwert, so dass Fliegl beim Trailergewicht Spitzenwerte erzielt – zugunsten von Nutzlast und CO2 Ausstoß. Das Fliegl Quick Lock System generiert ein Aerodynamik-Plus bei Gardinenaufliegern. Es kommt ohne hervorstehende Verschlussschnallen aus, sodass eine völlig ebene Planenfläche entsteht. Sattelkipper von Fliegl werden serienmäßig mit aerodynamischer konischer Mulde gebaut und mit Curved Chassis, das über einen runden, extrem flachen Rahmenhals verfügt – der Kipper ragt nicht über die Zugmaschine hinaus. Windabweiser und die innovative Membran Rückwand reduzieren ebenfalls den Luftwiderstand. Nur Fliegl stellt die Spur aller Trailer individuell und exakt per Laser ein – für weniger Rollwiderstand und geringeren Reifenverschleiß. Fliegls zweiachsige Twin Gardinensattel senken den Kraftstoffverbrauch und die Mautkosten im Vergleich mit Dreiachsern deutlich.

Ökologie und Nachhaltigkeit – Fliegl Trailer meint es ernst. Für seinen ganzheitlichen Ressourceneffizienzansatz wurde Fliegl Trailer mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 ausgezeichnet.

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