„Lingotto VIVE & RIVIVE. Quand’era una fabbrica“ widmet sich der Geschichte der ehemaligen Fiat Fabrik in Turin. 1923 eröffnetes Werk wurde durch Teststrecke auf dem Dach weltweit bekannt. 500 Meter langer Komplex ist heute ein Symbol der Industriearchitektur und wird als multifunktionales Gebäude genutzt.    

Es war zu seiner Zeit das größte Automobilwerk Europas, das Hauptgebäude erstreckte sich über eine Länge von 500 Metern. Wirklich weltberühmt wurde das 1923 eröffnete Fiat Werk im Turiner Vorort Lingotto durch die Teststrecke auf dem Dach. Hier wurden alle in den fünf darunterliegenden Stockwerken gefertigten Automobile vor der Auslieferung einer Probefahrt unterzogen.


Jetzt zeigt eine Ausstellung die abwechslungsreiche Geschichte des ehemaligen Fiat Werks, das 1982 geschlossen wurde. Unter dem Motto „Lingotto VIVE & RIVIVE. Quand’era una fabbrica” (noch bis 31. Dezember 2020) lässt die von FCA Heritage unterstützte Ausstellung die Zeit aufleben, als der heute multifunktional mit Einkaufszentrum, Luxushotel sowie einem Veranstaltungs- und Sportzentrum genutzte Komplex noch eine Automobilfabrik war. Besucher gehen auf eine faszinierende Entdeckungsreise an einen Ort, der auch die Erneuerung der Stadt Turin symbolisiert. Als solches ist das Gebäude international bekannt, aber nicht immer für seine ursprüngliche Rolle bekannt. Anhand von Zeichnungen, Fotografien, Filmen und ikonenhaften Fahrzeugen lässt die Ausstellung im Pavillon 5 des Einkaufszentrums Lingotto die Geschichte der legendären Fiat Fabrik wieder aufleben.

FCA Heritage, die Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) zur Pflege des historischen Erbes der italienischen Marken des Konzerns, unterstützt die Ausstellung. So stellt FCA Heritage unter anderem Videos und Fotografien aus der Sammlung des Turiner Fiat Museums zur Verfügung. Das Centro Storico Fiat beherbergt unzählige Autos, Erinnerungsstücke, Modelle und Werbeplakaten sowie ein riesiges dokumentarisches Erbe, das die Geschichte der Marke Fiat erzählt.

Das vom Centro Storico Fiat überlassene Material erzählt auf anschauliche Weise die produktive und architektonische Geschichte des Werks Lingotto während Planung, Betrieb, Umbau und Renovierungsphase. Das 1923 fertiggestellte Gebäude begeisterte auch viele zeitgenössische Architekten, darunter Le Corbusier, mit seiner außerordentlichen Modernität, der Eleganz der vertikalen Geometrie sowie der einzigartigen Lösung mit der Teststrecke auf dem Dach. Was ursprünglich als Arbeitsstätte geplant war, wurde zu einem Symbol der gesamten italienischen Industrie und ihres Erfindungsreichtums. Das Werk Lingotto ist heute Teil des kollektiven Gedächtnisses einer ganzen Nation.

Im Laufe der Jahrzehnte fertigte Fiat in Lingotto zahlreiche mythische Modelle, unter anderem solche, die in den 1950er Jahren zu Motorisierung Italiens beitrugen. Neue Produktionsprozesse, die einer anderen technologischen Logik entsprachen, brachten das Werk schließlich an seine Grenzen. 1982 lief hier das letzte Fahrzeug vom Band.

In der Folgezeit fand die Stadt Wege, Lingotto zu erneuern, um es an die Bedürfnisse einer sich wandelnden urbanen Struktur anzupassen. Ohne den Status als Symbol der Industriearchäologie zu beeinträchtigen, durchlief die Fabrik einen jahrelangen Prozess der Umstrukturierung. Während das Innere komplett neu gestaltet wurde, blieb das charismatische äußere Erscheinungsbild des riesigen Gebäudes nahezu unverändert erhalten.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Torino Design of the City 2020“ soll die Ausstellung „Lingotto VIVE & RIVIVE. Quand’era una fabbrica“ auch das Projekt „Torino Automotive Heritage Network“ bekannt machen. In diesem Netzwerk sind Initiativen gebündelt, die das automobilhistorische Erbe der Stadt Turin als Teil der Industriegeschichte eines ganzen Landes wiederbeleben sollen.

Die wissenschaftliche Koordination und Organisation der Ausstellung „Lingotto VIVE & RIVIVE. Quand’era una fabbrica“ haben die Fakultät für Architektur und Design der Polytechnischen Universität Turin sowie das Institut für Erinnerung und Kultur der Arbeit in Wirtschaft und sozialem Recht (Istituto per la Memoria e la Cultura del Lavoro dell’Impresa e dei Diritti Sociali ISMEL) übernommen.

Ausstellung „Lingotto VIVE & RIVIVE. Quand’era una fabbrica“

Padiglione 5 – Centro Commerciale Lingotto

Via Nizza, 230 – Torino/Italien

Zu sehen noch bis 31. Dezember 2020

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