Eine von BIMobject durchgeführte Studie, in deren Verlauf 2.500 Fachleute aus den Bereichen Architektur, Planung und Design (kurz AECO) befragt wurden, zeigt deutlich, dass die Covid-19-Krise die Digitalisierung der Bauwirtschaft erheblich beschleunigt hat. Neue digitale Werkzeuge werden jetzt eingesetzt, von denen 61 Prozent der Befragten sagen, dass sie auf diese auch nach der Pandemie bei ihrer täglichen Arbeit nicht mehr verzichten möchten. Das wirft nicht zuletzt die Frage nach neuen Konzepten für die klassische Baufachmesse auf.

Seit dem Ausbruch der Pandemie hat die Welt einen Digitalisierungs-Schub erlebt wie nie zuvor. Von einem Tag auf den anderen waren Unternehmen auf der ganzen Welt gezwungen, Telearbeit, Videokonferenzen oder E-Commerce einzuführen, um ihre Aktivitäten aufrechtzuerhalten.


Die Bauwirtschaft – verglichen mit anderen Industriezweigen – das Schlusslicht, wenn es um Digitalisierungsprozesse geht, machte hier keine Ausnahme. Auch in der Branche, die sich traditionell bei der Einführung neuer digitaler Werkzeuge eher zögerlich verhält, schreitet die Digitalisierung voran. In der von BIMobject durchgeführten Studie gab mehr als die Hälfte der Befragten an, dass ihre Arbeit seit Beginn der Pandemie "viel digitaler" geworden sei.

61 Prozent der von BIMobject Befragten sind davon überzeugt, dass sie auch nach der Covid-19-Krise vermehrt digitale Werkzeuge einsetzen werden. Dass während der Pandemie eine Vielzahl von Architekten und Planern die Vorteile digitalen Arbeitens schätzen gelernt hat, belegen sehr eindrücklich die von Autodesk veröffentlichten Zahlen. Laut Angaben des Unternehmens ist die Zahl der Abonnenten ihrer Planungssoftwareprodukte seit Beginn der Pandemie allein in Europa um 350 Prozent gestiegen.

Baumessen nach Corona

Rund um den Erdball wurden seit Frühjahr 2020 alle wichtigen Baumessen abgesagt. Ein herber Rückschlag für die gesamte Branche. Die Unmöglichkeit, Großveranstaltungen durchzuführen, die den Auflagen der Gesundheitsbehörden entsprechen, hat die Pläne tausender Baustoffhersteller, die ihre neuen Produkte auf diesen Messen präsentieren und bewerben wollten, zunichte gemacht.

Auch die erste und Europas größte Baufachmesse im kommenden Jahr, die Bau 2021 in München ist als Präsenzmesse abgesagt. Zunächst als hybride Veranstaltung geplant, wird sie nun ein reines Online-Event.

Jüngste Nachrichten über die Entwicklung neuer Impfstoffe scheinen Licht in ein düsteres Szenario zu bringen. Dabei stellt sich die Frage – werden die Messen nach der Pandemie wieder zu ihrem ursprünglichen Konzept zurückkehren? Gemäss der von BIMobject durchgeführten Umfrage wären heute nur sieben Prozent der Fachleute der AECO-Branche bereit, eine traditionelle Messeveranstaltung zu besuchen. Den erhobenen Daten zufolge haben 45 Prozent der Befragten früher Messen besucht.

Die Digitalisierung hält Einzug in die Bauindustrie, nicht nur wegen COVID, sondern auch aufgrund der Notwendigkeit, effizientere und nachhaltigere Prozesse zu schaffen. Mit den Ergebnissen dieser Studie auf dem Tisch liegt es nun an den Herstellern der Baubranche zu entscheiden, wie sie ihre Marketingstrategien auf eine digitalere und interaktivere Umgebung ausrichten wollen.

Über BIMobject

BIMobject® ist ein weltweit führendes IT-Unternehmen, das bei der Digitalisierung in der Bauindustrie an vorderster Front steht. BIMobject bietet eine Cloud-basierte Plattform mit über 1900 Herstellern, die ihre digitalen Produkte anbieten. Das Portal hat über 2 Millionen registrierte Nutzer und bietet eine Reihe von Lösungen für Hersteller, Bauherren, Architekten, Ingenieure und und den Baustoffhandel. BIMobject wurde 2011 gegründet, ist in 20 Ländern tätig und hat über 230 Mitarbeiter.

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