Der Erich-Geiersberger-Saal im Haus der Maschinenringe hat sich heute in eine Art Fernsehstudio verwandelt. Denn heute fand die Landenergie-Fachtagung statt, das jährliche Treffen der Energie-Profis der Maschineneringe.  In acht Vorträgen und Workshops informierten sich die 120 Teilnehmer über die derzeit wichtigsten Themen der Energiebranche: die EEG Novelle, die demnächst den Bundestag passieren soll und die Forschung und die ersten Praxiserfahrungen rund um die intelligente Zählertechnik.

 Wo sonst die Teilnehmer den Vorträgen zuhören, saßen heute im Haus der Maschinenringe ein Dutzend Techniker, die dafür sorgten, dass die Landenergie Fachtagung zum ersten Mal rein online stattfinden konnte. Die Teilnehmer konnten über eine Streamingplattform live bei den Vorträgen dabei sein und Fragen stellen. Damit das mit 120 Teilnehmern reibungslos funktioniert ist ein beträchtlicher Aufwand nötig. „Wir haben alle in den letzten Monaten an zahllosen Videokonferenzen teilgenommen. Das funktioniert grundsätzlich auch gut, aber jeder kennt auch die typischen Probleme, wenn Teilnehmer mit der Technik kämpfen“, so Landenergie-Leiter Norbert Binger. Deshalb entschied man sich im Landenergie-Team für eine Konferenztechnik, die ähnlich wie eine Fernsehübertragung funktioniert, aber den Teilnehmern auch die Möglichkeit bietet, direkt mit dem Moderator und dem Referenten per Chat zu kommunizieren. Das Feedback der Teilnehmer war positiv. Denn der Bedarf sich auszutauschen ist bei Strom-Experten aktuell sehr groß. Die Novelle des EEG steht an und es gibt die ersten Erfahrungen aus dem Einbau intelligenter Stromzähler. Die digitale Messtechnik soll Landwirten künftig helfen, ihre Energiekosten zu optimieren.


Das Team der Maschinenringe hat die letzten Monate seit Beginn der Covid-19-Pandemie genutzt, um seine Eventformate weiter zu entwickeln, dass diese auch hybrid oder komplett online funktionieren. Bei den Teilnehmern kam das super an. „Man hat heute deutlich gemerkt, wie wichtig es den Menschen ist, sich trotz der Einschränkungen auszutauschen und miteinander zu kommunizieren“, resümiert Norbert Binger zufrieden. Die Voraussetzungen dafür hat der Maschinenring geschaffen und stellt diese Möglichkeiten aufgrund der auch bisherigen großen Nachfrage nach Eventflächen am Standort Neuburg auch anderen Unternehmen, Vereinigungen als auch Privatpersonen zur Verfügung. Auf über 10.000 m² können Präsenz- und Onlineveranstaltungen, Produktpräsentationen und exklusive Events realisiert werden. Zugeschnitten auf den jeweiligen Bedarf und angepasst an die durch Corona geltenden Rahmenbedingungen.  Ulrike Heitzer ist als Bereichsleiterin überzeugt: „Nähe schaffen hat nichts mit Entfernung zu tun.“ Sondern einfach nur mit dem richtigen Event-Konzept. Mit dem Acker Event Forum, bietet der Maschinenring hier  zu sammen mit dem Hotel Das Acker den passenden Rahmen.

Über Bundesverband der Maschinenringe e. V.

Der Maschinenring wurde 1958 im niederbayerischen Buchhofen gegründet. Ein Maschinenring ist eine Vereinigung, in der sich landwirtschaftliche Betriebe zusammenschließen, um Land- und Forstmaschinen gemeinsam zu nutzen, sowie landwirtschaftliche Arbeitskräfte bei Überkapazitäten zu vermitteln. Die Maschinenringe haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Solidaritätsgedanken zwischen Mitgliedsbetrieben zu stärken. Vor diesem Hintergrund bietet der Maschinenring seinen Mitgliedsbetrieben auch Hilfen für den wirtschaftlichen und sozialen Bereich an. Damit wird der ländliche Raum gefördert, wobei damit ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Landwirtschaft geleistet werden kann. Auf Bundesebene ist der Bundesverband der Maschinenringe e. V. die Dachorganisation. Durch zwölf Landesverbände und rund 240 lokale Maschinenringe werden rund 190.000 landwirtschaftliche Betriebe unterstützt.

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