Der Energielösungsanbieter HanseWerk hat damit begonnen, eine flächendeckende Funktechnologie im Norden auszurollen. In diese sogenannte LoRA-WAN-Funkstrecke können Kommunen Smart-City-Technologien einbinden. Mehr als 60 Antennen hat das Unternehmen bereits installiert, 400 weitere folgen im Laufe des Jahres. Unterstützt wird der Energiedienstleister dabei von der Unternehmenstochter Schleswig-Holstein Netz (SH Netz), die die Installation vor Ort übernimmt.

Kommunen können dabei von smarten Anwendungen wie zum Beispiel einem Energiemonitoring, Luftgütesensoren, Parkplatzmonitoring, Füllstandsmelder für Mülltonnen oder Kontaktsensoren für Fenster und Türen profitieren. 


Smarte Helferlein sind keine Neuheit. Das Prinzip ist meistens das gleiche: Über programmierte Routinen Arbeitsgänge automatisieren und damit Arbeit und Energie sparen. Üblicherweise sind solche Geräte in ein Netzwerk eingebunden. Bequem gesteuert über das Smartphone. Per App.

Hier liegt der Knackpunkt bei Smart-City-Anwendungen im ländlichen Bereich. So können häufig nicht alle Orte, an denen smarte Geräte installiert werden sollen, mit WLAN erschlossen werden. Und selbst wenn, gelangt das Signal häufig nicht in die Keller, wo es gebraucht würde. Auch die smarten Geräte selbst müssen mit Strom versorgt werden. Nicht immer ist ein Stromanschluss verfügbar.

Hier kommt LoRaWAN ins Spiel. LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist ein lizenzfreier Funkstandard, mit dem man über kleine Funksensoren Messdaten über weite Strecken mit sehr geringem Energieaufwand übertragen kann. Smarte Geräte, die in ein LoRaWAN-Netzwerk eingebunden sind, kommen in der Regel mit handelsüblichen Batterien über mehrere Jahre problemlos aus. LoRaWAN eröffnet damit ein enormes Potenzial im Bereich des „smarten“ Energiesparens im ländlichen Bereich.

HanseWerk geht bei der Erschließung mit den Gemeinden bereits frühzeitig in Gespräche, was die Möglichkeiten der LoRaWAN-Technologie und des Einsatzes smarter Geräte angeht. Die Idee findet Gehör. Rund 50 Kommunen und Unternehmen haben bereits ihr Interesse bekundet, das LoRaWAN-Netz nutzen zu wollen.

Gestartet ist der Rollout in den beiden Pilot-Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Pinneberg. Damit das gesamte Bundesland weitestgehend über LoRaWAN abgedeckt ist, wird das Unternehmen neben den 400 Antennen in diesem Jahr bis 2024 etwa 600 weitere verbauen lassen. Dabei nutzt HanseWerk überwiegend SH-Netz-Standorte wie Strommaste, Umspannwerke oder Ortsnetzstationen.

Über die HanseWerk Gruppe

Die HanseWerk-Gruppe bietet ihren Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit Schwerpunkten im Netzbetrieb und dezentrale Energieerzeugung. Rund 3,1 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Als Partner der Energiewende hat das Unternehmen in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 1.200 Heizanlagen, Blockheizkraftwerke sowie Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie NEW 4.0, und ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden. Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von über 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

HanseWerk Gruppe
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn
Telefon: +49 (4106) 6293422
http://www.hansewerk.com

Ansprechpartner:
Kommunikation
Telefon: +49 (41) 0662934-22
E-Mail: presse@hansewerk.com
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel