Christian Bruch, Vorsitzender des Vorstands der Siemens Energy AG, sagte: „Ich freue mich, dass wir im zweiten Quartal in einem herausfordernden Umfeld solide Ergebnisse erzielen konnten und auf dem Weg sind, unsere Ziele für das Geschäftsjahr zu erreichen. Unser starker Auftragseingang belegt unsere Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere bei unseren nachhaltigen Portfolioelementen.“

  • Der Auftragseingang stieg um 39,0% auf 10,5 Mrd. € und nahm damit gegenüber dem Vorjahresquartal stark zu. Ausschlaggebend war das Wachstum bei Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE).
  • Die Umsatzerlöse gingen mit 4,4% moderat auf 6,5 Mrd. € zurück. Auf vergleichbarer Basis (ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte) lagen die Umsatzerlöse auf dem Niveau des Vorjahres.
  • Das Book-to-Bill-Verhältnis (Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen) lag bei 1,62. Der Auftragsbestand stieg auf 84,2 Mrd. €.
  • Das Angepasste EBITA betrug 197 Mio. € und stieg damit gegenüber den 88 Mio. € im Vorjahresquartal sehr stark an. Q2 GJ 2020 war durch die COVID-19-Pandemie und projektbezogene Themen, überwiegend bei SGRE, belastet. Im abgelaufenen Quartal war eine solide Leistung mit einer verbesserten operativen Profitabilität zu verzeichnen. Bei negativen Sondereffekten von insgesamt 91 Mio. € erhöhte sich das Angepasste EBITA vor Sondereffekten sehr stark auf 288 Mio. €; die entsprechende Marge betrug 4,4%.
  • Der Gewinn nach Steuern legte sehr stark auf 31 Mio. € zu, nach einem Verlust im Vorjahresquartal. Das entsprechende unverwässerte Ergebnis je Aktie stieg auf 0,03 €.
  • Der Vorstand bestätigt die Profitabilitätsprognose von 3% bis 5% für die Angepasste EBITA-Marge vor Sondereffekten im Geschäftsjahr 2021. Bei den Umsatzerlösen wird die Bandbreite des erwarteten Wachstums hingegen für Siemens Energy insgesamt und jeweils für beide Segmente eingegrenzt. Für Siemens Energy wird nun ein nominales Wachstum der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2021 von 3% bis 8% (bisher 2% bis 12%) erwartet.
  • Der Auftragseingang erhöhte sich stark, angetrieben vom Wachstum bei SGRE, das den deutlichen Rückgang bei Gas and Power (GP) mehr als ausglich.
  • Die Umsatzerlöse gingen auf berichteter Basis moderat zurück. Wäh-rend SGRE eine deutliche Zunahme erreichte, verzeichnete GP einen deutlichen Rückgang. Ohne Währungsumrechnungs- und Portfolio-effekte lagen die gesamten Umsatzerlöse auf dem Niveau des Vor-jahresquartals.
  • Die Umsatzerlöse des Servicegeschäfts gingen im Vorjahresvergleich moderat zurück, da der deutliche Zuwachs bei SGRE von einem Rück-gang bei GP überwogen wurde.
  • Das Book-to-Bill-Verhältnis war mit 1,62 besonders stark. Der Auf-tragsbestand stieg auf 84,2 Mrd. €.
  • Das Angepasste EBITA erhöhte sich sehr stark. Ausschlaggebend war dabei die Zunahme bei SGRE. Die Profitabilität von GP übertraf das starke Vorjahresquartal, das Angepasste EBITA blieb annähernd auf dem Vorjahresniveau.
  • Die Sondereffekte gingen im Vorjahresvergleich beträchtlich zurück. Ein sehr starker Anstieg der Restrukturierungs- und Integrationskos-ten wurde durch eine positive Wirkung in Verbindung mit Strategi-schen Portfolioentscheidungen mehr als ausgeglichen.
  • Die Angepasste EBITA-Marge vor Sondereffekten von Siemens Energy legte im Vorjahresvergleich zu.
  • Der Gewinn nach Steuern und das entsprechende unverwässerte Er-gebnis je Aktie stiegen sehr stark an.
  • Der Free Cash Flow vor Steuern lag wieder klar in einem positiven Bereich. Beide Segmente verzeichneten sehr starke Verbesserungen gegenüber dem Vorjahresquartal.
  • Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ver-minderten sich im abgelaufenen Quartal von 1.026 Mio. € am 31. Dezember 2020 auf 906 Mio. € am 31. März 2021, hauptsächlich aufgrund von höheren angenommenen Abzinsungssätzen.
  • Der Auftragseingang im Segment GP ging im Vorjahresvergleich deutlich zurück. Der Rückgang resultierte insbesondere aus der Be-richtsregion EMEA (Europa, Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, Naher und Mittlerer Osten und Afrika). Auf vergleichbarer Basis sank der Auftragseingang von GP um 1,8%. Die Entwicklung des Auftrags-eingangs wurde durch das Wachstum bei Transmission gestützt.
  • Die Umsatzerlöse waren verglichen mit dem starken Vorjahresquar-tal deutlich rückläufig, hauptsächlich aufgrund negativer Währungs-umrechnungseffekte sowie wegen des niedrigeren Auftragsein-gangs in früheren Quartalen.
  • Die Umsatzerlöse des Servicegeschäfts gingen ebenfalls deutlich ge-genüber dem Vorjahresquartal zurück, aber nicht so stark wie die ge-samten Umsatzerlöse.
  • Das Book-to-Bill-Verhältnis von GP blieb mit 1,21 weiterhin auf einem starken Niveau. Dies führte zu einem Auftragsbestand zum Ende des Quartals von 50,5 Mrd. €, der klar über dem Vorquartal lag.
  • Das Angepasste EBITA lag annähernd auf dem Niveau des Vorjahres-quartals, beeinflusst durch niedrigere Umsatzerlöse. Beide Quartale profitierten von in Summe positiven Einmaleffekten aus Projekten und anderen Themen. Im abgelaufenen Quartal waren dabei we-sentliche Wirkungen im Zusammenhang mit einer Einigung mit ei-nem Kunden sowie in Verbindung mit einer Projektbeendigung zu verzeichnen. Die Angepasste EBITA-Marge lag über dem Niveau des Vorjahresquartals und wurde durch operative Verbesserungen unter-stützt.
  • Die Belastungen durch Sondereffekte verringerten sich gegenüber dem Vorjahresquartal, da höhere Restrukturierungskosten durch ei-nen positiven Einmaleffekt im Zusammenhang mit im Vorjahr abge-schriebenen aero-derivativen Gasturbinen (berichtet unter Strategi-sche Portfolioentscheidungen) mehr als ausgeglichen wurden.
  • Die Angepasste EBITA-Marge vor Sondereffekten nahm im Vorjahres-vergleich zu.
  • Der Free Cash Flow vor Steuern erhöhte sich sehr stark gegenüber dem Vorjahresquartal, hauptsächlich aufgrund gestiegener projekt-bezogener Zahlungsmittelzuflüsse.
  • Die Durchführung unseres Programms zur Steigerung der Wettbe-werbsfähigkeit wird mit Blick auf die Transformation von Siemens Energy fortgesetzt. Dies wird in der zweiten Geschäftsjahreshälfte voraussichtlich Auswirkungen auf das Angepasste EBITA haben, die überwiegend als Sondereffekte ausgewiesen werden.
  • Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Q2 GJ 2020 aufgrund von Großaufträgen sehr stark an. Ausschlaggebend für die Zunahme war die Berichtsregion EMEA, in der sich die Aufträge im Vorjahres-vergleich annähernd vervierfachten. Darin enthalten waren drei Großaufträge für Offshore-Windparks einschließlich Serviceleistun-gen im Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Frankreich im Wert von rund 2,8 Mrd. €. Der Auftragseingang im abgelaufenen Quartal und die Entwicklung im Vorjahresvergleich spiegelt die Vola-tilität am Offshore-Markt wider, die sowohl Windturbinen als auch das Servicegeschäft betraf.
  • Die Umsatzerlöse legten auf breiter Basis deutlich zu, wobei das Ser-vicegeschäft das höchste prozentuale Wachstum beitrug.
  • Das Book-to-Bill-Verhältnis von SGRE war mit 2,35 besonders stark und hob den Auftragsbestand auf 33,7 Mrd. €.
  • Das Angepasste EBITA lag im Vergleich zum Vorjahresquartal wieder im positiven Bereich. Q2 GJ 2020 war durch negative Effekte im Zu-sammenhang mit der COVID-19-Pandemie, der Abschwächung des indischen Marktes und Herausforderungen bei der Abwicklung nord-europäischer Projekte belastet. Die Profitabilität wurde durch eine so-lide operative Leistung im WTG- (Wind Turbine Generator) und dem Servicegeschäft sowie durch eine geänderte Einschätzung der Marktgängigkeit von Vorräten unterstützt.
  • Das Angepasste EBITA vor Sondereffekten und die entsprechende Marge stiegen sehr stark an.
  • Der Free Cash Flow vor Steuern verbesserte sich sehr stark gegen-über dem Vorjahresquartal, hauptsächlich unterstützt durch ein kon-sequentes Asset-Management.

Die Position Überleitung Konzernabschluss umfasst Posten, die das Ma-nagement als nicht aussagekräftig für die Leistung der Segmente erach-tet – insbesondere Real Estate Services sowie zentral getragene Pensi-onsaufwendungen, Treasury-Aktivitäten, Konsolidierungen und andere zentrale Posten.

Ausblick

Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres, verbunden mit einer besseren Vorhersehbarkeit für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahrs, präzisieren wir die Prognose für das nominale Wachstum der Umsatzerlöse für Siemens Energy und beide Segmente. Die größere Bandbreite für die erwartete Wachstumsrate der ursprünglichen Prognose spiegelte den hohen Grad an Unsicherheit, unter anderem aufgrund der COVID-19-Pandemie, wider.
Wir erwarten nun für Siemens Energy für das Geschäftsjahr 2021 ein nominales Wachstum der Umsatzerlöse im Bereich von 3% bis 8% (bisher 2% bis 12%). Unverändert erwarten wir eine Angepasste EBITA-Marge vor Sondereffekten von 3% bis 5%, einen sehr starken Anstieg des Gewinns nach Steuern und einen sehr starken Rückgang des Free Cash Flow vor Steuern.

Für unser Segment GP erwarten wir für das Geschäftsjahr 2021 nun ein nominales Wachstum der Umsatzerlöse zwischen 2% und 6% (bisher 2% und 11%). Die Angepasste EBITA-Marge vor Sondereffekten erwarten wir weiterhin im Bereich von 3,5% bis 5,5%.
Für unser Segment SGRE gehen wir nun davon aus, dass die nominale Wachstumsrate der Umsatzerlöse zwischen 8% und 11% (bisher 8% und 18%) liegen wird. Die Angepasste EBITA-Marge vor Sondereffekten wird im Geschäftsjahr 2021 unverändert voraussichtlich 3% bis 5% betragen.

Wir gehen weiterhin davon aus, dass die globale makroökonomische Entwicklung für das verbleibende Geschäftsjahr 2021 gedämpft bleiben wird, wobei die Risiken insbesondere mit geopolitischen und geoökonomischen Unsicherheiten verbunden sind. Unsere Märkte werden in der Regel von Konjunkturzyklen nur begrenzt beeinflusst und unsere Geschäfte, insbesondere unser Dienstleistungsgeschäft, zeichnen sich durch ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit aus.

Diese Prognose unterstellt weiterhin begrenzte finanzielle Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Geschäftsjahr 2021. Nichtsdestotrotz be-obachten wir mit Besorgnis das Wiederaufleben der COVID-19-Pandemie und die von Behörden auferlegten Maßnahmen. Wir beobachten weiter die Pandemiesituation und evaluieren geeignete Maßnahmen im Hinblick auf unseren Ausblick.

Von diesem Ausblick ausgenommen sind Belastungen aus rechtlichen und regulatorischen Themen.

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