Die ASAP Gruppe stellt ihr Process Automation Kit (PAK) vor: Das Framework für individuelle, wiederverwendbare Automatisierungen und sinnvolle Ergänzung zu gängigen DevOps-Praktiken ist ab sofort verfügbar. Nachweislich lassen sich mit der Automatisierungslösung Komplexität, Zeit und Kosten in der Entwicklung reduzieren sowie Entwicklerakzeptanz und Qualität steigern. In PAK sind elf Jahre PMT-Entwicklungserfahrung aus der Serienentwicklung für Steuergerätesoftware eines OEMs eingeflossen – nun wurde PAK auf Basis dieses Know-hows neu entwickelt und setzt dort an, wo vergleichbare Lösungen aufhören: Es rückt den Entwickler in der DevOps-Pipeline in den Fokus. Die Baukastensystematik erlaubt es, Entwicklungsschritte spezifischer Entwicklerrollen zu definieren, zu automatisieren und später für weitere Prozesse wiederzuverwenden. PAK führt Entwickler durch ihre Tätigkeit, entlastet sie und sorgt so neben mehr Zeit für kreative, wertschöpfende Leistung auch für gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit.

Einheitliche und verständliche Prozesse, Methoden und Tools (PMT) – Voraussetzung, um die Herausforderungen in der Automotive-Softwareentwicklung meistern zu können. OEMs und Zulieferer arbeiten längst an durchgängigen Prozesslandschaften und setzen auf Automatisierungslösungen und agiles Arbeiten. Gleichwohl aller Automatisierung bleibt der Mensch der entscheidende Faktor: Neue Prozesse müssen von allen Beteiligten eingehalten und die DevOps-Kultur gelebt werden. Gleichzeitig geben Standards und Normen wie A-SPICE und ISO26262 sowie domänenspezifische Besonderheiten einen komplexen Rahmen vor. Die große Herausforderung liegt deshalb darin, allen operativen Entwicklern in ihren spezifischen Rollen, ihre Aufgaben und die Erwartungen an sie zu vermitteln. Die ASAP Gruppe, Entwicklungspartner der Automobilindustrie, hat deshalb das Process Automation Kit (PAK) entwickelt. „Unsere Automatisierungslösung setzt dort an, wo andere aufhören – auf Entwicklerebene“, so Sebastian Heinemann, Bereichsleiter Softwareentwicklung bei der ASAP Gruppe. „PAK bietet die Möglichkeit, die komplexe PMT von Organisationen und ihren Projekten auf Entwicklerebene einheitlich abzubilden, maximal zu automatisieren und rückt den Menschen in der DevOps-Pipeline in den Fokus. PAK ist für jede DevOps-geprägte Organisation oder jene, die es werden will, eine geeignete Lösung zur sinnvollen Ergänzung ihrer Automatisierungs-Pipeline.“

Single Source of Truth für automatisierte Prozessschritte
Durch seine Baukastensystematik erlaubt PAK es, Entwicklungsschritte spezifischer Entwicklerrollen zu definieren, zu automatisieren und später für weitere Prozesse wiederzuverwenden. Mittels PAK kann man bis auf Organisationsebene beziehungsweise in die domänenübergreifende PMT allen Teams einen Marktplatz zur Prozessautomatisierung anbieten, der bereichsübergreifend genutzt und erweitert werden kann. So entsteht ein Methodenbaukasten, in dem alle einmal bereits entwickelten Automatisierungen für Prozessschritte, bei denen keine kreativen Leistungen der Entwickler erforderlich sind, hinterlegt sind. PAK dient hierfür somit als Single Source of Truth: Alle Abteilungen greifen auf den Methodenbaukasten zurück, in dem bereits entwickelte Automatisierungen als ‚Commands‘ getestet und freigegeben hinterlegt, immer aktuell und jederzeit für neu zu entwickelnde Prozesse wiederverwendbar sind. Einmal entwickelt, lassen sich die ‚Commands‘ also beliebig oft in jedem künftigen Workflow-Modell nutzen. Demnach lassen sich neue Prozesse mit der Zeit immer schneller automatisieren, was die Lösung individuell skalierbar macht. Das Ergebnis: Die Nutzung einer einzigen Prozess-Sprache sorgt für eine einheitliche und durchgängige Prozess- und Methodendefinition aller Teams und Projekte. Mit PAK müssen Entwickler die Prozessschritte zudem nicht mehr auswendig kennen und haben gleichzeitig mehr Freiraum für ihre kreative Entwicklungsarbeit. PAK befreit sie von nicht wertschöpfenden Prozessschritten, führt sie durch den Entwicklungsprozess und informiert sie, sobald sie selbst aktiv werden müssen. So sorgt PAK schlussendlich neben mehr Zeit für kreative Leistung auch für gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit.

Viele Vorteile für die Entwicklung
Zusätzlich profitieren Entwickler vom multilingualen Charakter von PAK: Anders als bei den meisten Frameworks lassen sich Commands in jeder beliebigen Programmiersprache schreiben. Die Automatisierungslösung kann zudem auf Life-Cycle-Ebene eingesetzt werden, sofern es noch keine existierende Lösung gibt. So lassen sich in der kompletten Wertschöpfungskette einer neuen Funktion alle Prozessschritte eines Multi-User-Prozesses über PAK zu einem durchgängigen, automatisierten Prozess verbinden. Einzelne Entwicklungsschritte können nicht einfach übersprungen oder vergessen werden, weshalb jederzeit auf die Einhaltung vorgeschriebener Qualitätsstandards und Prozesskonformität Verlass ist. Neben einer erheblich schnelleren Einarbeitung und damit auch Zeitersparnis in der Entwicklung, sorgt PAK darüber hinaus für eine Fehlerreduktion, da durch Automatisierungen etwa fehlerhafte Dokumentenablage und Konfigurationen verhindert werden. Durch die Anwendbarkeit von PAK auf Organisationsebene – nicht nur Prozesse der Softwareentwicklung, sondern generell alle Geschäftsprozesse können damit automatisiert werden – dient die Lösung zudem auch als Basis für die Prozessentwicklung nach A-SPICE Level 3, mit anschließendem Tailoring auf die Entwicklungs-Projekte (A-SPICE Level 2). Somit lassen sich mit PAK alle Prozesse, Methoden und Tools einer Organisation auf Entwicklerebene durchgängig gestalten – und künftig viele weitere Effizienz-Potentiale heben.

PAK: In der Praxis bewährt
Die ursprüngliche Lösung zur vollautomatisierten Entwicklung ist bereits seit zehn Jahren in der Funktions- und Softwareentwicklung eines OEMs erfolgreich im Einsatz. Auf Basis der Anforderungen und Erkenntnisse aus dem produktiven Einsatz wurde PAK mit State-of-the-Art-Technologien aus dem DevOps-Umfeld grundlegend neu entwickelt. Wie hoch die Zeitersparnis durch PAK und auch dementsprechend die eingesparten Entwicklungskosten sind, zeigt folgendes Beispiel: Vor zehn Jahren, damals noch ohne den Einsatz der Automatisierung, waren in dem kompletten Bereich der Funktions- und Softwareentwicklung des OEMs in Summe etwa sechs Arbeitstage für einen neuen Integrationsstand nötig. Pro Jahr zählte man damals insgesamt rund 50 Integrationsstände. Stand heute sind es rund 1.000 Integrationsstände pro Jahr, für die ein Entwickler jeweils nur noch maximal 1,5 Arbeitsstunden – der Rest läuft automatisiert – aufwenden muss. Trotz der verzwanzigfachten Anzahl an Integrationsständen pro Jahr sind die Anzahl der eingesetzten Entwickler – und somit auch die Entwicklungskosten – währenddessen stabil geblieben.

Über die ASAP Gruppe

Am 01. Januar 2010 startete die ASAP Gruppe als Zusammenschluss bereits am Markt bestehender und neu gegründeter Unternehmen. Aktuell ist der Dienstleister mit über 1.250 Mitarbeitern an zehn Standorten vertreten. Als Partner der Automobilindustrie bietet die ASAP Gruppe umfassende Entwicklungsleistungen mit Fokus auf Megatrends wie E-Mobilität, Autonomes Fahren und Connectivity. Den strategischen Schwerpunkt legt ASAP auf die zukunftsorientierten Technologiefelder der Elektronikentwicklung wie der Systemintegration, dem Softwareentwicklung, der Fahrzeugsimulation, der Erprobung und der Entwicklung von Prüfsystemen. Auch in den Bereichen Fahrzeugbau, Bordnetzentwicklung und CAD-Engineering unterstützt ASAP seine Kunden. Ergänzt wird das Portfolio um Querschnittsthemen aus dem Projekt-, Prozess- und Qualitätsmanagement sowie globale technische Dienstleistungen.
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