Die Dicke einer Beschichtung ist ein maßgebliches Qualitätsmerkmal. Bisher konnte diese nur mit Einbußen zerstörungsfrei gemessen werden. Das Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg hat daher ein System entwickelt, das eine zerstörungsfreie Prüfung nun problemlos möglich macht.

Beschichtungen sind überall im Einsatz – sowohl bei alltäglichen Gebrauchsgegenständen wie Pfannen oder Möbeln als auch bei komplexen Hochleistungsbauteilen wie Turbinenschaufeln oder Flugzeugtragflächen. Sie verbessern das optische Erscheinungsbild, die Lebensdauer, aber auch funktionale Eigenschaften eines Bauteils maßgeblich. Das wichtigste Qualitätsmerkmal einer funktionierenden Beschichtung ist neben der Materialauswahl in der Regel deren Dicke. Denn sie bestimmt maßgeblich die Lebensdauer, Funktionalität des Produkts und auch kostenseitig den Materialaufwand bei der Herstellung.

Daher haben sich bereits eine Vielzahl an Techniken zur Messung der Schichtdicke etabliert. Zerstörende Verfahren sind in den meisten Anwendungsfällen nicht zielführend und optimal, da sie nicht berührungslos messen, nicht inline-tauglich sind, lediglich punktuell Dickeninformationen liefern oder nur bei speziellen Materialkonstellationen einsetzbar sind.

Einsatz von Wärmebildkameras
All diese Nachteile umgeht ein neues am Kunststoff-Zentrum SKZ entwickeltes Messsystem auf Basis preisgünstiger Wärmebildkameras. Damit können Beschichtungsdicken kontinuierlich, flächig und mit Genauigkeiten im Mikrometerbereich untersucht werden, um den Kunden eine 100-prozentige Qualitätskontrolle während des laufenden Produktionsprozesses oder im Labor zu ermöglichen.

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