Zweijähriges Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie die Vorausplanung im On-Demand- und Linienverkehr im ländlichen Raum optimiert werden kann. 

Unter der Leitung von Prof. Dr. Jorge Marx Gómez wird Lukas Cremers in den kommenden zwei Jahren an der Universität Oldenburg in der Abteilung Wirtschaftsinformatik daran forschen, wie der On-Demand-Verkehr mit seinen komplexen Problemfeldern im Sinne einer nachhaltigen Mobilität zukunftsfähig gemacht werden kann. Innerhalb der Forschungskooperation sollen verschiedene Methoden und Anwendungen im Bereich der Bedarfsverkehre angewandt und praxisnah erforscht werden. Darunter sollen auch Methoden aus dem Bereich künstlicher Intelligenz (KI) zum Einsatz kommen. Bereits in der Vergangenheit konnten AMCON und der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik / Very Large Business Applications (VLBA) unter der Leitung von Prof. Dr. Jorge Marx Gómez erfolgreich zusammenarbeiten. 2019/2020 untersuchte die Projektgruppe ROCIT unter Zuhilfenahme von KI, welche Faktoren maßgeblich zu Verspätungen im ÖPNV beitragen. Um die erfolgreiche Zusammenarbeit zu intensivieren, wurde nun eine offizielle Forschungskooperation über zwei Jahre geschlossen. "Ich bin gespannt auf die Ergebnisse der Forschungskooperation und die Impulse der Studierenden, die sich in Projektgruppen und Bachelor- oder Masterarbeiten ebenfalls mit der Themenstellung beschäftigen werden. Mobilität im ländlichen Raum ist und bleibt ein wichtiges Thema auf der politischen Agenda und betrifft viele Teile der Gesellschaft", sagt Prof. Dr. Jorge Marx Gómez.

Flexibles Mobilitätsangebot für den ländlichen Raum

Neben der Optimierung der Vorausplanung werden diverse Bachelor-, Masterarbeiten und weitere studentische Projektgruppen Gegenstand der Forschungskooperation sein. So soll auch die Konzeption und Umsetzung einer Softwarearchitektur für ein System zur Unterstützung von On-Demand-Verkehren, das sich über offene Standards (VDV, HUSST) ganzheitlich in die Systemlandschaft des ÖPNV integriert und bestehende On-Demand-Verkehre mit einbezieht, betrachtet werden. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Uni Oldenburg bei diesem Forschungsprojekt. Der wissenschaftliche Ansatz dieses Projekts ist für unsere Arbeit von großer Bedeutung und durch die Kooperation ergeben sich auch für die berufliche Zukunft der Studierenden für beide Seiten Chancen“, sagt Rolf Norrenbrock, Ausbildungsleiter bei AMCON, der das Projekt mit koordiniert. 

Generell erfreut sich der IT-Standort rund um Oldenburg auch in Zukunft großer Beliebtheit. So wird durch den geplanten IT-Campus mit einer Förderung in Höhe von 35 Millionen Euro der Standort deutlich ausgebaut und verstärkt. Eine praxisnahe Forschung und der Einsatz innovativer Konzepte zur Bewältigung der zukünftigen Mobilitätsbedürfnisse – auch das soll Gegenstand der Forschungskooperation zwischen AMCON und der Universität Oldenburg sein.

Über die AMCON Software GmbH

Als Anbieter von Vertriebs- und Kontrollsystemen sowie multimodalen-Mobilitätsplattformen unterstützt AMCON seit vielen Jahren Verkehrsbetriebe dabei, den ÖPNV attraktiver und effizienter zu gestalten. Inzwischen verlassen sich immer mehr Kunden auf das Knowhow und die Softwarelösungen des Softwareherstellers aus Cloppenburg. Die Produkte überzeugen durch ihre Übersichtlichkeit und die intuitive Bedienweise. Ihr modularer Aufbau und ihr hoher Standardisierungsgrad erlauben es, sie autonom einzusetzen oder sie, je nach Anforderung des Verkehrsbetriebes, individuell in einer intelligenten Gesamtlösung zu integrieren. Auch eine stufenweise Systemerweiterung ist möglich. Weitere Informationen sind unter www.amcongmbh.de verfügbar.

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