Gute Ideen und spannende Projekte gibt es viele. Doch wie soll ermittelt werden, welches Projekt tatsächlich Potenzial hat? Unter dem Dach der Landeskampagne Start-Up BW haben sich die Landesagenturen UTBW, e-mobil BW und die BIOPRO Baden-Württemberg zusammengetan, um frühphasige grüne Start-ups in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Statt einer Ausschreibung richteten die drei Landesagenturen KIGI (Kick-Start Green Innovations) aus, einen Pitch-Wettbewerb, bei dem jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Gelegenheit hatte, seine Geschäftsidee in sieben Minuten so fokussiert und kompakt wie möglich zu präsentieren.

Beim zweitägigen KIGI traten 25 Start-ups, ausgewählt aus 69 Bewerbungen, mit ihren grünen Geschäftsideen an. Ein Ziel einte alle Teilnehmenden: drängende Herausforderungen der Zukunft sollten durch ihre Idee gelöst werden.

 Eingeteilt in die Kategorien Seed- und Start-up Phase präsentierten die Teilnehmenden effektive und schnelle Lösungen für Herausforderungen in den Bereichen Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz, Mobilität, Ersatz fossiler durch biogene Rohstoffe, neue Lebensmittelkonzepte oder neue Technologien zur Erzeugung neuer Produkte. Am ersten Veranstaltungstag, im sogenannten Bootcamp, erhielten die Start-ups zur Vorbereitung ein intensives Coaching in den Bereichen Pitch, Finanzierung, Nachhaltigkeit, Patent und Recht und eine Einschätzung zum jeweiligen Geschäftsmodell. So konnten nicht nur die Gewinnerinnen und Gewinner, sondern alle Teilnehmenden wertvolle Tipps und Beratung aus der Veranstaltung mitnehmen. BIOPRO betreute dabei im Wesentlichen Teams, die mit ihrem bioökonomischen Ansatz einen Beitrag zur biologischen Transformation der Industrie leisten. Mit ihren biobasierten Produkten oder bioinspirierten Prozessen tragen diese Teams zur Lösung drängender Probleme bei und zeigen auf, dass diese in nahezu allen wirtschaftlichen Bereichen eingesetzt werden können und für ein zukunftsfähiges Wirtschaftssystem unumgänglich sind.

Auf der Start-up Stage gingen die ersten drei Plätze an Variolytics, luxflux und die chargeIQ GmbH in der Seed-Phase an Proservation, CU-Mehrwegsysteme und Phytoprove. Für die BIOPRO sehr erfreulich, die Gewinner beider Stages haben einen klaren Bezug zur Bioökonomie und der biologischen Transformation.

Das KIGI war in diesem Jahr weitaus mehr als nur ein Wettbewerb um Preisgelder. Hier präsentierte sich eine Plattform, um grüne Gründer zu mit potenziellen Investoren und strategischen Partnern zu vernetzen und sich gegenseitig auszutauschen. Ein Ansatz, den die BIOPRO Baden-Württemberg auch in anderen Projekten verfolgt: mit der Start-up Initiative Bioökonomie (Start-in BÖ) wird ein thematisch fokussiertes Netzwerk aufgebaut, um innovativen Ideen Rückenwind zu geben. Gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, bildet die Initiative einen Zusammenschluss von Personen aus unterschiedlichen Organisationen und bildet den Kristallisationspunkt für die zielgerichtete Weiterentwicklung des Ökosystems für Startups und KMUs aus dem Themenfeld der Bioökonomie in Baden-Württemberg.

KIGI wird finanziert von der Landeskampagne Start-Up BW sowie von dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und dem Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie Sponsoren.

Über die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH

Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH unterstützt als landesweit tätige Innovationsgesellschaft die Gesundheitsindustrie mit den Branchen Medizintechnik, Biotechnologie und Pharmazeutische Industrie sowie den Aufbau einer Bioökonomie in Baden-Württemberg. Wir sind der zentrale Ansprechpartner im strategischen Dreieck von Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Netzwerken. Um Innovationen voranzutreiben und Technologietransfer zu ermöglichen vernetzt BIOPRO Unternehmen untereinander sowie mit Forschungseinrichtungen. Des Weiteren unterstützen wir Gründungswillige mit einem umfassenden Angebot.

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