Im März haben 22 Vertreter*innen der HyExperts-Region Vorpommern-Rügen an einer Delegationsreise nach Salzburg teilgenommen. Unter den Teilnehmenden aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, zu denen auch der Landrat Dr. Stefan Kerth und Wissenschaftsministerin Betina Martin zählten, waren von der Hochschule Stralsund Prof. Johannes Gulden und Romy Sommer vom Institut für Regenerative EnergieSysteme (IRES), die Transferbeauftragte Eva-Maria Mertens und Wencke Wendlandt von der Fakultät für Wirtschaft dabei. Ziel war es, den Ausbau der Tourismuskooperation und die Zusammenarbeit im Bereich erneuerbare Energien mit der FH Salzburg weiter zu forcieren und die Internationalisierung der HOST auszubauen. „Dass zudem auch so viele Akteur*innen aus unserer Region dabei waren, die wir teilweise schon länger fachlich begleiten, zeigt das Interesse an dem Austausch zum Thema Wasserstoff“, erklärt Romy Sommer. Anlass des Besuches war eine Einladung zum Gegenbesuch zur vorangegangenen 2022, um sich zu Erneuerbaren Energien und Wasserstoff und möglichen Synergien  auszutauschen. Die Kooperation mit der FH Salzburg soll weiter mit Leben gefüllt, der fachliche Austausch mit Unternehmen und Gemeinden in Salzburg zu erneuerbaren Energien und Wasserstoffprojekten vorangetrieben und die Zusammenarbeit mit den Akteur*innen im Landkreis Vorpommern-Rügen vertieft werden. Die HOST ist dabei  fachlicher Begleiter zur Praxis-Umsetzung konkreter Projekte in Vorpommern-Rügen.

Der erste Tag führte die Teilnehmenden nach Flachau, wo sie sich über das Vorhaben einer dortigen Initiative auf dem Weg zu einer klimaneutrale Ski-Region informieren konnten – ein spannender Impuls auch für die hiesige Tourismusregion. Die Gemeindevertreter*innen tauschten sich zu den praktischen Herausforderungen des Energiewendeprozesses aus – besonders spannend dabei waren genehmigungsrechtliche Fragen, z.B. zur Errichtung einer Windkraftanlage in den Bergen oder zur Erprobung  einer Pistenraupe mit H2-Brennstoffzellenantrieb. Am zweiten Tag besuchte die Delegation die Startup-Messe Salz21. Im Rahmenprogramm der FH schilderte Prof. Dr. Gulden in einem Vortrag über HyStarter die Erfahrungen auf dem Weg zur Wasserstoffmodellregion. Politik und Wirtschaft diskutierten die Möglichkeiten zum Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur. Ein Tenor, der sich herauskristallisierte, war: Der Aufbau müsse von der Basis vorangetrieben werden. Dazu brauche es allerdings auch Unterstützung von der Politik – finanziell, genehmigungsrechtlich und regulatorisch. „Trotz all der geographischen Unterschiede gibt es erstaunlich viele Gemeinsamkeiten zwischen den Regionen“ stellte Johannes Gulden fest.

Am dritten Tag stand ein Besuch der FH Salzburg, des Hauptcampus Urstein/ Wissenspark, auf dem Plan. Rektor und Vize-Rektorin stellten die Forschungsschwerpunkte der FH Salzburg im Bereich IT vor – AI & Data Sciences, Mechatronik & Automatisierung sowie Cyber Security. In diesen Bereichen gibt es Potenzial für Forschungskooperationen zwischen beiden Hochschulen. „Wir haben einen ersten Schritt getan, den Austausch mit Studierenden und die Kooperation mit den Kolleg*innen im Bereich Wirtschaftsinformatik anzubahnen“, erklärte Wencke Wendlandt. Die Leiterin des Start-Up-Centers der Innovation Salzburg stellte das Start-Up-Öko-System vor. An jedem Standort gibt es einen Infopoint für Start-Ups. Auf 3500 Studierende kommen zehn Coaches. „Das Konzept würde gerade wegen der vergleichbaren Studierendenzahlen sehr gut zu uns passen. Es lohnt sich, soziale Innovationen zu fördern. Das müssen wir uns mal näher anschauen“, erklärt Eva-Maria Mertens. Außerdem wurde am dritten Tag der Campus Kuchl besucht, an dem unter anderem der Studiengang „Smart Buildings in Smart Cities“ untergebracht ist. Die hiesige Delegation präsentierte dort die geplanten Wasserstoffprojekte der HyExperts-Region. „Es bestätigt sich eher, dass die Überlegungen, die wir zu unserem regionalen Wasserstoff-Netzwerk anstellen, und der Weg, den wir schon eingeschlagen haben, richtig sind. Wir werden künftig auf dem weiteren Weg kritischen Input aus solchen Begegnungen holen können“, erklärt der Landrat von Vorpommern-Rügen, Dr. Stefan Kerth.

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