Bis heute stellen Standard-PET-G-Sleeve-Etiketten eine Herausforderung für Recyclingsysteme dar, da sie nicht prozesssicher vom kristallisierten PET der Flaschen getrennt werden können und somit zu einer geringeren Effizienz der Recyclinganlagen führen. Für die Kreislaufwirtschaft bedeutet dies wiederum: Wertvolle Ressourcen werden nicht optimal genutzt.

Erfolgreicher Feldversuch bei PepsiCo in Rodgau

Um dem entgegenzuwirken, hat der Etikettenhersteller CCL sogenannte EcoFloat-Sleeve-Etiketten entwickelt. Diese bestehen aus einem Polyolefin und besitzen somit eine geringere Dichte als das PET der Flaschen. Dank dieser Eigenschaft lassen sie sich im Schwimm/Sink-Verfahren in Recyclinganlagen abtrennen.

Diese recycelbaren EcoFloat-Sleeve-Etiketten wurden jetzt in einem Feldversuch an einer Hochgeschwindigkeitslinie von PepsiCo in Rodgau mit einer Sleeve-Etikettiermaschine von Krones erfolgreich auf 0,5- und 1,5-Liter-Lipton-Eisteeflaschen aufgebracht. Appliziert werden die Polyolefin-Sleeves mit:

  • einer Sleeve-Etikettiermaschine Sleevematic TS mit Multireel S Magazin für die Sleeve-Rollen,
  • einem Dampftunnel Shrinkmat,
  • zwei Behältertrocknern Linadry, jeweils vor der Etikettiermaschine und nach dem Dampftunnel.

Um eine maximale Maschinenverfügbarkeit und Effizienz mit den EcoFloat-Sleeves zu erreichen, wurde die Sleevematic TS mit einem speziellen Polyolefin-Nachrüst-Kit ausgestattet. Dieses wurde innerhalb eines Tages eingebaut und enthält unter anderem speziell angepasste Rollen und Schneidwerkzeuge. Die Anlage lief sofort mit hoher Geschwindigkeit und maximaler Effizienz.

Das Schrumpfergebnis und damit die Etikettierqualität waren mit den EcoFloat-Sleeves auf einem ähnlich hohen Niveau wie mit den Standard-PET-G-Sleeve-Etiketten. Das bedeutet, dass die Sleevematic TS durch ihre Fähigkeit, Polyolefin-Sleeves zu verarbeiten, mit nur minimaler Anpassung der Maschinenkonstruktion ein Höchstmaß an Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit gewährleisten kann.

Ronny Liere aus dem Manufacturing Operating Support bei PepsiCo: „Wir bei PepsiCo waren fasziniert von der intensiven und proaktiven Zusammenarbeit aller beteiligten Partner und sehr erfreut über den schnellen Erfolg mit unserer bestehenden Krones Anlage. Es war nur ein kleines Nachrüst-Kit erforderlich, welches eine minimale Stillstandzeit der Anlage zur Folge hatte. Qualifizierungsläufe konnten in enger Zusammenarbeit mit Lipton Packaging R&D und unserem Commercial Team realisiert werden. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und sehen dieses Projekt als ein großartiges Beispiel für die Nachhaltigkeitsbemühungen von PepsiCo und der gesamten Getränkeindustrie im Allgemeinen, vertreten durch die beiden führenden Marken Krones und CCL.“

Über die Krones AG

Der Krones Konzern mit Hauptsitz in Neutraubling, Deutschland, plant, entwickelt und fertigt Maschinen und komplette Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik. Und auch für das Bottle-to-Bottle Recycling von PET-Flaschen bietet Krones die passende Lösung. Zahlreiche Produkte und Services der Krones Tochtergesellschaften, wie beispielsweise rund um die Digitalisierung, digitale Behälterdekoration, Intralogistik und auch eine eigene Ventilproduktion ergänzen das im House of Krones abgebildete Produktportfolio. Täglich werden Millionen von Flaschen, Dosen und Formbehältern mit Krones Anlagen verarbeitet, vor allem in Brauereien, der Softdrink-Branche sowie bei Wein-, Sekt- und Spirituosenherstellern, aber auch in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie der chemischen, pharmazeutischen und kosmetischen Industrie. Weltweit beschäftigt Krones rund 17.200 Mitarbeitende. Der Konzernumsatz 2022 betrug 4,209 Mrd. Euro. Circa 90 Prozent des Umsatzes erzielt Krones im Ausland. Zum Krones Konzern gehören neben der börsennotierten Krones AG mehr als 100 Tochtergesellschaften und Niederlassungen weltweit.

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