Die Deutsche Röntgengesellschaft hat Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Hans Henkes, Ärztlicher Direktor der Neuroradiologischen Klinik im Klinikum Stuttgart, den Alfred Breit-Preis verliehen. Die Verleihung fand im Rahmen des Präsenzteiles des 104. Deutschen Röntgenkongresses in Wiesbaden statt, wo Professor Henkes über „Die neuere Geschichte der endovaskulären Schlaganfall-Behandlung“ referierte.

Professor Hans Henkes fachlicher Schwerpunkt liegt im Gebiet der Schlaganfall-Behandlung von Patientinnen und Patienten. Im März 2008 konnte Professor Henkes im Klinikum Stuttgart erstmalig eine Schlaganfallbehandlung mit einem selbstexpandierenden „Solitaire“-Stent erfolgreich durchführen. Dabei wurde das Gerinnsel aus einer Hirnarterie entfernt (sogenannte Thrombektomie). Die Stent-Retriever Thrombektomie erwies sich in den folgenden Jahren in randomisierten Studien als allen bisher bekannten Therapieverfahren zur Beseitigung akuter Verschlüsse großer Hirnarterien überlegen. In Anerkennung der Bedeutung dieser neuen Behandlung verliehen die medizinischen Fakultäten der Universitäten von Dniepro/Ukraine (2012), Sofia/Bulgarien (2021) und Budapest/Ungarn (2021) Professor Henkes die jeweilige Ehrendoktorwürde. Aus gleichem Anlass wurde ihm 2017 von der „Cardiovascular and Interventional Society of Europe“ der „CIRSE Award of Excellence and Innovation in Interventional Radiology“ zugesprochen.

Von 663 Publikationen (Google Scholar) sind 287 bei Pubmed gelistet und haben 11.284 Zitierungen erfahren, entsprechend einem H-Index von 52. Professor Henkes ist bei 69 Patenten als Mit-Erfinder genannt. Er war Mit-Gründer und Gesellschafter der Firmen Dendron GmbH (2002 an MIT veräußert), femtos GmbH und phenox GmbH (beide 2022 an Wallaby Medical veräußert).

Hier finden Sie einen Ausschnitt der Preisverleihung im Video.

Über den Alfred Breit-Preis
Prof. Dr. med. Alfred Breit zählt zu den herausragenden und innovativen Wegbereitern der modernen Radiologie und Strahlentherapie. Mit dem Preis werden exzellente Arbeiten und Entwicklungen ausgezeichnet, die aus dem Bereich der radiologischen Forschung kommen und erkennbar zu Fortschritten in der Behandlung von gut- und bösartigen Krankheiten beitragen können. Als Grundlage zur Entscheidung für die Preisvergabe können Publikationen oder Patente dienen, aber auch Verfahren, die sich in der Klinik etabliert haben, ohne dass sie publiziert worden sind.

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