Zu der Initiative der EU-Kommission zu „Virtuellen Welten“ sagt Prof. Claus Oetter, Geschäftsführer des Fachverbandes Software und Digitalisierung sowie Leiter der Abteilung Informatik beim VDMA.

Es ist gut, dass sich die EU-Kommission dieses wichtigen Themas annimmt und es auf die europäische Ebene bringt. Wichtig wird sein, auch die Nutzung des Metaverse in industriellen Anwendungen in den Blick zu nehmen. Der Maschinen- und Anlagenbau sieht im Industrial Metaverse riesiges Potenzial, um auf dem Weg zu einer klimaneutralen und ressourcenschonenden Wirtschaft weiter voranzukommen. In einem Industrial Metaverse als Abbild und Ergänzung der realen Wirtschaft können mit digitalen Zwillingen Wertschöpfungsketten optimiert werden und Menschen in virtuellen Räumen zusammenarbeiten, um neue Problemlösungen zu finden.

Auf keinen Fall sollte der EU-Gesetzgeber Strategien zur Regulierung entwickeln. Das Industrial Metaverse steckt noch in den Kinderschuhen und darf nicht jetzt schon gebremst werden. Zudem gibt es bereits heute für die industrielle Anwendung eine Vielzahl von Gesetzen, etwa im Bereich der Maschinensicherheit oder zukünftig durch den AI-Act bzw. den Data Act, die allgemeingültig sind. Vielmehr sollte die Weiterentwicklung des Industrial Metaverse ein Anlass sein, die aktuelle Gesetzgebung auf den Prüfstand zu stellen.“

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Der VDMA vertritt 3600 deutsche und europäische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie steht für Innovation, Exportorientierung und Mittelstand. Die Unternehmen beschäftigen insgesamt rund 3 Millionen Menschen in der EU-27, davon mehr als 1,2 Millionen allein in Deutschland. Damit ist der Maschinen- und Anlagenbau unter den Investitionsgüterindustrien der größte Arbeitgeber, sowohl in der EU-27 als auch in Deutschland. Er steht in der Europäischen Union für ein Umsatzvolumen von geschätzt 860 Milliarden Euro. Rund 80 Prozent der in der EU verkauften Maschinen stammen aus einer Fertigungsstätte im Binnenmarkt.

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