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 Product Carbon Footprints (PCFs) für Vitamine, Carotinoide, Polymere für die Getränkeherstellung, Futtermittelenzyme und Futtermittelzusatzstoffe jetzt auf Kundenwunsch erhältlich – Berechnungsmethode nach internationalem Standard zertifiziert
 PCFs für bestimmte Vitamin A- und E-Produkte mindestens 20 % besser als der globale Marktdurchschnitt
 Hocheffiziente Nutzung von Ressourcen dank BASF-Verbund
 BASF-Investitionen in grüne Energie sollen PCFs weiter reduzieren und die Emissionsreduktionsziele der Kunden auch zukünftig unterstützen

BASF hat die Product Carbon Footprints (PCFs) für Vitamine, Carotinoide, Polymere für die Getränkeherstellung, Futtermittelenzyme und Futtermittelzusatzstoffe für den Human- und Tierernährungsmarkt1 berechnet. Die BASF-Methodik zur Berechnung der PCFs ist vom TÜV Rheinland nach der international anerkannten Norm ISO 14067:2018 zertifiziert.

Der PCF fasst die gesamten Treibhausgasemissionen zusammen, die ein Produkt in den verschiedenen Phasen seines Lebenszyklus verursacht. Damit ist der PCF ein zentrales Instrument, um Transparenz von Emissionen zu schaffen und Hebel zur Reduktion von CO2-Emissionen zu identifizieren. PCFs von BASF umfassen alle produktbezogenen Treibhausgasemissionen, die anfallen, bis das BASF-Produkt das Werkstor verlässt: angefangen beim eingekauften Rohstoff bis zum Energieeinsatz im Produktionsprozess.

Ein BASF-Benchmarking zeigt, dass der PCF für bestimmte BASF Vitamin A- und -EProdukte deutlich besser ist – mindestens 20 % – als der durchschnittliche PCF der entsprechenden Produkte von Drittanbietern auf dem globalen Markt.2 Die Benchmark-Bewertungen von BASF wurden nach den Normen ISO 14044, ISO 14067 und dem GHG-Protokoll Standard durchgeführt. Die unabhängige Zertifizierung durch den TÜV Rheinland bestätigt die Berechnung der PCFs und der Marktdurchschnittswerte nach ISO 14067:2018 auf Basis der von BASF zur Verfügung gestellten Daten. Die Zertifizierung wird in einer Datenbank (www.certipedia.com) dokumentiert und ist für jeden Kunden auf Anfrage zugänglich.

BASF hat bestimmte Vitamin A- und E-Produkte für die Benchmarks gewählt, da diese ein besonders hohes CO2-Vermeidungspotenzial für Kunden aufweisen. Eine Ausweitung dieses Ansatzes auf weitere Produkte aus dem Vitamin- und Carotinoid-Portfolio wird derzeit geprüft.

Ein wesentlicher Faktor für die niedrigen PCFs der jeweiligen Produkte ist der einzigartige BASF-Verbund. Er ermöglicht eine hocheffiziente Nutzung von Ressourcen sowie weniger kohlenstoffemittierende Energiequellen und Rohstoffe.

BASF hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Wettbewerbsvorteil bei PCFs auch in Zukunft zu halten. Investitionen in einen Windpark, langfristige Strombezugsvereinbarungen für erneuerbare Energien und strategische Partnerschaften für Wärmepumpen im industriellen Maßstab werden erhebliche Emissionsreduzierungen ermöglichen. "Wir möchten unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Emissionsreduktionsziele zu erreichen. Unser Angebot an Vitamin-A- und -E-Produkten mit einem zertifizierten CO2-Fußabdruck, der besser ist als der globale Marktdurchschnitt, ist herausragend und wir sind stolz darauf, unseren Kunden diesen PCF-Wettbewerbsvorteil zu bieten", sagt Julia Raquet, Senior Vice President Global Business Unit Nutrition Ingredients. Die folgenden BASF-Produkte haben PCFs, die mindestens 20 % besser sind als der globale Marktdurchschnitt:

Animal Nutrition:
Lutavit® A 1000 NXT
Lutavit® E 50

Human Nutrition:
Vitamin AP 1,7 TOC
Vitamin E Acetate 98% and DL-alpha-Tocopherol

BASF setzt sich für die Einführung produktspezifischer Vorgaben zur Berechnung von PCFs in der chemischen Industrie ein, um industrieweit gleiche Grundlagen für die Berechnung und somit eine Vergleichbarkeit für Produkte zu schaffen.

1 Die Berechnungen des Product Carbon Footprint (PCF) der BASF folgen den Anforderungen und Leitlinien der ISO 14067:2018. Der TÜV Rheinland hat im Rahmen einer Methodenprüfung bestätigt, dass die von der BASF SE entwickelte und angewandte PCFMethode (SCOTT) wissenschaftlich fundiert ist, den Anforderungen der ISO 14067:2018 entspricht und den Stand der Technik widerspiegelt (ID-Nr. 0000080389: BASF SE – Certipedia). Ausgeschlossen von den Berechnungen sind Monoglyceride, Mykotoxinbinder und natürliches Beta-Carotin.

2 Der referenzierte PCF-Vergleich basiert auf den Bewertungen und Schätzungen der BASF zu den PCFs aller wichtigen Hersteller der jeweiligen Produkte unter Verwendung öffentlich zugänglicher Informationen zu Produktionswegen und eingesetzten Rohstoffen sowie eigenem Markt- und Technologie-Know-how. Die marktweiten globalen Durchschnittswerte basieren auf den geschätzten Produktionskapazitäten der Hersteller ohne BASF. Im Jahr 2022 sahen sich alle Vitamin-A-Hersteller mit außergewöhnlichen Herausforderungen konfrontiert: z. B. ungeplanten, längeren Anlagenrevisionen, Betriebsstörungen, schwacher Nachfrage, geringer Anlagenauslastung. Im Benchmark wurde davon ausgegangen, dass sich dies in vergleichbarer Größenordnung negativ auf die PCFs aller Hersteller auswirkt, was bei der Bewertung berücksichtigt wurde. Die angewandten Methoden sind die gleichen wie bei der Berechnung des PCF der jeweiligen BASF-Produkte. Der Benchmark ist für 3 Jahre gültig – im Falle größerer Änderungen der Annahmen oder Daten ist eine frühere Überprüfung erforderlich.

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