Das Projekt ist Teil eines der weltweit größten industriellen Dekarbonisierungsvorhaben. Am Standort Duisburg realisiert Thyssenkrupp Steel eine innovative Anlage zur Herstellung von direkt reduziertem Eisen (DRI), die perspektivisch mit grünem Wasserstoff betrieben wird.
Im Rahmen dieses Großprojekts liefert HJS zur Filterung von Koksstäuben über 1.500 hochleistungsfähige 5 Meter lange Filterkerzen aus Sintermetall, die speziell für den Einsatz unter extremen Prozessbedingungen ausgelegt sind. Gefiltert werden abrasive Stäube sowie chemisch aggressive Gasbestandteile. Im Gegensatz zu herkömmlichen textilen Filtertaschen ermöglicht SMF® eine zuverlässige Abscheidung selbst der feinsten Partikel in Hochtemperaturbereichen über 400°C. So trägt die SMF® Technologie maßgeblich zur Effizienz und Betriebssicherheit der Gesamtanlage bei.
Nach ihrer Fertigstellung wird die neue Anlage von Thyssenkrupp Steel eine jährliche Kapazität von rund 2,5 Millionen Tonnen direkt reduziertem Eisen erreichen und kann perspektivisch mehr als 3,5 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen.
Die SMS group plant, die SMF®-Technologie aufgrund ihres hohen Effizienzpotenzials künftig auch in weiteren Projekten und Anlagen des Konzerns einzusetzen.
Hubertus Borgmeier, Sales Manager von HJS Emission Technology: „Dieser Auftrag ist ein echter Meilenstein für HJS. Unter unserem Leitmotiv, Innovation through Experience‘ entwickelt HJS die bereits bewährte Sintermetallfilter Technologie (SMF®) konsequent für Anwendungen in der die Großindustrie weiter. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Transformation energieintensiver Prozesse hin zu mehr Effizienz und Nachhaltigkeit.“
Auch in der Kalk- und Zementindustrie ist HJS bereits in mehreren Projekten aktiv, in denen die großen CO2-Einsparmöglichkeiten sowie die hohe Effizienz und Leistungsfähigkeit der eingesetzten Filtertechnologie unter realen Betriebsbedingungen erfolgreich nachgewiesen werden konnte.
Damit erschließt sich für HJS ein technologisches Innnovationsfeld mit großem Markt- und Wachstumspotential.
Als mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Menden/Sauerland steht die 1976 gegründete HJS Emission Technology GmbH & Co. KG für langjährige Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Abgasnachbehandlung. Rund 450 Mitarbeiter entwickeln, fertigen und vermarkten modulare Systeme zur Reduzierung von Schadstoffemissionen. Die innovativen Umweltschutz-Technologien kommen sowohl in der Erstausrüstung als auch in der Nachrüstung bei Pkws, leichten bis schweren Nutzfahrzeugen, bei mobilen und stationären Anwendungen im Non-Road-Bereich sowie in der Industriefiltration zum Einsatz. Neben Systemen für Otto-Motoren bietet HJS vor allem Lösungen für Dieselmotoren an – insbesondere zur Minderung von Rußpartikeln und Stickoxiden. Mit umfangreichen Patentrechten für DPF® (Diesel-Partikelfilter) und SCRT® (Selective Catalytic Reduction Technology) setzt HJS national und weltweit Maßstäbe.
HJS Emission Technology GmbH & Co. KG
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