Weidmüller bringt neue Module für die Edge Controller der Serie „u-control M“ an den Markt. Die Module der u-extend-Familie lassen sich links des Controllers anbringen. Sie erweitern die Schnittstellen und Speicher der u-control und ermöglichen, die Hardware-Infrastruktur einfach variierenden Anforderungen anzupassen.

Mit u-extend bringt Weidmüller die aus dem industriellen Linux-Betriebssystem u-OS bekannte Offenheit und Modularität nun auch in die Hardware. Die Module lassen sich links an die Edge Controller der u-control-M-Serie anreihen, zusätzlich zu den bekannten, rechts anreihbaren u-remote-I/O-Modulen.

Die u-extend-Module gibt es in zwei Formfaktoren: Funktionsmodule und Erweiterungsmodule. Die größeren Funktionsmodule sitzen auf der Tragschiene und werden links an die u-control angereiht. Dabei lässt sich der Controller um bis zu drei Module erweitern. Das Funktionsmodul besitzt Schnittstellen für bis zu zwei Erweiterungsmodule sowie einen internen M.2-Steckplatz zur Speichererweiterung.

Zu Beginn launcht Weidmüller das Funktionsmodul Basis M.2, ein CAN-Erweiterungsmodul sowie ein RS232/RS485-Erweiterungsmodul. Diese bilden zusammen mit der u-control-M-Serie und dem offenen Betriebssystem u-OS eine in Soft- wie auch Hardware skalierbare Automatisierungsplattform.

Die u-extend-Module setzen auf offene Schnittstellen. Funktionsmodule sind über USB und optional auch PCIe und SGMII mit der u-control verbunden. Die Erweiterungsmodule sind über eine USB-Schnittstelle an das Funktionsmodul angebunden. Die Verwendung von Standardschnittstellen ermöglicht es Kunden und Partnern, mit geringem Aufwand eigene Module zu entwickeln. So gelingt es ihnen, ihr Know-how mit u-control und u-OS zu einem zukunftssicheren System zu kombinieren. Dies bietet mit Blick auf kommende normative Anforderungen und den Cyber Resilience Act einen effizienten Migrationspfad für Bestandsapplikationen.

Die Standardschnittstellen PCIe und USB ermöglichen hohe Datenraten und vereinfachen die Integration der Module in eigene Apps oder Open-Source-Anwendungen wie Node-RED und Telegraf. Mit u-extend lässt sich eine beliebige Kombination aus bis zu sechs CAN- oder seriellen Schnittstellen auf einer 90-mm-Tragschiene realisieren – ohne zusätzlichen Verdrahtungsaufwand für eine Versorgungsspannung. Sämtliche Module sind werkzeuglos montierbar. Lediglich der optional zu bestückende SSD-Speicher bedarf einer Verschraubung.

u-extend erweitert das Hardwareportfolio für Industrial IoT und Automation „u-mation“ von Weidmüller. Sie bildet eine Einheit mit den modularen Edge Controllern der u-control-M-Serie sowie dem Remote-I/O-System u-remote und überführt den offenen Plattformgedanken von u-OS konsequent in die Hardware.

Über Weidmüller

Industrial Connectivity: Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung, elektrische Verbindungstechnik und erneuerbare Energien – Märkte, in denen Weidmüller zu Hause ist. Das 1850 gegründete Familienunternehmen ist in über 80 Ländern mit Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften vertreten. Als Global Player in der elektrischen Verbindungstechnik erzielte Weidmüller im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von über einer Milliarde Euro mit rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit – davon ca. 2.000 am Stammsitz in Detmold, inmitten von Ostwestfalen-Lippe.

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