Eine Mauerdurchwurf-Briefkastenanlage führt die eingeworfene Post durch die Außenwand. Auf der Fassade bleiben die Front mit Einwurfklappen sowie gegebenenfalls Klingeltaster, Namensschilder und Kommunikationselemente sichtbar. Die Entnahmetüren befinden sich im Gebäudeinneren.
Einwurf außen, Entnahme innen
Bewohner können Briefe und Dokumente im Flur, in der Garage oder in einem Vorraum entnehmen. Zusteller müssen das Gebäude dafür nicht betreten. Die innenliegenden Entnahmetüren schützen die eingeworfene Post zusätzlich vor unmittelbarer Witterung.
Ein Abdeckrahmen bildet den Übergang zwischen Front und Fassade. Je nach Projekt lassen sich Klingeltaster sowie Audio- oder Videosprechanlagen in die sichtbare Front integrieren. Paketfächer können bei entsprechender Planung ebenfalls ergänzt werden.
Wandstärke frühzeitig berücksichtigen
Für die Montage ist ein geeigneter Wanddurchbruch erforderlich. Schräge, ausziehbare Einschübe lassen sich innerhalb ihres Verstellbereichs an unterschiedliche Mauerdicken anpassen. Abmessungen, Einbauhöhe und Wandaufbau müssen dennoch vor Fertigung und Montage feststehen.
Auch die Lage vorhandener Leitungen und Installationen ist vor dem Herstellen der Öffnung zu prüfen. Innen benötigen die Entnahmetüren ausreichend Schwenkraum. Außen dürfen Einwurfklappen und Bedienelemente nicht durch Vorsprünge, Türen oder Bepflanzung verdeckt werden.
Bei gedämmten Fassaden sind bauphysikalische Anforderungen zu berücksichtigen. Die Anschlüsse an Fassade und Dämmung sollten so geplant werden, dass unnötige Wärmebrücken vermieden werden. Dafür ist eine Abstimmung mit den beteiligten Fachplanern und Gewerken erforderlich.
Material und Alternativen
Zur Auswahl stehen gebürsteter Edelstahl und pulverbeschichtetes Stahlblech. Neben Verkehrsweiß sind projektabhängig weitere RAL-Farben möglich.
Kommt ein Wanddurchbruch nicht infrage, bieten freistehende Briefkastenanlagen oder Türseitenteil-Anlagen alternative Montageformen. Die Entscheidung hängt von Gebäude, gewünschter Bedienrichtung und verfügbarem Platz ab.
Für eine gut nutzbare Anlage sollten Einwurf und Entnahme in geeigneter Höhe liegen. Bei mehreren Fächern ist außerdem eine klare Beschriftung wichtig. Format und Anzahl der Briefkästen richten sich nach den vorgesehenen Nutzern und dem erwarteten Postaufkommen.
Über KNOBLOCH
KNOBLOCH entwickelt und produziert seit 1869 Briefkästen und Briefkastenanlagen in Deutschland. Projektbezogene Planung unterstützt die Abstimmung auf Wandaufbau und Ausstattung.
Das ist KNOBLOCH:
1. Älteste Briefkastenfirma Deutschlands! (ältester noch produzierender Briefkastenhersteller in Deutschland)
2. Herstellung der ersten Hausbriefkästen schon 1869
3. Einziger Vollsortimenter für die beiden Sortimente Briefkastenanlagen und Einzelbriefkästen
4. Echtes sächsisches Familienunternehmen mit ca. 200 Mitarbeitern
5. Traditionell und umweltbewusst: lokale Ressourcen, kurze Wege.
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