Die additive Fertigung von Metallbauteilen ermöglicht die Herstellung komplexer Geometrien und funktionsintegrierter Komponenten. Mit steigenden Anforderungen an Bauteilabmessungen und Stückzahlen rücken leistungsfähige Fertigungssysteme mit größeren Bauräumen zunehmend in den Fokus. Die Toolcraft AG setzt hierfür künftig auf die Farsoon FS722 und erweitert damit ihre Möglichkeiten in der metallischen additiven Fertigung.

Neue Perspektiven für größere Bauteile und Serienfertigung
Die Investition steht im Zusammenhang mit der positiven Auftragsentwicklung und dem steigenden Bedarf an Serienteilen mit größeren Abmessungen.

Die Farsoon FS722 verfügt über einen Bauraum von 720 × 420 × 650 mm und ist mit acht Lasern mit jeweils 1.000 Watt Leistung ausgestattet. Die Anlage wird bei Toolcraft für die Verarbeitung der Aluminiumlegierung AlSi10Mg verwendet.

Stefan Auernhammer, Bereichsleiter der additiven Fertigung, betont: „Steigende Kundenbedarfe und die Erschließung neuer Bauteildimensionen erforderten die gezielte Erweiterung und Skalierung unserer L-PBF-Fertigungskapazitäten.“

Technologieausbau und Partnerschaft gehen Hand in Hand
Die Investition unterstreicht das Vertrauen in die Partnerschaft mit Farsoon Europe, sowie das gemeinsame Ziel, die Potenziale der additiven Fertigung für industrielle Anwendungen konsequent auszubauen. „Die Zusammenarbeit mit Toolcraft zeigt, wie wichtig das Zusammenspiel aus leistungsfähiger Anlagentechnologie und fundiertem Fertigungs-Know-how für die additive Fertigung ist. Wir freuen uns, die Partnerschaft mit der FS722 weiterzuentwickeln und gemeinsam neue Potenziale für größere Bauteile und Serienanwendungen zu erschließen.“ – Oliver Li, Managing Director Farsoon Europe GmbH

Weiterentwicklung des eigenen Leistungsspektrums
Für die Toolcraft AG steht der kontinuierliche Ausbau ihrer Fertigungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit den Anforderungen unterschiedlicher Branchen und Anwendungen.

Die Farsoon FS722 ergänzt die vorhandenen Möglichkeiten in der metallischen additiven Fertigung und unterstützt die Ausrichtung auf anspruchsvolle Bauteile und industrielle Produktionsaufgaben.

Die Zusammenarbeit soll auch künftig weiterentwickelt werden, um gemeinsam neue Anwendungsmöglichkeiten der additiven Fertigung zu erschließen und deren Einsatz in industriellen Fertigungsprozessen nachhaltig voranzutreiben.

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