Immer noch verwenden viele Theater konventionelle Glühlicht-Leuchtmittel – obwohl längst attraktive LED-Alternativen bereit stehen. Mit der Übernahme der GDS-Produktlinien ArcSystem, BluesSystem und CueSystem (ABC) von ETC mehr denn je.

Geht es um Bühnenbeleuchtung, haben sich LED-Systeme längst im Theaterbereich etabliert. Die Vorteile sind einfach offensichtlich: mehr Optionen, leichteres Handling und dazu gravierende Energieeinsparung. Doch wie sieht es mit den Bereichen vor und hinter der Bühne aus? In diesen Off-Stage-Arealen sind moderne LED-Lampen immer noch die Ausnahme. Warum auch immer. Denn einerseits sind attraktive LED-Alternativen längst am Markt verfügbar. Andererseits vermittelt diese neue Generation der Theatersaal-Beleuchtung genau das, was man traditionell von den Gastspielhäusern kennt – und das Publikum sich wünscht: hochwertiges Dimmen, heimelige Atmosphäre.

Anke Schierenbeck von der VisionTwo GmbH vertreibt seit rund fünf Jahren die vorher vom britischen Hersteller GDS hergestellten, jetzt global von ETC übernommenen LED-Produktlinien ArcSystem, BluesSystem und CueSystem im deutschen Theater-Markt. Sie weiß, was der Umstieg von konventionellen Glühlicht-Leuchtmitteln auf LED-basierte Beleuchtung den Häusern bringt – und wie zögerlich sich manche Häuser dabei verhalten. Dabei tickt die Uhr. Konventionelle Leuchtmittel sind ein Auslaufmodell und wird es über kurz oder lang nicht mehr geben. „Das übt auf viele Häuser Druck aus“, sagt sie und ergänzt, dass – nicht alle mit Druck gleich gut umgehen könnten: Manch ein Haus bestelle verzweifelt konventionelle Leuchtmittel aus aller Welt, um noch über die Runden zu kommen. Doch: „Teilweise reicht das nicht mehr, was dann häufig zu Hau-Ruck-Projekten führt.“


Der bessere, dazu zukunftsorientierte und weitaus ökonomischere Weg sei, den Schritt hin zu LED-Systemen zu wagen. Wobei „wagen“ das falsche Wort ist. Denn mit Risiko haben die modernsten Lichtsysteme für Bühne, Zuschauerraum, Backstage und für Inspizientenaufgaben überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil. Die Produkte der ArcSystem-Reihe wurden beispielsweise seit der Übernahme von ETC noch weiter modifiziert und optimiert und bieten genau das, was sich die Verantwortlichen von Theaterhäusern von der Zuschauerraum-Beleuchtung wünschen: „Das hochqualitative Dimmen auf absolut Null ist für unsere Kunden im Bereich der Theater und Opernhäuser extrem wichtig“, sagt Schierenbeck, „und auch der von konventionellen Leuchtmitteln bekannte `Red-Shift´ beim Dimmen ist gewünscht – und wird durch die ArcSystem `Fade-To-Warm´-LED-Leuchtmittel hervorragend imitiert.“

Natürlich ist LED nicht LED. Herkömmliche Architektur-Licht-Hersteller würden die hohen Anforderungen nicht erfüllen. Die Steuerung über DMX sowie RDM-Fähigkeit seien in professionellen Arbeitsbereichen der Theater- und Opernhäuser zwingend nötig und die Lichtqualität der installierten LED-Produkte muss „extrem hoch“ sein, um den künstlerischen Ansprüchen der Kulturtempel zu genügen. Neben den Spielstätten sei der Paradigmenwechsel hin zu LED der Marke ArcSystem auch für den Denkmalschutz vorteilhaft, sagt Schierenbeck: „Die Umrüstung kann unter Benutzung der bestehenden Kabel-Infrastruktur, also ohne Einziehen neuer Kabel durchgeführt werden. Die Steuerung kann zum Beispiel über ein Wireless-Protokoll erfolgen.“

Einen weiteren Vorteil, auf Produkte – wie sie die ArcSystem-Systeme bereithalten –  umzusteigen, weisen die Betriebskosten auf. Die Ersparnis gegenüber konventionellen Leuchtmitteln ist: immens! „Durchschnittlich 80 Prozent sparen die Häuser an Betriebskosten, wenn sie auf LED-basierte Beleuchtung wechseln“, sagt Schierenbeck und fügt hinzu, dass sich damit gleichzeitig der Co2-Ausstoß um rund 85 Prozent verringern würde. Deshalb würden sich in der Regel die Kosten des Umstiegs schon innerhalb von zwei bis sechs Jahren amortisieren. Für privatwirtschaftlich geführte Veranstaltungsstätten, also Häuser die rechnen und kalkulieren müssen, ist dieses enorme Spar-Potential ein guter Grund, auf energieeffiziente LED-Technologie umzurüsten.

Natürlich will dieser Schritt gut überlegt und sorgfältig geplant sein. Um den Übergang möglichst geschmeidig hinzubekommen, sollten Theater- und Opernhäuser deshalb am besten mit einem erfahrenen Partner zusammen arbeiten. Einen Partner, der hilft, die technischen Möglichkeiten abzuwägen, und bei den anfallenden Lichtberechnungen und der Berechnung der Amortisation kompetent zur Seite steht. Einen Partner wie VisionTwo und Produktlinien wie ArcSystem, BluesSystem und CueSystem.

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ETC entwickelt professionelle Lösungen für alle Anforderungen und Budgets. Sie finden sich weltweit in kleinen und großen Veranstaltungsorten, Theatern, Kirchen, Restaurants, Hotels, Schulen, Fernsehstudios, Casinos, Freizeitparks und Opernhäusern.

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