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	<title>Firma ÖKOBIT, Autor bei</title>
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	<description>Forschung und Entwicklung, Intralogistik, Logistik, Luft- / Raumfahrt, Maschinenbau, Medizintechnik, Mikrotechnik</description>
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	<title>Firma ÖKOBIT, Autor bei</title>
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		<title>Spatenstich für neuartige Biogasanlage &#8211; Pilotanlage FeBio</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma ÖKOBIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2022 07:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ÖKOBIT GmbH in Föhren setzt ihr strategisches Engagement im Bereich F&#38;E mit der Entwicklung einer neuartigen Kleinanlage zur Verwertung von Reststoffen konsequent fort. Der erste Spatenstich für die Pilot- und Demonstrationsanlage zur Vergärung von Festmist erfolgt am 30. September 2022 in Kirkel-Altstadt (Saarland). Gemeinsam mit Forschungspartnern baut die ÖKOBIT GmbH im Rahmen des anwendungsorientierten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die ÖKOBIT GmbH in Föhren setzt ihr strategisches Engagement im Bereich F&amp;E mit der Entwicklung einer neuartigen Kleinanlage zur Verwertung von Reststoffen konsequent fort. Der erste Spatenstich für die Pilot- und Demonstrationsanlage zur Vergärung von Festmist erfolgt am 30. September 2022 in Kirkel-Altstadt (Saarland).</p>
<p>Gemeinsam mit Forschungspartnern baut die ÖKOBIT GmbH im Rahmen des anwendungsorientierten Projekts FeBio eine 80 kW-Feststoff-Biogasanlage zur optimalen Verwertung von Reststoffen wie Pferdemist, Stroh und Ausputzgetreide. Ziel ist es, mit der Kleinanlage per Trockenfermentation eine wirtschaftliche Lösungsmöglichkeit für diese in herkömmlichen Anlagen schwer zu vergärenden Substrate zu erarbeiten und sie damit stofflich und energetisch nutzbar zu machen. Der große Vorteil des neuen Anlagentyps ist eine einfache Bau- und Betriebsweise, die von zukünftigen Betreibern im von Ökobit angebotenen Bauherrn-Modell errichtet werden kann.</p>
<p>Reststoffe, wie zum Beispiel Pferdemist, Ausputzgetreide oder Landschaftspflegegrün, tragen bislang nur einen geringen Anteil zur gesamten Biogasproduktion bei. Oft lohnt sich der Aufwand nicht, da die Transportkosten zur nächstgelegenen Biogasanlage für die lokal anfallenden Mengen hoch sind und der hohe Strohanteil im Pferdemist zu Problemen in herkömmlichen Biogasanlagen führen kann. Zudem nehmen viele Biogasanlagen aufgrund von Fremdstoffen im Input, wie Halfter oder Hufeisen, und dem damit verbundenen Risiko der Beschädigung von Rührwerken oder Pumpen auch keinen Pferdemist an. </p>
<p>Hier bietet die Trockenfermentation in Fahrsilo-Bauweise einen klaren Vorteil, da im Substrat-Raum keine beweglichen Komponenten vorhanden sind und der Betrieb daher mechanisch sehr robust ist. Damit können landwirtschaftliche Betriebe von der Nutzung ihrer eigenen Reststoffe in einer Biogasanlage profitieren, wie zum Beispiel Reitstall-Betreiber Horst Körner dies mit der projektierten Pilotanlage anstrebt.</p>
<p>„Pferdemist konnte bisher nur kostenintensiv genutzt werden und findet daher in Biogasanlagen nur wenig Verwendung. Durch Einsatz der Trockenfermentation erschließen wir einen neuen Kundenkreis, indem Pferdemist als Substrat stofflich verfügbar gemacht wird.“, sagt Christoph Spurk, geschäftsführender Gesellschafter der ÖKOBIT GmbH und Leiter Geschäftsentwicklung und Vertrieb.</p>
<p>Die Vorteile kleiner Biogasanlagen liegen schon lange auf der Hand: Das regional produzierte Biogas wird in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zu elektrischem Strom und Wärme umgewandelt.  Die anfallende Wärme lässt sich wiederum für den Biogasprozess und zur Beheizung von Betriebsgebäuden und Wohnräumen einsetzen. Diese Anlagen tragen damit zur dezentralen, CO2-neutralen Energieversorgung bei und ermöglichen eine Rezirkulierung der am Nährstoff-Kreislauf beteiligten Substanzen. Die Nutzung der Gärprodukte stellt eine ökologische Alternative zu mineralischem, groß-industriell hergestelltem Dünger dar und weist eine bedeutend bessere Klimabilanz auf, wobei auch die Einbringung externer Nitratfrachten, die im Grundwasser zu erheblichen Problemen führen, reduziert werden kann. </p>
<p>Die lokale Feststoffverwertung in einer Kleinanlage war bisher für Landwirte nur in wenigen Fällen eine rentable Option. Die Vergütung nach der aktuellen Fassung des EEG fiel für diese Anlagen einfach zu gering aus, um sie profitabel zu halten. Dies soll sich mit dem neuen Anlagentyp und dem Fokus auf der Vergärung von Reststoffen ändern. Ein Ziel des Projektes ist es genau an dieser Stelle anzusetzen und Betreibern eine effiziente und wirtschaftliche Lösung anzubieten.</p>
<p><i>„Unser Bauherrenmodell bietet für Pferdebetriebe eine kostengünstige Lösung zur Nutzung Ihres Wirtschaftsdüngers, so dass sie endlich von der Sondervergütungsklasse im EEG profitieren und einen tollen Beitrag für Klimaschutz und Energiewende leisten können.“,</i> bekräftigt Christoph Spurk.</p>
<p>Zum anderen wollen die Verbundpartner durch eine kompakte, einfache Bauweise möglichst hohe Stückzahlen erreichen, damit die Biogasnutzung ihren positiven Effekt im Hinblick auf eine nachhaltige Energieerzeugung voll entfalten kann. Das Besondere an der von ÖKOBIT weiterentwickelten Biogasanlage ist, dass sie modular aufgebaut ist und die einzelnen Anlagenteile im Projektablauf skaliert werden können.</p>
<p>Die Umsetzung der eigentlichen Gaserzeugungseinheit erfolgt in Fahrsilo-Bauweise: Der Fahrsilo-Fermenter ist vergleichbar mit</p>
<p>„<i>einer langen, in den Boden eingelassenen Garage ohne Dach die nach der Befüllung bzw. Entleerung mit einer Planen-Abdeckung versehen wird </i>“,</p>
<p>erläutert Eike Ziegler, der bei ÖKOBIT GmbH Projektverantwortlicher im Bereich Business Development ist.</p>
<p>Die FeBio-Anlage ist aufgrund ihrer modularen, kompakten Bauweise auch besonders flexibel und kann an die Bedürfnisse vor Ort angepasst werden. Die Anbindung ist unkompliziert und der Aufwand für die Installation deshalb gering. Das gilt auch für den Betrieb, denn der Behälter lässt sich einfach mit einem Radlader befüllen und entleeren.</p>
<p>Zunächst sollen landwirtschaftliche Reststoffe von Pferdehöfen eingesetzt werden; später soll für die Trockenfermentation gegebenenfalls eine Anpassung des Prozesses auf weitere Abfall- und Reststoff-Ströme erfolgen.</p>
<p>Es wird damit gerechnet dass die inputvariablen Anlagen des neuen Typs nicht nur wenig und gleichzeitig gut planbaren Arbeitsaufwand erfordern, sondern auch mit geringen Betriebskosten gefahren werden können.</p>
<p>Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und vom Projekt-Träger Jülich betreut. Verbundpartner im FeBio-Projekt sind die Ökobit GmbH als Anlagenentwickler, die Universität Hohenheim für die Analyse und Beurteilung der Substrate und Gärreste, die IZES gGmbH (Institut für Zukunfts-Energie- und Stoffstromsysteme) für die Koordination des Forschungsvorhabens sowie der Reitstall-Inhaber und Landwirt Horst Körner als Investor und Betreiber. Die Arbeiten zur Innovationsberatung und zum Ergebnistransfer werden unter Begleitung des IBBK durchgeführt, wobei u. a. auch Workshops für fachlich Interessierte angeboten und auf Fachtagungen Informationen bereitgestellt werden.</p>
<p><i>„ÖKOBIT beteiligt sich an zukunftsweisenden Forschungsprojekten, die eine Ausweitung und Intensivierung der Biogastechnik zum Ziel haben. Das neue Produkt erweitert das Technologie-Angebot unseres Unternehmens und vergrößert durch konsequente Nutzung von Reststoffen die Menge an verfügbaren Substraten und damit die bestehenden Biogas-Potentiale.“</i>, faßt Eike Ziegler das Projekt aus Sicht der ÖKOBIT zusammen.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die &Ouml;KOBIT GmbH</div>
<p>Als Biogasanlagen-Hersteller und -Planer der ersten Stunde z&auml;hlt &Ouml;KOBIT heute mit &uuml;ber 250 nationalen und internationalen Projekten zu den gefragtesten Komplettanbietern der Branche. Wir entwickeln und bauen technisch intelligente, substratflexible Biogas- und Biomethananlagen, die optimal mit den individuellen Standortbedingungen unserer Auftraggeber korrespondieren.</p>
<p>&Ouml;KOBIT ist ein inhabergef&uuml;hrtes Unternehmen mit solider Kapitalbasis und einem au&szlig;ergew&ouml;hnlich breiten Leistungsspektrum und Fachwissen. Unser Biogas-Experten Team aus erfahrenen Ingenieuren, Betriebswirten sowie Energie- und Umwelttechnikern arbeitet mit vollem Engagement an der Realisierung umweltfreundlicher Biogas-Konzepte mit h&ouml;chster Wirtschaftlichkeit.</p>
<p>&Ouml;KOBIT setzt auf bew&auml;hrte und besonders flexible Technologiekonzepte und sorgt f&uuml;r deren sichere Umsetzung. Neben der Beratung und Wirtschaftlichkeitsberechnung &uuml;bernehmen wir als Generalunternehmer alle Aufgaben von der Planung und Genehmigung bis zum schl&uuml;sselfertigen Anlagenbau.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>&Ouml;KOBIT GmbH<br />
Europa-Allee 57<br />
54343 F&ouml;hren<br />
Telefon: +49 (6502) 938590<br />
<a href="http://www.oekobit-biogas.com" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.oekobit-biogas.com</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Benjamin Milbach<br />
Telefon: +49 (6502) 93859-18<br />
E-Mail: &#098;&#101;&#110;&#106;&#097;&#109;&#105;&#110;&#046;&#109;&#105;&#108;&#098;&#097;&#099;&#104;&#064;&#111;&#101;&#107;&#111;&#098;&#105;&#116;&#045;&#098;&#105;&#111;&#103;&#097;&#115;&#046;&#099;&#111;&#109;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/oekobit-gmbh/Spatenstich-fuer-neuartige-Biogasanlage-Pilotanlage-FeBio/boxid/1129825" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der &Ouml;KOBIT GmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/oekobit-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der &Ouml;KOBIT GmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
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            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Zukunftsweisendes Projekt zur kombinierten Nutzung der Durchwachsenen Silphie erhält Landesförderung</title>
		<link>https://www.industriebox.de/2022/05/04/zukunftsweisendes-projekt-zur-kombinierten-nutzung-der-durchwachsenen-silphie-erhaelt-landesfoerderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma ÖKOBIT]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 14:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, VERKEHR, LANDWIRTSCHAFT UND WEINBAU sprach der Projektgruppe seine finanzielle Unterstützung im Dezember 2021 zu. Der offizielle Startschuss fällt am 1. April 2022. Projektbetreiberin ist die H&#38;G Kesseler GbR in Lutzerath. Die ÖKOBIT GmbH aus Föhren übernimmt die Rolle des Lead-Partners in der Gruppe, zu der sich sechs Akteure in der Region [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.industriebox.de/2022/05/04/zukunftsweisendes-projekt-zur-kombinierten-nutzung-der-durchwachsenen-silphie-erhaelt-landesfoerderung/" data-wpel-link="internal">Zukunftsweisendes Projekt zur kombinierten Nutzung der Durchwachsenen Silphie erhält Landesförderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.industriebox.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, VERKEHR, LANDWIRTSCHAFT UND WEINBAU sprach der Projektgruppe seine finanzielle Unterstützung im Dezember 2021 zu. Der offizielle Startschuss fällt am 1. April 2022. Projektbetreiberin ist die H&amp;G Kesseler GbR in Lutzerath. Die ÖKOBIT GmbH aus Föhren übernimmt die Rolle des Lead-Partners in der Gruppe, zu der sich sechs Akteure in der Region zusammengeschlossen haben. Weitere, „assoziierte“ Partner in Baden-Württemberg stehen dem Projekt beratend zur Seite.</p>
<p> <i>„<b>E</b>tablierung einer <b>i</b>nnovativen <b>F</b>aser- und <b>E</b>nergiegewinnung in der <b>L</b>andwirtschaft mit der Durchwachsenen Silphie“</i> (kurz EiFEL-Silphie),</p>
<p>lautet der Titel des Vorhabens. Mit dem zukunftsweisenden Projekt sollen die technischen und agrarökonomischen Grundlagen für den Anbau und die Mehrfachverwertung einer ganz besonderen Pflanze gelegt werden. Die Durchwachsene Silphie, auch Becher- oder Kompassblume genannt, gilt bereits als umweltfreundliche und nachhaltige Energiepflanze. Nun macht sie auch als Faserlieferantin für die Papier- und Verpackungsindustrie Karriere. In einigen Regionen in Süddeutschland wird sie deshalb bereits im großen Maßstab angebaut.</p>
<p><b>Nachhaltig, umweltfreundlich und pflegeleicht</b></p>
<p>Die gelb-blühende Silphie sieht nicht nur hübsch aus, sie weist bereits seit mehreren Jahren den Weg in eine nachhaltigere Zukunft für die Biogasproduktion –  und zwar „durch eine Umstellung von ressourcenintensiven einjährigen Pflanzenkulturen hin zu einer pflegeleichten, tiefwurzelnden, mehrjährigen Kulturpflanze mit enormen ökologischen und agrarökonomischen Vorteilen.“, wie es in der Ausschreibungspräsentation der Projektgruppe heißt. „Die Silphie ist in der Lage Humus aufzubauen und dadurch CO<sub>2</sub> im Boden einzulagern sowie den Wasser- und Nährstoffhaushalt zu verbessern, Bodenerosion entgegen zu wirken und die Artenvielfalt zu erhöhen. Außerdem bietet sie eine echte Alternative zum Maisanbau in Rheinland- Pfalz, der aus ökologischer Sicht allgemein kritisch bewertet wird.“</p>
<p>Die weithin leuchtende „Wunderpflanze“ stellt zudem Insektenweiden für die Honigproduktion bereit. Wildschweine hingegen mögen das Kraut nicht, so dass – anders als beim Mais &#8211; an Silphie-Feldern keine Schäden durch die hungrigen Tiere entstehen. Abgesehen davon, ist die Silphie auch noch besonders pflegeleicht. Sie benötigt im ersten Jahr noch etwas mehr Aufmerksamkeit. Danach muss sie nur im Frühjahr gedüngt und dann im Herbst geerntet werden &#8211; und das über 10 bis 20 Jahre. Und: Sie macht sich besonders gut in Grundwasserschutzgebieten, denn mit ihren Wurzeln fängt die Silphie ganzjährig freie Nährstoffe (Nitrate) im Boden auf und schont damit das Grundwasser.</p>
<p><b>Rundum nützlich</b></p>
<p>Aus lokalwirtschaftlicher Sicht wird mit dem geplanten Projekt der Grundstein für eine ganz neue – kombinierte &#8211; Nutzung von Energiepflanzen in Rheinland-Pfalz gelegt, die einen geschlossenen Kreislauf ermöglichen wird. Das heißt: Von der Faser über die nach der Separation verbleibende Biomasse und das Filtrat bis hin zum nährstoffreichen Gärsubstrat macht sich die Silphie rundum nützlich.</p>
<p><i>„Die Pflanze kann auch komplett vergoren werden, aber die separate Gewinnung und Verwertung der Faser erhöht die Wirtschaftlichkeit des Prozesses. Es handelt sich also um eine so genannte Kaskadennutzung, die die Ansprüche einer klassischen Kreislaufwirtschaft erfüllt.“,</i></p>
<p>erläutert ÖKOBIT-Geschäftsführer Christoph Spurk.</p>
<p>Ökologisch wie auch wirtschaftlich betrachtet, fällt ein weiterer Aspekt ins Gewicht: Der Frischfaserbedarf für die Papierherstellung beträgt in Deutschland derzeit mehr als 6 Millionen Tonnen jährlich, Tendenz steigend. Ein Großteil davon stammt aus tropischen Hölzern und Eukalyptusplantagen in Brasilien. Die Durchwachsene Silphie könnte als lokale und besonders umweltfreundliche Ressource einen immer größeren Teil des Bedarfs decken.</p>
<p>Im Rahmen des Projektes entwickeln die Partner eine Raffinerie-Vorstufe, mit der die industriell verwertbaren Fasern aus der Pflanze gelöst werden können. Mit dem Pflanzenrest erzeugen Anlagenbetreiber, wie gehabt, Biogas für die Strom- und Wärmeproduktion, wobei ein Teil davon wiederum für die Silphie-Raffinierung eingesetzt werden kann. Schließlich fällt auch hier ein nährstoffhaltiges, nachhaltiges Gärprodukt an, das als Dünger eingesetzt wird.</p>
<p><i>„Die Kultivierung der „Durchwachsenen Silphie“ bietet bereichsübergreifende Zukunftsperspektiven: für die Landwirtschaft, für ausgeförderte Biogasanlagen, für die Papier- und Verpackungsindustrie und nicht zuletzt für umweltbewusste Verbraucherinnen und Verbraucher.“,</i></p>
<p>fasst Philipp Senner, Projektleiter bei ÖKOBIT, die Vorteile zusammen.</p>
<p><b>Was kommt nach dem Auslaufen der EEG-Förderung?</b></p>
<p>Diese Frage stellten sich auch Edwin und Hermann Kesseler, Geschäftsführer der Gebr. Kesseler Bioenergie GmbH in Lutzerath. Sie beschäftigen sich schon seit 2004 mit der Erforschung von Mais-Alternativen und speziell mit der Durchwachsenen Silphie als ressourcenschonende und nachhaltige Energiepflanze. Nach dem Auslaufen der 20-jährigen EEG-Förderung geht es für sie wie für Energiewirte überall in Deutschland darum, die Wirtschaftlichkeit ihrer Bestandsanlagen für die Zukunft zu sichern. Vor drei Jahren begannen die Brüder mit dem eigenen Anbau. Nun initiierten sie das vom Land geförderte Doppel-Nutzungs-Projekt.</p>
<p><b>Ein interessantes, neues Geschäftsmodell</b></p>
<p><i>„Mit Silphie Biogas in die Zukunft führen und neue Konzepte für eine nachhaltige Landwirtschaft entwickeln“,</i></p>
<p>das ist das Motto von Edwin und Hermann Kesseler.</p>
<p>Der ganzheitliche Verwertungsansatz, den die Projektteilnehmer für die Silphie erforschen und erproben, könnte es Energiewirten in der Region ermöglichen, entfallende Förderungen zumindest teilweise zu kompensieren. Sie werden unter bestimmten Voraussetzungen über ihre erweiterte Biogasanlage ein neues Geschäftsmodell etablieren können.</p>
<p>Die ÖKOBIT-Vision für eine technologische und wirtschaftliche Weiterentwicklung der Biogaserzeugung geht dabei noch über das aktuelle Projekt hinaus:</p>
<p><i>„Es geht darum, den Biogasprozess in einen Industrieprozess, hier die Papier- und Verpackungsproduktion – einzubinden. Das heißt, um die Energiebereitstellung für Produktionsprozesse, indem man den „Abfall“ nutzt. Das ist aus unserer Sicht ein Zukunftsmarkt &#8211; in Deutschland und weltweit.“,</i></p>
<p>betont Christoph Spurk.</p>
<p><b>Die Wurzeln des EiFEL-Silphie Projekts liegen an der Donau</b></p>
<p>Im Januar 2021 wurden die Kesselers erstmals auf die kombinierte Verwertung der Durchwachsenen Silphie als optimale Faserlieferantin aufmerksam. Sie sprachen mit Christoph Spurk, um mit ÖKOBIT gemeinsam die technischen Möglichkeiten dieser Verwertungsweise für Biogasbauern auszuloten. Im Juni 2021 reiste man gemeinsam mit einer kleinen Delegation nach Baden-Württemberg, um das dort bereits etablierte Projekt „Donau-Silphie“ in Augenschein zu nehmen. Dafür kooperieren die Agrarinnovationen Hahnennest GmbH, ein Zusammenschluss von vier landwirtschaftlichen Betrieben mit der Papierproduzentin Out Nature GmbH, um eine Pilotraffinerie für die Faser-Separation zu schaffen. Die Partner sind sehr daran interessiert, ihre Idee überregional zu verbreiten. Das Eifeler Konsortium war daher mehr als willkommen und erhält für das eigene Projekt umfangreiche Unterstützung von der Donau. Rund 100 Landwirte bauen in Baden-Württemberg bereits die Durchwachsene Silphie für die zweifache Verwertung an.</p>
<p><b>Silphie-Lieferanten gesucht</b></p>
<p>Auch die Vorteile für Silphie-Lieferanten liegen auf der Hand: Sie profitieren von langfristigen und lukrativen Abnahmeverträgen für ihre Ernte über voraussichtlich mindestens 10 Jahre. Ein weiterer Vorteil: Für die Einlagerung größerer Mengen von CO<sub>2</sub> in den Boden, wie sie über die pflegeleichte Silphie auf Dauer realisiert wird, erhalten Landwirte CO<sub>2</sub>-Zertifikate, die am Markt gehandelt werden können.</p>
<p>Für das EiFEL-Pilotprojekt werden 30 bis 40 landwirtschaftliche Betriebe gesucht, die einen Teil ihrer Fläche dem kommerziellen Anbau der vielseitigen Silphie widmen wollen. 800 bis 1.000 Hektar sind für die Umsetzung notwendig.</p>
<p><b>Komplexe Aufgabenstellung</b></p>
<p>Parallel dazu wird das gesamte Vorhaben an den rechtlichen Rahmen in Rheinland-Pfalz angepasst, und es müssen die technischen Voraussetzungen für Biogasanlagen zur Umstellung auf die Silphie geschaffen werden. Dies betrifft die gesamte Wertschöpfungskette: den Anbau, die Ernte und die Lagerlogistik sowie die Biogasanlage selbst, einschließlich der Abwasserbehandlung und die späteren Nutzer der Silphie-Fasern. Ein weiterer Punkt auf der Agenda ist die Digitalisierung der Landwirtschaft und die Optimierung von Erntetechnologie. So sollen die Informationen über Erträge und Qualitäten aus dem Silphie-Anbau bereits „vom Feldrand aus“ digital zur weiteren Planung und Verwendung zur Verfügung stehen.</p>
<p><b>Optimierung und Weiterentwicklung des Biogasprozesses</b></p>
<p>Im Unterschied zur ersten großtechnischen Pilotanlage zur Separation von Silphie-Fasern in Baden-Württemberg, soll im Rahmen des Eifeler Projektes neben der Faserseparation (der ersten Stufe der Bioraffinerie), gleich eine zweite Stufe mitentwickelt und erprobt werden. Das Sekundärprodukt, ein flüssiges Substrat mit wertvollen Inhaltsstoffen für die Biogasproduktion, soll, so der Plan, mittels einer Ultrafiltrationstechnologie oder Membran-Destillation weiter separiert werden. Dies führt zu einer erheblichen Reduktion der Substratmenge für die Biogasanlage bei gleichem Biogasoutput. In der Folge kann das benötigte Volumen des Bio-Reaktors verkleinert, der Energiebedarf im Biogasprozess erheblich reduziert sowie das Transportaufkommen zur Ausbringung der Gärreste verringert werden. Der Einsatz einer solchen Technologie wurde bislang noch nirgendwo erprobt.</p>
<p>Ziel des Pilotprojektes ist die Genehmigung für die Errichtung von Anlagen im industriellen Maßstab, die Beteiligung von ausreichend vielen Silphie-Produzenten und eine Finanzierungszusage von Investoren. Zudem wollen die Beteiligten einen Leitfaden für Biogasanlagenbetreiber verfassen, in dem die ihre Erfahrungen niedergelegt sind. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren. In dieser Zeit sollen die Voraussetzungen für den kommerziellen Anbau der Silphie in Rheinland-Pfalz und die geplante Errichtung einer zweistufigen Bioraffinerie geschaffen werden. Außerdem soll die erste Silphie-Raffinerie in Rheinland-Pfalz als Blaupause für weitere Anlagen dieser Art dienen und somit eine neue Perspektive für Landwirte und Biogasanlagenbetreiber in der Region aufzeigen sowie den ländlichen Raum insgesamt stärken.</p>
<p><b>Die Hauptakteure und ihre Aufgaben</b></p>
<p>Die Gebr. Kesseler Bioenergie GmbH plant den Bau und Betrieb der Bioraffinerieanlage am Standort ihrer Biogasanlage in Schmitt, im Landkreis Cochem-Zell, übernimmt den Verkauf der Silphie-Fasern und setzt das Biogassubstrat im eigenen Fermenter ein. Die H&amp;G Kesseler GbR geht in den großflächigen Anbau zur Fasergewinnung.</p>
<p>Die silphietec GmbH führt die Anlagenplanung für die Faserseparationsanlage (1. Raffineriestufe) einschließlich der Schnittstellen durch.</p>
<p>Die ÖKOBIT GmbH ist verantwortlich für das Projektmanagement, die Koordination sowie die Planung der Anlage zur Weiterbehandlung des Sekundärprodukts, die Anlageninfrastruktur und die Abwasserbehandlung.</p>
<p>Die ÖKOConsult &#8211; Umwelttechnik GmbH übernimmt die Vorbereitung und Durchführung der Genehmigungen für die Bioraffinerieanlagen sowie der erforderlichen Erweiterung der Bestandsanlagen und der Abwasserbehandlung.</p>
<p>Aufgabe des Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e.V. (PFI) wird die Forschung, Erprobung und Entwicklung geeigneter Verfahren zur Weiterbehandlung des Sekundärprodukts (2. Raffineriestufe) sein.</p>
<p>Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Eifel (Kompetenzzentrum Landwirtschaft und NaWaRos) unterstützt die Partner mit Beratung zum Thema Pflanzenbau, Boden, Nährstoffbedarf, Wasserhaushalt, Erosionsschutz und bringt ihr Netzwerk in das Projekt ein.</p>
<p><b>Über das Förderprogramm</b></p>
<p>Das Land Rheinland-Pfalz (MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, VERKEHR,<br />
LANDWIRTSCHAFT UND WEINBAU) fördert sieben Projekte mit Mitteln des Förderinstruments „Europäische Innovationspartnerschaft landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-Agri). Insgesamt hatten sich 14 sogenannte Operationelle Gruppen im vierten Förderaufruf beworben. Der Bewertungsausschuss des Landes Rheinland-Pfalz wählte die sieben vielversprechendsten Vorhaben aus. (Quelle: Ministerium)</p>
<p> </p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die &Ouml;KOBIT GmbH</div>
<p>Als Biogasanlagen-Hersteller und -Planer der ersten Stunde z&auml;hlt &Ouml;KOBIT heute mit &uuml;ber 250 nationalen und internationalen Projekten zu den gefragtesten Komplettanbietern der Branche. Wir entwickeln und bauen technisch intelligente, substratflexible Biogas- und Biomethananlagen, die optimal mit den individuellen Standortbedingungen unserer Auftraggeber korrespondieren.</p>
<p>&Ouml;KOBIT ist ein inhabergef&uuml;hrtes Unternehmen mit solider Kapitalbasis und einem au&szlig;ergew&ouml;hnlich breiten Leistungsspektrum und Fachwissen. Unser Biogas-Experten Team aus erfahrenen Ingenieuren, Betriebswirten sowie Energie- und Umwelttechnikern arbeitet mit vollem Engagement an der Realisierung umweltfreundlicher Biogas-Konzepte mit h&ouml;chster Wirtschaftlichkeit.</p>
<p>&Ouml;KOBIT setzt auf bew&auml;hrte und besonders flexible Technologiekonzepte und sorgt f&uuml;r deren sichere Umsetzung. Neben der Beratung und Wirtschaftlichkeitsberechnung &uuml;bernehmen wir als Generalunternehmer alle Aufgaben von der Planung und Genehmigung bis zum schl&uuml;sselfertigen Anlagenbau.</p>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>&Ouml;KOBIT GmbH<br />
Europa-Allee 57<br />
54343 F&ouml;hren<br />
Telefon: +49 (6502) 938590<br />
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<div class="pb-contact-item">Benjamin Milbach<br />
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                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/oekobit-gmbh/Zukunftsweisendes-Projekt-zur-kombinierten-Nutzung-der-Durchwachsenen-Silphie-erhaelt-Landesfoerderung/boxid/1110821" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung der &Ouml;KOBIT GmbH</a>
                    </li>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/oekobit-gmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen der &Ouml;KOBIT GmbH</a>
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