• E.ON, Scottish and Southern Electricity Networks und Costain plc kooperieren in Resilience as a Service
  • Zukunftsweisende Zusammenarbeit soll Energiewende beschleunigen und bezahlbar machen
  • Sichere Stromversorgung in ländlichen Gebieten durch innovative Kombination aus Energie-speicherung und Nutzung vor Ort verfügbarer erneuerbarer Energien

Das Vorhaben Resilience as a Service (RaaS) hat das Ziel, durch Aufbau einer umweltfreundlicheren und resilienteren Energieversorgung auf dem Land die Energiewende zu beschleunigen. Mit den Abteilungen Innovation und B2B-Lösungen der E.ON, einem der größten europäischen Verteilnetzbetreiber, dem britischen Netzbetreiber Scottish and Southern Electricity Networks (SSEN), sowie der Costain Group plc haben hier starke Projektpartner zusammengefunden: SSEN ist eines von zwei Energieunternehmen im Vereinigten Königreich, die sowohl in der Erzeugung als auch Verteilung von Strom tätig sind.

Im Rahmen des anstehenden RaaS-Projekts wollen die Partner durch Nutzung technischer Lösungen wie Batteriespeicher in Kombination mit dem Zugang zu verschiedenen Flexibilitätsmärkten eine neue Marktlösung zur Erhöhung der Versorgungssicherheit entwickeln. Kernstück des innovativen Energiekonzepts ist ein Batteriespeicher, der bei einem Stromausfall die Versorgung einer abgelegenen Gemeinde mit dezentral verfügbaren regenerativen Energien so lange gewährleistet, bis der lokale Netzbetreiber das Problem behoben hat. Durch Entwicklung einer solchen innovativen Lösung bestehend aus Energiespeicher, regenerativen Energiequellen, intelligenter Netzsteuerung, Flexibilität und neuen kommerziellen Modellen wird RaaS die Netzstabilität und Versorgungssicherheit verbessern und somit in ganz Europa an entlegenen Orten zu einer schnelleren, bezahlbaren Energiewende beitragen.


„Für uns bei E.ON und für unsere Kunden sind Nachhaltigkeit, Zuverlässigkeit und Resilienz keine widersprüchlichen, sondern sich ergänzende Aspekte eines künftigen Energiesystems. Mit dem Resilience as a Service-Projekt werden wir demonstrieren, dass Resilienz und Zuverlässigkeit der Stromversorgung nicht nur kostengünstiger für unsere Kunden, sondern durch den Einsatz neuer Technologien und intelligenter Steuerungen sogar klimaneutral gestaltet werden kann. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit SSEN und Costain und die Möglichkeit, einen weiteren kleinen, aber wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und CO2-freien Zukunft leisten zu können“, so Paul French, Director B2B Solution Sales UK.

Die Energiesysteme Europas werden sich in den kommenden Jahren durch den Ausbau dezentraler erneuerbarer Energien und die Elektrifizierung von Mobilität und Wärmeversorgung dramatisch verändern. Dabei bedarf es beträchtlicher Investitionen in Netzinfrastruktur um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Abgelegene Gebiete wie Inseln oder ländliche Regionen sind hier besonders betroffen, da technische und physische Barrieren die Nachrüstung von Altsystemen erschweren oder unwirtschaftlich machen. Besonders im Vereinigten Königreich werden ländliche Regionen oft über nur eine einzige Leitung versorgt, was zu vergleichsweise vielen Stromausfällen führt.

Mit dem RaaS-Projekt wollen E.ON, SSEN und Costain eine Lösung entwickeln, die Netzbetreibern Resilienz und Systemdienstleistungen für die Netzstabilität bietet, damit die Bevölkerung der betroffenen Regionen zuverlässig mit sauberem, bezahlbarem Strom versorgt werden kann.

„Für eine schnellere und auch bezahlbare Energiewende in ganz Europa brauchen wir mehr zukunftsorientierte Kooperationsprojekte und den Austausch von Know-how. Im schwedischen Simris haben wir beispielsweise ein innovatives Energiesystem errichtet, das bis zu 100 Prozent lokal erzeugte erneuerbare Energien nutzt. Bei diesem Projekt konnten wir wertvolle Erkenntnisse sammeln, die uns zeigen, wie die Energiewende mit Batteriesystemen und Gemeinschaftslösungen schneller und kostengünstiger gelingen kann. Diese Erkenntnisse nutzen wir für das RaaS-Projekt. So können SSEN-Kunden von ihren bereits vorhandenen aber auch von neuen dezentralen, erneuerbaren Erzeugungsanlagen profitieren“, so Luis Hernandez, Leiter Innovation, Energy Communities and Networks bei E.ON Innovation.

Das gemeinsame Vorhaben ist auf vier Jahre angelegt. Bis Mitte 2021 werden sich E.ON, SSEN und Costain auf die technische und kommerzielle Entwicklung der neuen Lösung konzentrieren. Ab 2021 steht der Aufbau und Betrieb eines Piloten an. Die erste Demonstrationsanlage wird an einem abgelegenen Ort in Schottland errichtet. Sie soll die Lösung präsentieren und weitere Erkenntnisse liefern. Ab 2022 soll die weitere Skalierung an anderen Standorten erfolgen.

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